Natürliche Kohlendioxidquellen zeigen die möglichen Folgen ansteigender Treibhausgasemissionen
Natürliche Kohlendioxidquellen in Papua Neuguinea geben Wissenschaftlern die einmalige Gelegenheit zu sehen, wie tropische Korallenriffe sich verändern werden, wenn dem vom Menschen verursachte Kohlendioxidausstoß keine Grenzen gesetzt werden. Bleibt alles beim Alten schätzen die Klimaforscher vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), dass bis zum Jahr 2100 die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre auf mindestens 750 ppm ansteigen wird. Die Ozeane werden etwa ein Drittel dieses zusätzlichen CO2 aufnehmen, was dazu führen wird, dass der pH-Wert von 8,1 auf 7,8 fallen wird.
Dr. Katharina Fabricius, Wissenschaftlerin am Australian Institute of Marine Science (AIMS) hat zwei Expeditionen mit Forschern aus sechs Ländern, darunter Papua Neuguinea, USA und Deutschland, geleitet. Darunter war eine Gruppe vom… Weiterlesen
UBA veröffentlicht neue Broschüre „Stickstoff – Zuviel des Guten?“
Stickstoff hat zwei Gesichter: Er ist zum einen – als Grundbaustein der Natur – ein lebensnotwendiger Nährstoff, zum anderen ein gefährlicher Schadstoff für Menschen und Ökosysteme. Hauptverursacher so genannter reaktiver Stickstoffemissionen in alle Umweltmedien ist die Landwirtschaft mit mehr als 50 Prozent. Doch auch Emissionen aus dem Verkehr, aus Industrie und Energiegewinnung sowie aus Abwässern tragen jeweils mit annähernd 15 Prozent bei. In der neuen Broschüre „Stickstoff – Zuviel des Guten?“ stellt das Umweltbundesamt (UBA) die verschiedenen Wirkungen des Stickstoffs vor, benennt die wichtigsten Quellen und zeigt Möglichkeiten auf, schädliche Stickstofffreisetzungen zu reduzieren.
Stickstoff ist für die Landwirtschaft von entscheidender Bedeutung – seine Verfügbarkeit bestimmt die Erträge auf den Feldern. Die… Weiterlesen
Nach über 30 Probentagen endet in Ny-Ålesund auf Spitzbergen eines der größten europäischen Experimente zu den Folgen der Ozeanversauerung. 35 Forscher aus 12 Nationen untersuchten unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) sechs Wochen lang, welche Auswirkungen steigende Kohlendioxidkonzentrationen auf die Lebensgemeinschaft im Meer haben. Prof. Dr. Ulf Riebesell, wissenschaftlicher Leiter der Studie, spricht von „einem „Riesensprung in der Erforschung der Ozeanversauerung“. Die neun für das Experiment genutzten Mesokosmen – die größten Reagenzgläser der Welt – werden im Juli 2010 vom Greenpeace-Schiff ESPERANZA nach Kiel zurück gebracht.
Die von Menschen verursachten Kohlendioxidemissionen führen nicht nur zu einer Erwärmung des globalen Klimas. Sie sorgen auch dafür, dass der pH-Wert des Meereswassers sinkt und die Ozeane versauern. „Dieses Phänomen, das wir… Weiterlesen
Gewaltige Ereignisse können unseren Planeten jederzeit verändern. Vor 65 Millionen Jahren schlug ein gewaltiger Asteroid auf der Erde ein und besiegelte das Ende der Kreidezeit. Die Folgen waren verheerend: Das Klima kühlte ab; etwa 80 Prozent aller Meeresorganismen starben aus. Wie lange das Weltmeer benötigte, um sich von dem Einschlag zu erholen, war lange umstritten. Eine Untersuchung, die am kommenden Freitag im Wissenschaftsmagazin Science erscheint, kommt auf der Grundlage geochemischer Analysen zu dem Ergebnis, dass die Primärproduktion auf der unteren Ebene des marinen Nahrungsnetzes nur knapp 100 Jahre daniederlag. Danach erholte sich der Ozean überraschend schnell.
Bislang waren Wissenschaftler kaum in der Lage, die Vorgänge, die sich unmittelbar nach dem Meteoriteneinschlag im Ozean abspielten, genauer nachzuzeichnen. „Zwar ist der Einschlag… Weiterlesen