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Amazonas

Bau gefährdet Amazonas-Ureinwohner: Brasilianisches Gericht stoppt Riesenstaudamm

Ein brasilianisches Gericht hat einen Baustopp für den drittgrößten Staudamm der Welt im Amazonas-Gebiet angeordnet. Der Bau des umstrittenen Belo-Monte-Staudamms gefährde den Fischfang der Ureinwohner, hieß es am Mittwoch zur Begründung.

Das Baukonsortium dürfe keine Infrastrukturmaßnahmen vornehmen, welche den natürlichen Strom des Xingú-Flusses und damit den Fischbestand beeinträchtigten.

Das Bundesgericht des nordbrasilianischen Staates Pará untersagte dem Baukonsortium Norte Energia, das Flussbett des Xingú, eines Zuflusses des Amazonas, durch den Bau eines Hafens oder von Deichen, durch Sprengungen oder das Graben von Kanälen zu verändern.

Quelle: RP-Online

Ecuador: Vulkan Aschewolke des Tungurahua behindert den Flugverkehr

Der Vulkan Tungurahua in Ecuador hat dafür gesorgt, dass sieben Dörfer evakuiert werden mussten. Am naheliegenden Flughafen Guayaquil kommt es zu Einschränkungen des Flugverkehrs – viele Flüge wurden gestrichen. Die Schulen in Guayaquil wurden geschlossen. Guayaquil ist eine Grossstadt in Ecuador und auch ein wichtiger Hafenumschlagsplatz.

Die Aschewolke, die der Vulkan Tungurahua nun ausgibt, steigt zur Zeit bis in eine Höhe von ca. 10.000 Meter (ca. 6 Meilen).

Starke Winde haben die Vulkanasche auch über der bevölkerungsreichen  Stadt Guayaquil verteilt.

Der Tungurahua ist ein 5.016 m hoher aktiver Schichtvulkan, der südöstlich von Ambato am Ostabhang der Anden Ecuadors liegt und das Amazonasgebiet überragt.

Quelle: BBC, Wikipedia, Aeropuerto de Guayaquil

Erdbeben in Brasilien: Epizentrum im Bundesstaat Acre

Brasilien ist um 16:18 UTC am 24.05.2010 von einem Erdbeben der Stärke 6.5 erschüttert worden. Die Erdbebentiefe wurde mit 580,5 km angegeben. Das Epizentrum lag ca. 125 km von Cruzeiro do Sul, Acre in Brasilien, ca. 330 km östlich von Pucallpa, Peru und ca. 460 km von Tabatinga, Amazonas in Brasilien entfernt.
Es liegen zur Zeit keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.

Acre grenzt im Nordosten an den brasilianischen Bundesstaat Amazonas, im Osten an den Bundesstaat Rondônia, im Südosten an Bolivien und im Südwesten an Peru.

Quelle: USGS, Iris.edu, Wikipedia

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