
Waldbrand in Kanada. Die jährlich abgebrannten Flächen als auch die durchschnittliche Größe der Feuer könnten künftig deutlich steigen, schreiben die Forscher des Helmholtz- Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der University of Michigan in der Dezember-Ausgabe des Fachblattes "The American Naturalist". Foto: Scott Latham/Fotolia
Großen Waldregionen Kanadas steht offenbar ein sprunghafter Wandel bevor. Anhand von Modellen konnten Wissenschaftler jetzt zeigen, dass es bei Waldbränden ebenso wie bei Epidemien Schwellenwerte gibt. Große Gebiete Kanadas bewegen sich offenbar auf diesen Schwellenwert zu und könnten diesen künftig durch den Klimawandel überschreiten.
Die Folge sei, dass sowohl die jährlich abgebrannten Flächen als auch die durchschnittliche Größe der Feuer steigen würde, schreiben die Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der University of Michigan in der… Weiterlesen
Ottawa (Kanada), 14.12.2011 – Die kanadische Regierung möchte keine Strafen zahlen, also verlässt Kanada das Kyoto-Protokoll, bevor die Strafzahlungen wegen zu hoher CO2-Emissionen 2012 wirksam werden können. Die durch den Ausstieg vermiedenen Strafzahlungen für die Überschreitung der Vorgaben hätten 13 Milliarden Dollar ausgemacht.
Der Ausstoß von CO2 hat in Kanada von 1990 bis 2012 nach den Angaben von Umweltschützern um 30 %, jedoch nach Regierungsangaben nur um 23 %, zugenommen. Im Kyoto-Protokoll war vereinbart worden, dass er in Kanada um 6 % zurückgehen sollte.
Gründe für die Steigerung des CO2 in Kanada sind neben dem Bevölkerungswachstum auch die wachsende Wirtschaft sowie die Förderung der Ölsande. Die Energiewirtschaft nutzt zudem nur wenig erneuerbare Energie, um den steigenden Bedarf zu decken.
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Am Freitag, dem 02.September 2011 gegen 13:00 Uhr hatte sich ein bergwärts fahrender Schubverband, bestehend aus einem Motorgüterschiff und einem Schubleichter, bei Donau-km 2263 (Ortslage Winzer) außerhalb der Fahrrinne festgefahren, dies teilte das WSA Regensburg mit. Ein nachfolgender Schiffsverband kollidierte mit dem Havaristen, konnte aber aufgrund der geringen Schäden nach Straubing weiterfahren. Der Schubleichter blieb am rechten Ufer außerhalb der Fahrrinne liegen und wurde gesichert, während das Motorschiff ca. 100 Meter weiter unterhalb am linken Ufer festlag. Gegen 21:35 Uhr trieb dann der Schubleichter aus bisher unbekannten Gründen in die Fahrrinne und kollidierte mit dem Kreuzfahrtschiff „Avalon Tranquility“. Dessen Kapitän versuchte noch, dem treibenden Schiff auszuweichen, dabei geriet das Heck des Schiffes jedoch auf einen Felsen außerhalb der Fahrrinne und… Weiterlesen
Nach dem Abzug des Hurrikans “Irene” ist die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 46 gestiegen. Im Nordosten der USA kämpfte die Bevölkerung am Dienstag weiter mit Überschwemmungen und Stromausfällen. Unterdessen braut sich über dem Atlantik schon der nächste große Tropensturm zusammen.
Die meisten Opfer von “Irene” wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen oder von herabfallenden Starkstromleitungen tödlich getroffen.
Quelle: RP-Online
New York (Vereinigte Staaten), 28.08.2011 – Hurrikan „Irene“, inzwischen zum Tropensturm herabgestuft, hält die Bewohner der Stadt New York in Atem. Zehn Menschen starben bisher infolge der Wirkungen des Wirbelsturms – meist durch entwurzelte Bäume, herumfliegende Äste oder Trümmerteile. Die befürchtete Stärke des herannahenden Unwetters veranlasste die Behörden der Stadt New York, zum ersten Mal in der Geschichte der Millionenmetropole, an der Küste gelegene Stadtviertel zu evakuieren. Mehr als 370.000 Menschen mussten auf Anordnung von Bürgermeister Michael Bloomberg ihre Wohnungen verlassen. Der gesamte städtische Nahverkehr wurde am Samstag zur Mittagszeit als Vorsichtsmaßnahme stillgelegt, da ein Volllaufen von U-Bahn-Schächten und Überschwemmungen auf den Straßen befürchtet wurden. Der Flugverkehr an den New Yorker Flughäfen kam zum Erliegen. Mehrere Bundesstaaten an der Ostküste… Weiterlesen
Wissenschaftler haben eine riesige Menge Süßwasser beobachtet, die sich im Arktischen Ozean ansammelt und in den Atlantik fließen könnte. Im schlimmsten Fall könne das Wasser die Meeresströmung, die für das gemäßigte Klima in Westeuropa verantwortlich sind, verändern, sagte die niederländische Meereskundlerin Laura de Steur am Dienstag.
Die ungewöhnliche Ansammlung sei durch den Pegelanstieg in sibirischen und kanadischen Flüssen, die das Süßwasser in die Arktis fließen lassen, und von schmelzendem Packeis verursacht worden. Beide seien Folgen der Erderwärmung.
Quelle: RP-Online