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Naturschutz

In 2010 mehr Abfall verbrannt als deponiert

Im Jahr 2010 wurden 41,7 Millionen Tonnen Abfälle in Feuerungsanlagen und thermischen Abfallbehandlungsanlagen verbrannt und 34,6 Millionen Tonnen auf Deponien abgelagert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag somit das zweite Jahr in Folge die verbrannte Abfallmenge über der deponierten Abfallmenge. Damit setzt sich der Trend fort, Abfälle weiter zu behandeln oder zu verbrennen, statt sie zu lagern.

Insbesondere die Verbrennung in Feuerungsanlagen hat an Bedeutung gewonnen. 2010 wurden hier 17,3 Millionen Tonnen Abfälle eingesetzt, dies entspricht einem Zuwachs von 17 % gegenüber 2009. Feuerungsanlagen dienen in erster Linie der Energieerzeugung oder anderen Produktionszwecken und setzen dabei Abfälle als zusätzlichen oder alleinigen Brennstoff ein. Die Steigerung im Berichtsjahr wurde unter anderem durch die Inbetriebnahme von neuen Ersatzbrennstoffkraftwerken verursacht.

Der größere… Weiterlesen

Hochwassergefahr: Zukünftig vermehrtes Auftreten von Starkniederschlägen

Hochwasser bei Meißen im Jahr 2006: durch den schnellen Anstieg der Pegel bleibt nur eine geringe Vorwarnzeit für die Bevölkerung. (Foto: GFZ Deutsches GeoForschungsZentrum)

Hochwasser bei Meißen im Jahr 2006: durch den schnellen Anstieg der Pegel bleibt nur eine geringe Vorwarnzeit für die Bevölkerung. (Foto: GFZ Deutsches GeoForschungsZentrum)

Die Hochwassergefahr in Deutschland an kleinen und mittleren Flüssen wird auch in den nächsten Jahrzehnten nicht abnehmen, in einigen Fällen sogar zunehmen. Deutlich steigen werden die Starkniederschläge. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Center for Disaster and Risk Management Technology (CEDIM), die in Karlsruhe vorgestellt wurde. CEDIM ist eine gemeinsame Einrichtung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Helmholtz-Zentrums Potsdam Deutsches GeoForschungs Zentrum (GFZ).

„Anders als bei Rhein, Elbe oder Donau können starke Niederschläge bei mittleren und kleineren Flüssen zu einem sehr schnellen Anstieg und ‚reißenden‘ Fließgeschwindigkeiten führen, so dass es nur eine kurze… Weiterlesen

Weggeworfene Nahrungsmittel und ein ungesunder Fleischkonsum verschwenden Millionen Hektar Land

© WWF

© WWF

In Deutschland geraten ca. 80 kg Nahrungsmittel pro Person jährlich auf dem Müll. Eine aktuelle Studie des WWF kommt zu dem Ergebnis, dass bei Vermeidung dieser unnötigen Verluste weltweit eine Fläche von über 2,4 Mio. Hektar „gewonnen“ werden könnte. „Derzeit ist es so, als würden wir Mecklenburg-Vorpommern in einen einzigen, riesigen Acker umwandeln und die eingefahrene Ernte einfach wegwerfen“, verdeutlicht Tanja Dräger de Teran, Referentin Ernährung beim WWF Deutschland die Ergebnisse der Studie. Weitere 1,8 Millionen Hektar würden nach WWF-Berechnungen frei, wenn jeder Bundesbürger, wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen, maximal 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche essen würde. Das entspräche einer Fläche von der Größe Sachsens. Im Durchschnitt verzehrt jeder Deutsche jedoch fast… Weiterlesen

Afrika: Regen durch Meeresströmungen im Nordatlantik angetrieben

Niederschlagsmengen im südlichen Afrika angegeben in Zentimetern pro Monat im Südsommer (Dezember bis Februar) Abb.: MARUM, Universität Bremen

Niederschlagsmengen im südlichen Afrika angegeben in Zentimetern pro Monat im Südsommer (Dezember bis Februar) Abb.: MARUM, Universität Bremen

Ein Forscherteam vom Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) an der Universität Bremen untersuchte die Änderungen im Wasserkreislauf in Südost-Afrika während der letzten 17.000 Jahre. Entgegen der vorherrschenden Theorie zeigen ihre Ergebnisse, dass der Antrieb für den Wechsel von trockenen hin zu Phasen mit mehr Niederschlag nicht regional, sondern im weit entfernten Nordatlantik zu finden ist. Die Studie erschien nun in der Ausgabe der Zeitschrift Nature vom 22.Dezember.

Als breites Band zieht sich der tropische Regengürtel über den afrikanischen Kontinent und bestimmt durch seine jährliche Wanderung den Wechsel von Regen- und Trockenzeiten. Änderungen in diesem System können zu Überschwemmungen oder Dürren führen mit… Weiterlesen

Die Stromkosten im Griff behalten – Tipps zum Stromsparen

Wer eine Stromkosten im Griff behalten möchte, sollte den eigenen Stromverbrauch genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein durchschnittlicher Vierpersonenhaushalt, der auf energieeffiziente Elektrogeräte setzt und diese clever nutzt, kann nach Berechnung der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bis zu 25 Prozent der Stromkosten einsparen. Die besten Tipps im Überblick:

1. Stromverbrauch unter die Lupe nehmen: Wer Strom sparen will, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen, an welchen Stellen im Haushalt wie viel Strom verbraucht wird. Mit dem kostenlosen Online-Stromsparcheck der dena können Verbraucher unter stromeffizienz.de  in wenigen Minuten ihren Stromverbrauch durchleuchten.

2. Auslaufmodell Glühlampe austauschen: Die Glühlampe ist ein Auslaufmodell. Ob effiziente Halogenlampen, Energiesparlampen oder LED - stromsparende Alternativen gibt es viele. Der Clou: Energieeffiziente Leuchtmittel gibt es… Weiterlesen

Containerschiff vor Neuseeland auseinandergebrochen und gesunken

Wieder herrscht Öl-Alarm vor Neuseelands Küste: Das Wrack des Containerschiffs Rena ist in stürmischer See auseinandergebrochen, das Heckteil ist vom Astrolabe Riff abgerutscht und versinkt im Meer. Das noch im Heck befindliche Öl fließt dabei ins Meer. Dem neuerlichen Ölteppich werden in dem artenreichen Gebiet laut WWF wieder Seevögel zum Opfer fallen, obwohl weniger Öl austritt als beim ursprünglichen Unglück im Oktober. Der WWF befürchtet neben den unmittelbaren und sichtbaren Umweltfolgen in der Vogelwelt aber auch langfristige Schäden am Riff und in den sensiblen Lebensräumen der  Flussmündungen.

„Viele Seevögel sind derzeit in der Mauser und halten sich deshalb nicht im Wasser auf. Damit sinkt glücklicherweise das Risiko, dass sie verölen “ sagt Stephan Lutter vom WWF. Der Meeresschutzexperte vermutet allerdings… Weiterlesen

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