Im Sommer 2011 wurde nun zum 5. Mal in Folge einen überdurchschnittlichen Rückgang des Meereises in der Arktis festgestellt. Aktuelle Beobachtungen und Einschätzungen der Klimawissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft deuten darauf hin, dass die Negativ-Rekordmarke aus dem Jahr 2007 in greifbare Nähe rückt. „Diese Entwicklung überrascht uns nicht. Der Rückgang in diesem Sommer fügt sich ein in die Reihe der Jahre seit 2007. Wir haben inzwischen sehr wenig Eis in der Arktis. Hinzu kommt, dass nicht nur die Ausdehnung des Eises abnimmt, sondern auch die Eisdicke“, sagt Prof. Dr. Rüdiger Gerdes, Meereis-Experte am Alfred-Wegener-Institut.
Wo das Eis schwindet, öffnen sich dem Menschen neue Wege in und durch die Arktis. In diesem Sommer sind zum Beispiel… Weiterlesen
Am 01.08.2010 um UTC 08:55 wurde mittels der erdumkreisenden Satelliten eine Sonneneruption (C3-Klasse) entdeckt. Der Ursprung der Explosion waren auf die Erde gerichtete Sonnenflecken. Sonneneruptionen der C-Klasse sind, verglichen mit der X-und M-Klasse, klein und haben gewöhnlicherweise nur wenig spürbare Folgen hier auf der Erde, z.B. Polarlichter. Diese Sonneneruption hat einen koronalen Massenauswurf in Richtung Erde hervorgebracht.
Eine Sonneneruption ist ein Gebilde erhöhter Strahlung innerhalb der Chromosphäre der Sonne, die durch Magnetfeldenergie gespeist wird. Als Flare oder chromosphärische Eruption bezeichnet man einfache Plasma-Magnetfeldbögen. Kommt es zu einer Reorganisation der Bögen, die zu einer Ablösung von Plasmaschläuchen führt, beobachtet man einen erhöhten Masseausstoss.
Koronare Massenausbrüche (oder CMEs) sind große Wolken aus geladenen Teilchen, die von der Sonne im Verlauf von mehreren… Weiterlesen
Ein internationales Forschungsteam untersucht den Ozonabbau in der polaren Stratosphäre anhand der Messdaten von Flügen über der Arktis in bis zu 20 Kilometer Höhe. Die Atmosphärenforscher, zu denen auch Stephan Borrmann gehört, Professor am Institut für Physik der Atmosphäre der Johannes Gutenberg-Universität und einer der Direktoren am Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie, wollen herausfinden, wie schnell die Prozesse ablaufen, die zu den winterlichen Ozonlöchern über den Polkappen führen. Außerdem sollen die Messungen mit dem Spezialflugzeug “M55 Geophysica” Aufschluss darüber geben, wie der Klimawandel die physikalischen und chemischen Prozesse im Zusammenhang mit der Ozonschicht verändert. Damit ließe sich auf die künftige Entwicklung der Ozonschicht unter den sich wandelnden Bedingungen schließen.
Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKWs) menschlichen Ursprungs gelangen durch sehr langsame Transportprozesse in die Stratosphäre.… Weiterlesen