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Ernährung

Weggeworfene Nahrungsmittel und ein ungesunder Fleischkonsum verschwenden Millionen Hektar Land

© WWF

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In Deutschland geraten ca. 80 kg Nahrungsmittel pro Person jährlich auf dem Müll. Eine aktuelle Studie des WWF kommt zu dem Ergebnis, dass bei Vermeidung dieser unnötigen Verluste weltweit eine Fläche von über 2,4 Mio. Hektar „gewonnen“ werden könnte. „Derzeit ist es so, als würden wir Mecklenburg-Vorpommern in einen einzigen, riesigen Acker umwandeln und die eingefahrene Ernte einfach wegwerfen“, verdeutlicht Tanja Dräger de Teran, Referentin Ernährung beim WWF Deutschland die Ergebnisse der Studie. Weitere 1,8 Millionen Hektar würden nach WWF-Berechnungen frei, wenn jeder Bundesbürger, wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen, maximal 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche essen würde. Das entspräche einer Fläche von der Größe Sachsens. Im Durchschnitt verzehrt jeder Deutsche jedoch fast… Weiterlesen

In Europa lebende Menschen essen zu wenig Obst und Gemüse

Ein großer Teil der europäischen Bevölkerung verzehrt zu wenig Obst und Gemüse. Das hat eine Untersuchung des Europäischen Informationszentrums für Lebensmittel (EUFIC) bestätigt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt einen Verzehr von mehr als 400 Gramm Obst und Gemüse pro Person und Tag. In mehr als 50% der Länder in Europa wird diese Menge nicht erreicht.

Nach Daten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) essen die Europäer durchschnittlich 220 Gramm Gemüse (einschließlich Hülsenfrüchte und Nüsse) und 166 Gramm Obst am Tag – insgesamt also 386 Gramm.

In Südeuropa ist der Gemüseverzehr höher als im Norden, während das meiste Obst in Zentral- und Osteuropa gegessen wird.

In Deutschland werden die Empfehlungen von mehr als 400 Gramm Obst und Gemüse am Tag erfreulicherweise erreicht.… Weiterlesen

Flexitarier – Fleischverzicht liegt voll im Trend

Die American Dialect Society wählte das Wort Flexitarian zum nützlichsten Wort des Jahres 2003. Bei Flexitariern  auch Teilzeitvegetarier gennant, handelt es sich um Vegetarier, die nur hin und wieder Fleisch verzehren. Niederländische Flexitarier sind inzwischen auch bei den Metzgern des Landes gut aufgehoben.

Niederländische Metzger: Lieber weniger Fleisch, dafür bessere Qualität.

Was zuerst einmal sehr eigenartig klingt, ist das Ergebnis einer Untersuchung der holländischen Umweltorganisation “Natuur und Milieu”. 43 Prozent der niederländischen Metzger verkaufen auch fertige Mahlzeiten ohne Fleisch.

Ein Viertel von ihnen hält den Verzehr von weniger Fleisch für Mensch und Umwelt für sinnvoll. Sie wollen die Verbraucher vor allem dazu motivieren, weniger dafür aber besseres Fleisch zu essen. Verständlicherweise sind ihnen dabei vor allem die “Kiloknallers” ein Dorn… Weiterlesen

Reis ist nicht gleich Reis: Grundnahrungsmittel unter der Lupe

Pro Kopf werden jedes Jahr etwa 100 Kilogramm Reis produziert. Während in Deutschland nur etwa 3,3 Kilogramm pro Kopf und Jahr verzehrt werden, sind es in Indonesien 140 Kilogramm. In vielen Teilen der Welt ist Reis das einzige und/oder wichtigste Grundnahrungsmittel. Für den Anbau von Reis bedarf es tropischer bis subtropischer Bedingungen mit Temperaturen von 25 bis 40 °C und hoher Niederschlagsmengen. Diese benötigen nicht nur die Bewässerungskulturen, auch der Trockenreisanbau ist wasserintensiv. Weiterlesen

Stevia-Extrakt endlich als Süßstoff zugelassen

Stevia wird in vielen asiatischen Ländern als Ersatz für Süßstoff eingesetzt. Stevia hat die bis zu 300-fache Süßkraft von Zucker, ist nicht im Gegensazu zu Zucker nicht kariogen. Stevia ist für Diabetiker geeignet. Das Steviosid ist der wichtigste Inhaltsstoff der Steviablätter und für deren süßen Geschmack der Pflanze verantwortlich. Getrocknete zerstoßene Blätter haben etwa die 30 fache Süße normalen Zuckers, das extrahierte Steviosid ist ca. 300x so süß wie Zucker. Man kommt zum Süßen von Kaffee oder Tee mit sehr geringen Mengen aus.

Die Europäische Kommission laut einer Pressemeldung am 14.11.2011 zwei Rechtsvorschriften verabschiedet, mit denen die Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen bald noch sicherer und transparenter sein soll als bislang. Hier finden Sie dazu einen kurzen Überblick. Im Verlauf einer Neubewertung… Weiterlesen

Vitamine: Obst und Gemüse besser als Tabletten

Rund 25 Prozent der Deutschen greift regelmäßig zu Vitaminen in Tablettenform. Das haben Experten des Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel herausgefunden. Frauen greifen demnach häufiger zu Pillen als Männer. „Dabei haben Studien eindeutig bewiesen, dass wir in der westlichen Welt keine zusätzlichen Vitamine einnehmen müssen“, weiß Dr. Ulrike Roth, Gesundheitsexpertin bei TÜV Rheinland. „Die Industriestaaten und damit auch Deutschland zählen nicht zu den Vitaminmangelländern.“

Vitaminpillen bieten Drogerie- und Supermärkte in großen Mengen an. Sie versprechen mehr Wohlbefinden, stärkeres Haar und Nägel oder ein geringeres Erkältungsrisiko. „Es sind die vielfältigen wertvollen Inhaltstoffe von Obst und Gemüse, die das Immunsystem stärken. Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe können nicht in eine Tablette gepresst werden“, erklärt Dr. Ulrike Roth. Die Expertin rät, auf eine… Weiterlesen

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