Ein an der Vogelgrippe erkrankter Mann aus dem Süden von China ist am Samstag an der Krankheit gestorben. Bei dem 39-Jährigen hätten Lungen, Herz und Leber versagt, teilten die Gesundheitsbehörden der Provinz Guangdong mit.
Der Busfahrer aus der Stadt Shenzhen hatte den Angaben zufolge kurz vor Weihnachten starkes Fieber bekommen und war wenige Tage später ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dort wurde er dann positiv auf das Vogelgrippe-Virus H5N1 getestet.
Quelle: RP-Online
Bestimmte Chargen von aus Ägypten stammenden Bockshornkleesamen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit für die EHEC O104:H4-Ausbrüche in Deutschland und Frankreich verantwortlich. Grundlage für die Aufklärung waren epidemiologische Untersuchungen sowie die Rück- und Vorwärtsverfolgung von Samenlieferungen durch eine eigens dafür gegründete deutsche EHEC-Task Force. Nachdem auch in Frankreich Ausbruchsfälle mit demselben Erreger aufgetreten sind, hat eine europäische Task Force unter Leitung der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA die Rückverfolgung auf europäischer Ebene übernommen. Die EFSA und das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) empfehlen ebenso wie die deutschen Behörden, keine Sprossen für den Eigenbedarf zu ziehen und keine Sprossen oder Keimlinge zu verzehren, die nicht gründlich durchgegart wurden. Hintergrund ist, dass nach gegenwärtigem Kenntnisstand möglich ist, dass noch mit… Weiterlesen
Wie der Kreis Paderborn am 30.06.2011 mitteilte, sind in Altenbeken weitere 14 Kinder mit dem EHEC-Erreger infiziert. Allerdings, ohne erkrankt zu sein. Nach Auskunft des Robert-Koch-Instituts ist das nicht ungewöhnlich. Der potenziell gefährliche EHEC-Erreger O 104: H4 sei von seiner Zusammensetzung her neu und zeige eindeutig Präferenz für Erwachsene. Übersetzt heißt das: Erwachsene, die sich den Erreger einfangen, erkranken deutlich häufiger als Kinder. Kinder können somit mit EHEC infiziert sein und trotzdem gesund bleiben oder nur leichte Beschwerden entwickeln.
In der Woche nach Pfingsten waren drei Schüler im Alter von acht, neun und elf Jahren nachweislich durch EHEC-Bakterien erkrankt und hatten das befürchtete HU-Syndrom entwickelt. Sie hatten weniger Glück. Daraufhin waren vom Paderborner Kreisgesundheitsamt Stuhlproben von allen Kindern gezogen worden, die… Weiterlesen
Die Spurensuche des Paderborner Kreisgesundheitsamtes nach der Ursache für den EHEC-Ausbruch in einer Altenbekener Schule verdichtet sich in zwei Richtungen: Drei Mitarbeiterinnen der Essensausgabe in der Altenbekener Schule haben sich möglicherweise mit EHEC-Bakterien angesteckt. Ein erster Suchtest verlief positiv. Auch ein Küchenmitarbeiter des Caterers, vom dem die Schule ihr Essen bezieht, ist möglicherweise mit EHEC-Bakterien infiziert. Auch hier fiel ein erster Suchtest positiv aus. Alle vier sind nicht selbst erkrankt. Das endgültige Ergebnis der Stuhlproben steht jedoch noch aus. „Damit haben wir eine neue Ausgangslage. Es könnte durchaus sein, dass sich die Kinder über kontaminierte Lebensmittel angesteckt haben“, sagt Kreisgesundheitsamtsleiter Dr. Georg Alles, weil auf dem Weg Küche – Kind gleich zwei Mal eine mögliche Ansteckung über verunreinigte Hände habe… Weiterlesen
Dem RKI sind beim aktuellen EHEC/HUS-Ausbruch bislang 3.063 Fälle mit einer Infektion mit EHEC übermittelt worden (Datenstand 27.6.2011, 10.00 Uhr – beim Datenstand 24.6.2011 waren es 2.967 Fälle gewesen) . Davon sind 17 EHEC-Patienten gestorben (16 beim Datenstand 24.6.). Außerdem wurden dem RKI bislang 838 Fälle mit HUS übermittelt (834 Fälle beim Datenstand 24.6.), davon sind 30 HUS-Patienten gestorben (unverändert zum Datenstand 24.6.). Damit sind dem RKI insgesamt 3.901 EHEC- oder HUS-Fälle übermittelt worden, darunter 47 verstorbene EHEC- oder HUS-Patienten (3.801 Erkrankungsfälle, darunter 46 Todesfälle beim Datenstand 24.6.2011).
Seit der Kalenderwoche 23 (6. bis 12. Juni 2011) werden Erkrankungen an HUS/EHEC weiterhin auf deutlich niedrigerem Niveau als zuvor an das RKI übermittelt. Daten… Weiterlesen
Seit letzten Montag sind die Geflügelbestände in den Sperrgebieten im Süden des Kreises Gütersloh erneut beprobt worden, um festzustellen, ob die Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises Gütersloh diese Sperrgebiete aufheben kann. Diese so genannten Aufhebungsuntersuchungen waren leider nur teilweise erfolgreich.
In zwei Betrieben fanden sich Hinweise auf die leichte Form (Low Pathogenic Avian Influenza, kurz LPAI) der Geflügelgrippe. Es handelt sich um einen Betrieb in Rheda-Wiedenbrück-Lintel und einen in Rietberg-Westerwiehe. Der Betrieb in Lintel mit 5.400 Legehennen liegt unweit eines Putenmastbetriebs, bei dem die Geflügelgrippe ebenfalls nachgewiesen worden war. Der Betrieb in Westerwiehe mit rund 20.000 Junghennen und Gänsen liegt in nicht allzu großer Entfernung eines Bestands auf Paderborner Gebiet, in dem die Geflügelgrippe nachgewiesen worden war.
In Lintel… Weiterlesen