Der Vulkan Ätna auf Sizilien ist in der Nacht zum Donnerstag erneut ausgebrochen und hat eine etwa fünf Kilometer hohe Aschesäule gen Himmel geschickt.
Ein Lavastrom ergoss sich anschließend vom Osthang des Berges in das unbewohnte Tal Valle del Bove.
Der nahe Flughafen von Catania an Siziliens Nordostküste wurde zwar nicht geschlossen, der Flugverkehr aber zunächst eingeschränkt.
Quelle: RP-Online
Manila (Philippinen), 29.07.2011 – Tropensturm Nock-ten ist über den Norden der Philippinen hinweggezogen und hat Teile der Insel Luzon verwüstet. Starke Regenfälle führten zu Erdrutschen und Überschwemmungen, diese töteten nach vorläufigen Angaben mindestens 32 Personen, die meisten davon in der Region Bicol. 27 Mann Besatzung von Fischerbooten werden vermisst. Mindestens 30 Personen wurden verletzt und 600.000 Bewohner der am stärksten betroffenen Regionen mussten ihre Häuser verlassen. Einigermaßen glimpflich davon kam die Hauptstadtregion Manila, an der der Sturm nördlich vorbeigezogen war.
Zahlreiche Flug- und Fährverbindungen mussten unterbrochen werden. Der Sturm zieht in den kommenden Tagen über das Südchinesische Meer auf die Insel Hainan und den Norden Vietnams zu. Um 10:00 Uhr Ortszeit am 28. Juli war das Zentrum Nock-tens rund 370… Weiterlesen

Asche des Vulkans Nabro (rechte untere Bildecke) zieht nach Nordwesten über Äthiopien in den Sudan (links oben) Foto: NASA MODIS
Toulouse (Frankreich) / Addis Abeba (Äthiopien) / Melbourne (Australien), 15.06.2011 – Vulkanische Asche durch den Ausbruch des eritreischen Vulkans Nabro – manche Meldungen schrieben den Ausbruch irrtümlich dem benachbarten Stratovulkan Dubbi zu – hat zu Behinderungen im Flugverkehr in Ostafrika geführt. Wie das für Europa und Afrika zuständige Volcanic Ash Advisory Center (VAAC) von Météo-France in Toulouse mitteilte, wurde durch den Ausbruch des Vulkans Asche des Vulkans bis zu 15 Kilometer hoch in die Luft gestoßen. Zunächst war zwar nur der Luftverkehr in Äthiopien und Eritrea direkt betroffen, doch seien Behinderungen in anderen Staaten wahrscheinlich.
Der Vulkan war am Sonntagabend (12. Juni) um 23:00 MESZ ausgebrochen, und dies dauerte den ganzen Montag an. Die Aschewolke zog zwischen Nordwest und Südwest überwiegend nach Westen. Jean Nicolau von Météo-France schloss jedoch aus, dass es zu einer ähnlich kritischen Situation wie bei dem kürzlichen Ausbruch des isländischen Vulkans Grimsvötn kommen werde, dazu sei der Luftverkehr in der betroffen Region zu unbedeutend. „Falls die Wolke jedoch Ägypten, Israel oder die Arabische Halbinsel erreicht, wären die Auswirkungen auf den Luftverkehr deutlich“, erklärte Nicolau. Derzeit könne man dies jedoch noch nicht abschätzen. Weiterlesen
Die Aschewolke des chilenischen Vulkans Puyehue stört jetzt auch den Flugverkehr in Australien und Neuseeland. Die australischen Fluglinien Qantas und Jetstar sagten zahlreiche Flüge ab, die am Sonntag auf die südaustralische Insel Tasmanien und ins Nachbarland Neuseeland fliegen sollten.
Rund 1500 Passagiere waren betroffen. Die neuseeländische Fluglinie Air New Zealand änderte zunächst nur die Flugrouten und Flughöhen ihrer Flugzeuge, um der Vulkanasche in 6000 bis 9000 Metern Höhe auszuweichen.
Quelle: RP-Online
Asche aus einem am Sonntag ausgebrochenen chilenischen Vulkan hat am Dienstag den Flugbetrieb über Argentinien zu großen Teilen lahmgelegt. Die Aschewolke erstreckte sich über fast das gesamte Land bis nach Buenos Aires. Die beiden staatlichen Fluglinien Aerolinas Argentinas und Austral strichen bis auf Weiteres sämtliche Flüge. Die internationalen Fluggesellschaften Delta, American, United, Gol und TAM sagten bis Mittwoch alle Flüge von und nach Buenos Aires ab.
Quelle: RP-Online

Das Fluglabor des Fraunhofer IBP wird demnächst um einen neuen Prüfstand für das thermische Verhalten von Flugzeugsystemen – die Thermal Test Bench – erweitert. (© Fraunhofer IBP)
Wie lässt sich der Flugverkehr ökologisch verträglicher, ökonomischer und nachhaltiger gestalten? Ein neuer Prüfstand für das thermische Verhalten von Flugzeugsystemen – die Thermal Test Bench – soll demnächst das Fluglabor der Fraunhofer-Forscher in Holzkirchen erweitern. Ziel ist ein effi zientes Energiemanagement an Bord.
Abflug München, heiter, 10 Grad Celsius, Landung in Anchorage, Alaska, Schneetreiben, minus 15 Grad. Das Flugzeug steht über Nacht auf dem Rollfeld, morgens bei minus 25 Grad geht es weiter nach Dubai, sonnig, 32 Grad. Die Temperatur auf der Außenhaut des Jets beträgt über 80 Grad. Die schnellen Temperaturwechsel sind eine Herausforderung für Technik und Werkstoffe. Wie kann man sicherstellen, dass die Bordgeräte unter allen Umständen funktionieren? Weiterlesen