Nach dem “Wirbelsturm” Irene sind in den USA noch tausende Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Dutzende Ortschaften mussten am Dienstag aus der Luft mit Not-Rationen versorgt werden, weil sie nach Überschwemmungen im Gefolge des Sturms von Wassermassen eingeschlossen waren.
Erst nachdem die regenreiche “Irene” bereits abgezogen war, trat das Wasser vieler Flüsse in Neuengland über die Ufer. In Paterson im Bundesstaat New Jersey wurden hunderte Menschen in Sicherheit gebracht, nachdem ein Fluss die Hochwassermarke um vier Meter überschritt.
Quelle: RP-Online
Nachdem die Schleusen an der Oberen-Havel-Wassertraße zwischen Bredereiche und Liebenwalde wegen des Hochwassers der Havel zwei Wochen geschlossen bleiben mussten, öffnen sich am 16.08.2011 wieder
die Schleusentore.
Da die Wasserstände in einigen Streckenabschnitten immer noch außerordentlich hoch sind, wird es aber vorerst nur einen eingeschränkten Betriebsdienst geben. Die Schleusen Regow, Zaaren und Schorfheide werden nur von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr betrieben .Aus Sicherheitsgründen findet die letzte Talschleusung in Zaaren um 16.00 Uhr und die letzte Bergschleusung in Schorfheide ebenfalls um 16.00 Uhr statt. In Zehdenick wird zwischen 8.00 und 18.00 Uhr geschleust, allerdings ist mit kurzzeitigen Unterbrechungen zu rechnen. Der Grund ist, dass zwischenzeitlich immer wieder Wasser über das neben der Schleuse liegende Wehr abgeführt werden muss und während… Weiterlesen
Hoffnung für Hobbykapitäne - Die derzeitige Entwicklung des Hochwassers an der Oberen – Havel – Wasserstraße berechtigt zu der Hoffnung, dass sich die Abflussverhältnisse langsam verbessern.
Sollten in den kommenden Tagen nicht wieder große Regenmengen im Gebiet der Mecklenburger Seen niedergehen, plant das WSA Eberswalde, ab voraussichtlich Dienstag, den 16.8.2011, die bislang gesperrten Schleusen zwischen Bredereiche und Liebenwalde wieder eingeschränkt für den Verkehr freizugeben. Die Einschränkungen beziehen sich hierbei auf die täglichen Schleusenbetriebszeiten und unter Umständen auf die Verminderung der zulässigen Fahrtgeschwindigkeit in bestimmten Streckenabschnitten.
Die Zeit bis zum 16.8.2011 soll einerseits genutzt werden, in der Havel schifffahrtsverträgliche Wasserstände zu erreichen und andererseits Vorkehrungen für einen sicheren Schiffsverkehr zu treffen. Zu letzterem zählt insbesondere die Fahrwasserpeilung mit anschließender Beräumung der Wasserstraße… Weiterlesen
Das Eisschild der West-Antarktis ist ein mögliches Kipp-Element im Klimasystem, das teils bereits gekippt sein könnte. Wissenschaftler können nicht ausschließen, dass die Eismassen nahe der antarktischen Amundsen See bereits instabil zu werden beginnen. Dies ist eines der Ergebnisse einer jetzt in der Fachzeitschrift Climatic Change erschienenen neuen Einschätzung des gegenwärtigen Zustands von sechs potenziell instabilen Regionen im Klimasystem mit großen direkten Auswirkungen auf Europa. Die Wahrscheinlichkeit des Kippens dieser Elemente steigt im Allgemeinen mit dem Anstieg der globalen Mitteltemperatur, als Folge des von Menschen verursachten Ausstoßes von Treibhausgasen.
„Wir zeigen hier nur eine Momentaufnahme des Wissensstands, aber sie ist in mancher Hinsicht schärfer als die zuvor gemachten“, sagt Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Zum ersten Mal hätten sich Experten… Weiterlesen
Wien (Österreich), 20.06.2011 – Yukiya Amano, Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), fordert die Überprüfung aller 440 weltweit Strom produzierenden Kernkraftwerke hinsichtlich ihrer Sicherheitsvorkehrungen gegen Naturereignisse wie Erdbeben, Tsunamis und Hochwasser. Den Vorschlag zur Durchführung so genannter Stresstests legte er heute anlässlich eines Ministertreffens der Atomenergiebehörde in Wien vor.
Ziel der Maßnahme ist nach seinen Worten die Wiederherstellung des Vertrauens in die Kernenergie, die durch die Ereignisse von Fukushima verloren gegangen sei.
Bei den Mitgliedsstaaten der UN-Unterorganisation stößt der Vorstoß des IAEA-Direktors jedoch auf wenig Gegenliebe. Insbesondere Japan, das die jüngste Diskussion um die Sicherheit der Kernenergie durch die Ereignisse um das Kernkraftwerk Fukushima ausgelöst hatte, hält wenig von verbindlichen Sicherheitsstandards. Der japanische Wirtschaftsminister Banri Kaeida bekräftigte, sein Land werde auch… Weiterlesen