Werbung

Folge Seismoblog auf Twitter

Werbung

Werbung

Archiv

In Partnerschaft mit

Werbung
Werbung

Umweltschutz

Containerschiff vor Neuseeland auseinandergebrochen und gesunken

Wieder herrscht Öl-Alarm vor Neuseelands Küste: Das Wrack des Containerschiffs Rena ist in stürmischer See auseinandergebrochen, das Heckteil ist vom Astrolabe Riff abgerutscht und versinkt im Meer. Das noch im Heck befindliche Öl fließt dabei ins Meer. Dem neuerlichen Ölteppich werden in dem artenreichen Gebiet laut WWF wieder Seevögel zum Opfer fallen, obwohl weniger Öl austritt als beim ursprünglichen Unglück im Oktober. Der WWF befürchtet neben den unmittelbaren und sichtbaren Umweltfolgen in der Vogelwelt aber auch langfristige Schäden am Riff und in den sensiblen Lebensräumen der  Flussmündungen.

„Viele Seevögel sind derzeit in der Mauser und halten sich deshalb nicht im Wasser auf. Damit sinkt glücklicherweise das Risiko, dass sie verölen “ sagt Stephan Lutter vom WWF. Der Meeresschutzexperte vermutet allerdings… Weiterlesen

Wolken: Messungen in extremen Höhen

Das Forschungsflugzeug M55 Geophysika auf dem Flugplatz von Kiruna in Nordschweden. Mit dem ehemaligen russischen Höhenaufklärer gelangen im Dezember 2011 die ersten Probenahmen aus polaren Stratosphärenwolken. Bild: Ralf Weigel, 2011.

Das Forschungsflugzeug M55 Geophysika auf dem Flugplatz von Kiruna in Nordschweden. Mit dem ehemaligen russischen Höhenaufklärer gelangen im Dezember 2011 die ersten Probenahmen aus polaren Stratosphärenwolken. Bild: Ralf Weigel, 2011.

Wissenschaftlern gelingt weltweit erste Probenahme in polaren Stratosphärenwolken zum besseren Verständnis des Ozonabbaus

Polare Stratosphärenwolken sind entscheidend an der Entstehung des Ozonlochs beteiligt. Um ihre Entstehung zu erforschen, muss man Messungen in extremen Höhen machen. Genau das ist Forschern aus Mainz und Darmstadt im letzten Dezember über Nordschweden gelungen. In 20 Kilometer nahmen sie erstmals Aerosolproben aus dem Inneren dieser Wolken. Im Labor wird jetzt geklärt, in welchem Ausmaß das Aerosol, das auch von menschlichen Aktivitäten stammt, zur Bildung der polaren Stratosphärenwolken beiträgt. Eigentlich wollten die Wissenschaftler aus Mainz und… Weiterlesen

Dürre lässt Poyang-See schrumpfen: Größter Binnensees Chinas trocknet aus

Der Wasserpegel im größten Binnensee Chinas ist wegen anhaltender Trockenheit auf den niedrigsten Stand seit Jahren gesunken.

Die Fläche des Poyang-Sees in der ostchinesischen Provinz Jiangxi habe am Donnerstag nur noch 183 Quadratkilometer betragen und damit knapp die Hälfte des Durchschnittswerts von 344 Quadratkilometern aus den vergangenen Jahrzehnten, sagte ein Sprecher der örtlichen Wasserbehörde.

Seit Dezember habe es zwei Drittel geringere Niederschläge als üblich gegeben. Die Dürre halte bereits seit mehr als zehn Jahren an, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Quelle: RP-Online

Drainierte Moore als Hotspots für Treibhausgas-Emissionen

Naturnahe Moorböden (hier: Ahlenmoor) speichern Kohlenstoff, der bei Trockenlegung als CO2 frei wird. (Foto: Bärbel Tiemeyer, vTI)

Naturnahe Moorböden (hier: Ahlenmoor) speichern Kohlenstoff, der bei Trockenlegung als CO2 frei wird. (Foto: Bärbel Tiemeyer, vTI)

Moorböden, die landwirtschaftlich genutzt werden, machen nur 8 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland aus. Doch drainierte, also entwässerte Moore haben es in sich: Rund 40 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen, die durch die Landwirtschaft und Landnutzung anfallen, haben hier ihren Ursprung. Das geht aus Berechnungen des Thünen-Instituts in Braunschweig hervor. „Aus drainierten Moorböden werden etwa so viel Treibhausgase frei wie aus dem gesamten deutschen Luftverkehr“, sagt Dr. Annette Freibauer, am Thünen-Institut für Agrarrelevante Klimaforschung verantwortlich für das Nationale Inventar der Treibhausgas-Emissionen aus der Landwirtschaft.

Ein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Magazins ForschungsReport macht deutlich, warum naturbelassene Moore so bedeutsam fürs Klima sind. Bedingt… Weiterlesen

7 Jahre nach dem Monster – Tsunami

Am Mensch vorbei geplant: Studie der Universität Hohenheim kritisiert Küstenschutz-Konzept der indonesischen Tsunami-Region

35 Meter hohe Flutwellen, Zerstörungen bis weit ins Landesinnere, 150.000 Tote allein in Indonesien: So die Bilanz des Monster-Tsunamis vom 26.12.2004. Als neuen Schutz ließen die Regierung Indonesiens und internationale Hilfsorganisationen Schutzstreifen aus schnellwachsenden Gehölzen und Mangrovenwälder entlang der Küste pflanzen: Die Bäume sollen die Wucht künftiger Flutwellen abmildern. Doch die Bevölkerung untergräbt das Konzept – aus verständlichen Gründen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Universität Hohenheim. Ihr Lösungsvorschlag: Nutzbaum-Plantagen, die den Fischerdörfern ein Zusatzeinkommen bieten und barrierefreie Felder für die Flucht ins Hinterland.

Die Bevölkerung entlang der indonesischen Küste lebt überwiegend vom Fischfang und der Landwirtschaft. Nach dem großen Tsunami verlegte die Regierung in… Weiterlesen

Dutzende Tote befürchtet: Bohrinsel in Russland gekentert

Nach dem Untergang einer Bohrinsel vor der russischen Ostküste rechnen die Behörden mit Dutzenden Toten. Nach Angaben der russischen Schifffahrtsbehörde war die Plattform in der Nacht zum Sonntag mit 67 Menschen an Bord im Ochotskischen Meer gesunken, nur 14 von ihnen konnten in den ersten Stunden aus dem eisigen Gewässer geborgen werden. Nach Einbruch der Nacht mussten die Bergungsmannschaften zudem ihre Arbeit unterbrechen.

Laut einem Sprecher des örtlichen Katastrophenschutzministeriums wurde die Kolskoje-Ölplattform in der Nacht (02.45 Uhr MEZ) von einem Schlepper und einem Eisbrecher von der Halbinsel Kamtschatka zur Insel Sachalin gebracht, als sie bei eisigen Temperaturen und Sturm in Seenot geriet und sank, erklärte ein Sprecher des örtlichen Katastrophenschutzministeriums.

Quelle: RP-Online

Werbung