Die Radioaktivität rund um die havarierten Reaktoren Fukushima steigt immer weiter an und hat mittlerweile die Nahrungsmittelkette erreicht. Bekannt kontaminierte Lebensmittel sind zum Beispiel Spinat (27 x über der gesetzlichen Obergrenze) und Milch. Daraus lässt sich schließen, dass neben dem Boden auch das Grundwasser belastet ist. Auch in Tokio werden mittlerweile erhöhte Radioaktivwerte im Wasser gemessen.
Das stark radioaktive Löschwasser, dass seit Beginn der Katastrophe ins Meer geleitet wird, kontaminiert Fische. Fische gehören zu den Hauptnahrungsmitteln der Japaner. Man denke nur an Sushi.
Erst nach langem Schweigen seitens der japanischen Regierung wurde bekannt, dass viele geprüfte Lebensmittel stark über den zulässigen Höchstgrenzen für Radioaktivität lagen.
Für vier Präfekturen in der Umgebung von Fukushima verhängte die Regierung ein Lieferverbot für mehrere… Weiterlesen
Die Gefahr einer schweren atomaren Katastrophe steigt in Japan nach dem verheerenden Erdbeben, dass auf 9.0 hochgestuft wurde und dem vernichtenden Tsunami, nach dem es zu Funktionsausfällen in den Kühlsystemen kam, immer weiter an.
Mittlerweile sind 3 Kernkraftwerke betroffen. Bei zwei Reaktoren im AKW Fukushima 1 kam es zu Explosionen, im Atomkraftwerk Tokai, 120 Kilometer von Tokio entfernt, fiel das Kühlsystem aus. Die Lage hat sich abermals zugespitzt. In mehreren Reaktoren fielen die Kühlsysteme aus. In der Atomanlage Onagawa, die nördlich der Anlage in Fukushima steht, wurde der nukleare Alarmfall ausgerufen.
Nach Angaben der Tokyo Electric Power Co. in News On Japan wurden bei der Explosion im Reaktor 3 der AKW Fukushima 3 drei Menschen verletzt, sieben weitere werden vermisst. Das… Weiterlesen
Am frühen Samstag wurde für fünf Reaktoren in zwei Kernkraft-Komplexen der Notstand ausgerufen.
Die Situation um das Atomkraftwerk Fukushima 1 spitzt sich weiter zu. In der Nähe des Reaktors würde Caesium (Ordnungszahl 55) und radioaktives Iod (Jod Ordnungszahl 53) nachgewiesen, so die Atomsicherheitskommission. Die Werte lassen eine Kernschmelze vermuten.
Nach aktuellen Meldungen des Fernsehsenders NHK hat sich im Kraftwerk eine Detonation ereignet. Den gezeigten Bildern zufolge wurden die Außenhülle und Teile des Dachs des Fukushima Daiichi Reaktors abgesprengt und Rauch steigt auf. Teile des Reaktors sollen zusammen brechen. Unter den Arbeitern des Kraftwerks soll es Verletzte geben.
Japans Premierminister Naoto Kan ließ die Evakuierungszone daraufhin schon gestern von drei auf zehn Kilometer ausweiten.
Gestern wollte der Betreiber versuchen durch… Weiterlesen
Der Japanische Botschafter gab soeben bekannt, dass nun auch ein 10 Kilometer Radius um das Kernkraftwerk Fukushima 2 evakuiert wird.
Das Umfeld des 12 Kilometer entfernten Kernkraftwerks Fukushima 1 wurde zuvor schon evakuiert.
Wie wir berichteten teilte der Betreiber Tokyo Electric Power (TEPCO) mit, dass die Kühlsysteme von drei Reaktoren ausgefallen sind. Beide Atomkraftwerke befinden sich ca. 250 Kilometer nordöstlich vom Großraum Tokio entfernt.
Derweil wird ein weiteres Nachbeben der Stärke 6.8 gemeldet.
Das Bild ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert und stammt von Kei Kaduki.
Nach dem katastrophalen Beben der Stärke 8.9 und dem verheerenden Tsunami droht japanischem AKW nun die Kernschmelze. In dem aus sechs Blöcken bestehenden AKW Tepco Fukushima Daiichi (Siedewasserreaktoren) spitzt sich die Lage weiter zu.
Das Atomkraftwerk Fukushima 1 gehört zu den ältesten AKWs in Japan. Der von Störfall betroffene Reaktor I wurde ab dem 25.07.1967 gebaut und am 26. März 1971 in Betrieb genommen
Die Radioaktivität innerhalb des Kontrollraums des Kraftwerks ist nach Berichten im japanischen TV und Angaben der nationalen Atomsicherheitsbehörde auf das tausendfache des normalen Wertes angestiegen. In der Umgebung werden aktuell achtfach erhöhte Werte gemessen. Japans Premierminister Naoto Kan ließ die Evakuierungszone daraufhin auf zehn Kilometer ausweiten. Nach Angaben des Fernsehsender BBC und CNN sind durch die… Weiterlesen
Die Zahl der Todesopfer nach dem Erdbeben vom 21.02.2011 in der Stadt Christchurch auf Neuseeland ist mittlerweile auf 98 angestiegen. Mehrere hundert Menschen werden vermisst. Bis zu 120 Tote werden unter dem zerstörtem TV-Gebäude der Stadt vermutet.
Laut dem Bericht einer britischen Zeitung wird mit bis zu 400 Todesopfern gerechnet. Derweil kommt es zu ersten Plünderungen. Die Polizei geht hart gegen die Plünderer vor.
Quelle: USGS, Iris.edu, newzealand.com, marieclaire.co.uk