1. Welche Lebensmittel sind betroffen?
Nach aktuellem Kenntnisstand wurden erhöhte Dioxinwerte bei Eiern und im Fleisch von Legehennen nachgewiesen.
2. Gibt es eine Liste, aus der ersichtlich ist, welche Betriebe mit dioxinbelasteteten Futtermitteln beliefert wurden? Wo ist diese ggf. einzusehen?
Die Überwachung von Lebensmitteln und Futtermitteln fällt in die Zuständigkeit der Bundesländer. Die Behörden in den Bundesländern ermitteln derzeit die Vertriebswege und die Warenströme.
3. Kann ich durch die Kennzeichnung auf dem Ei bzw. der Verpackung erkennen, von welchem Hof es stammt?
Gemäß den Verordnungen 1907/90/EWG und 2295/2003/EG in ihrer jeweils gültigen Fassung muss die Verpackung von Hühnereiern folgende Angaben tragen:
WIESBADEN – Im 3. Quartal 2010 wurden in Deutschland knapp 2 Millionen Tonnen Fleisch aus gewerblichen Schlachtungen erzeugt, 4,2% mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war für diesen Anstieg die deutliche Zunahme von Schweineschlachtungen ausschlaggebend. Weiterhin steigend ist auch die Erzeugung von Geflügelfleisch, während die Rindfleischproduktion sinkt.
Im 3. Quartal 2010 wurden rund 14,6 Millionen Schweineschlachtungen gezählt: eine Zunahme um 5,6% (+ 774 400 Tiere) gegenüber der Vorjahresperiode. Analog zu der Entwicklung der Schlachtzahlen stieg auch die Schweinefleischerzeugung. Mit einer Steigerung von 5,5% gegenüber der Vorjahresmenge wurde ein Zuwachs der Produktion um 71 300 Tonnen auf 1,36 Millionen Tonnen erzielt.
Die Geflügelfleischerzeugung erhöhte sich im 3. Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,6% oder… Weiterlesen
Den Verzehr von Milch- und Fleischprodukten einzuschränken und landwirtschaftliche Produktionsmethoden anzupassen, würde die globalen Emissionen von Treibhausgasen deutlich vermindern. Bis zum Jahr 2055 könnte der landwirtschaftlich bedingte Ausstoß von Methan und Lachgas um mehr als 80 Prozent reduziert werden, berichten Forscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die Ergebnisse ihrer Modellierungsstudie wurden kürzlich im Fachmagazin „Global Environmental Change“ veröffentlicht.
„Milch und Fleisch machen wirklich einen Unterschied“, sagt Alexander Popp vom PIK. „Vermindern wir den Konsum dieser Lebensmittel, könnten wir die künftigen landwirtschaftlichen Emissionen von Lachgas und Methan unter das Niveau von 1995 senken“, erklärt der leitende Autor der Studie. Bislang hat der Ausstoß von Treibhausgasen in der Landwirtschaft, größtenteils Lachgas und Methan, stetig zugenommen. Im Jahr 2005 betrug sein Anteil an… Weiterlesen
(aid) 25.02.2009 – Auf der Erde leben zurzeit etwa 6,5 Mrd. Menschen. Im Jahr 2050 werden es rund 9 Mrd. sein, die sich bei ihrer Ernährung in einem Punkt einig sind: sie wollen mehr Eiweiß aus Fleisch, Milch und Eiern essen. Heute stehen etwa 30 Gramm tierisches Eiweiß pro Einwohner und Tag zur Verfügung, wobei die Variationsbreite zwischen den Ländern, aber auch zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen immens ist. Bis 2050 steigt dieser Wert nach seriösen Schätzungen auf 40 Gramm an. Das Problem dabei: durch die Fleischerzeugung geht viel kostbare Energie verloren, die bei pflanzlicher Kost direkt für die Ernährung verfügbar wäre. Denn die Tiere benötigen einen Großteil der aufgenommenen pflanzlichen Energie selbst und scheiden große Mengen wertvoller Nährstoffe ungenutzt aus. Gleichzeitig… Weiterlesen
(aid) 27.02.2008 – Die Felix-Burda-Stiftung hat den Monat März wie in den Vorjahren zum Darmkrebsmonat erklärt. Mit gezielten Aktionen, unter anderem Werbespots und Anzeigen, will die Stiftung die Bevölkerung zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen motivieren. Neben dieser Art der Vorsorge spielt aber auch der Lebensstil eine wichtige Rolle bei der Verhütung von Darmkrebs. Das geht aus einem Ende 2007 veröffentlichten Bericht der internationalen Krebsforschungsorganisation (WCRF) hervor. Namhafte Experten hatten hierfür die Forschungsergebnisse aus über 7.000 Studien zusammen getragen. Je nachdem wie aussagekräftig die Ergebnisse waren, wurden sie in verschiedene Kategorien – von “vermutlich” über “wahrscheinlich” bis “überzeugend” – eingeteilt. Der einzige Lebensstilfaktor, der das Darmkrebsrisiko mit überzeugender Evidenz senkt, ist körperliche Aktivität. Eindeutig belegt ist auch, dass Übergewicht das Risiko für Darmkrebs… Weiterlesen