
Der Chilenische Kontinentalrand in dem Gebiet der Arauco Halbinsel auf Grundlage von Echolotdaten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und des IFM-GEOMAR. Die roten Linien umschließen die von den Hangrutschungen betroffenen Bereiche des Kontinentalhanges. Grafik: IFM-GEOMAR
Etwas zwischen 15 und 25 % aller auftretenden Tsunamis werden von unterseeischen Hangrutschungen ausgelöst. Deshalb versuchen Forscher weltweit, mehr über dieses Phänomen herauszufinden. Kieler Geologen haben jetzt am Kontinentalhang vor Chile die Spuren von drei ungewöhnlich großen, bis zu 500.000 Jahre alten Hangrutschungen entdeckt. Sie berichten darüber in der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Journal of the Geological Society, London“.
Immer wieder ereignen sich rund um den Globus Erdrutsche mit teilweise katastrophalen Folgen, wie zum Beispiel Anfang 2011 in Brasilien, als nach heftigen Regenfällen nördlich von… Weiterlesen
(Hamburg/Braunschweig, 18.03.2011) In den letzten Stunden haben sich an der Situation im japanischen Kernkraftwerk Fukushima keine relevanten Änderungen ergeben. Es wird nach wie vor versucht, die kritische Lage in den Griff zu bekommen. Vom Betreiber der Anlage liegen auch weiterhin keine Informationen über Menge und Art der bisher freigesetzten Radionuklide vor.
Die Internationale Atomenergie Agentur (IAEA) hat daher Informationen über behördlich gemessene Radionuklide von Japan angefragt. Bis diese Messdaten verfügbar sind, kann weiter nur allgemein von einer Freisetzung leicht flüchtiger Substanzen ausgegangen werden. Hierzu zählen unter anderem die Radionuklide Cäsium-134 (Halbwertszeit 2 Jahre) und Cäsium-137 (Halbwertszeit 30 Jahre), sowie Iod-131 (Halbwertszeit 8 Tage).
Für die Verbraucher sind davon die längerlebigen Cäsium-Isotope relevant, da Iod-131 bereits in wenigen Wochen nicht mehr… Weiterlesen
Ein Erdbeben hat am 12.01.2011 um 01:19 UTC das gelbe Meer erschüttert. Das Beben hatte eine Stärke von 5,0 und eine Bebentiefe von ca. 18,5 km.
Das Epizentrum befand sich ca. 210 km nordöstlich von Qidong, Jiangsu (China), ca. 265 km von Rugao, Jiangsu (China), ca. 270 km von Shanghai (China) und ca. 960 km Beijing (China) entfernt.
Es liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Das Gelbe Meer ist ein Teil des Chinesischen Meeres und eine von der Volksrepublik China und der Koreanischen Halbinsel umgebene Einbuchtung des Pazifischen Ozeans.
Quelle: USGS, Iris.edu, Wikipedia
Der Vulkan Mount Sinabung auf Sumatra in Indonesien ist nach rund 400 Jahren wieder aktiv. Seit Freitag hatte man eine gesteigerte Aktivität registriert. Nun ist der Vulkan ausgebrochen und Lawa strömt aus dem Krater. Die Rauchwolken erreichen bis zu 1,5 km Höhe.
Zigtausend Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die nächstgelegenen Städten sind Kabanjahe und Berastagi.
Der Vulkan gehört zur Art der Stratovulkane und liegt in Indonesien auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring “Ring of Fire”, einer Kette von Vulkanen und Bruchlinien im Pazifischen Ozean.
Quelle: Xinhua, Wikipedia
Ein Erdbeben ist heute vor Mexiko im Pazifischen Ozean aufgetreten. Das Beben ereignete sich um 02:12 UTC mit der Stärke 6,1. Die Bebentiefe lag bei ca. 10 km.
Das Epizentrum des Bebens befand sich ca. 290 km südwestlich von Puerto Vallarta, Jalisco (Mexiko), ca. 315 km von Manzanillo, Colima (Mexiko) und ca. 325 km von Autlan, Jalisco (Mexiko) entfernt. Bis nach Mexiko Stadt waren es ca. 855 km.
Puerto Vallarta ist ein Seebad in Mexiko, an einer der größten Buchten (Banderas-Bucht) Amerikas am Pazifik im Bundesstaat Jalisco.
Es liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben.
Quelle: USGS, Iris.edu, Wikipedia
Ein Erdbeben hat das Gebiet vor der Ostküste von Honshu (Japan) am 13.06.2010 um UTC 03:32 (12:32 Uhr Ortszeit) erschüttert. Das Beben hatte eine Stärke von 6,1 und die Bebentiefe betrug ca. 7,7 km.
Das Epizentrum lag ca. 75 km von Iwaki (Honshu, Japan) und ca. 110 km von Fukushima (Honshu, Japan) und ca. 110 km von Koriyama (Honshu, Japan) entfernt. Bis zur Hauptstadt Tokio waren es ca. 255 km.
Es liegen zur Zeit keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Quelle: USGS, Iris.edu