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Archiv

In Partnerschaft mit

Birgit Hoffmann

Wahrnehmung: Augen schaun voraus, Gehirn denkt nach

Zügige Augenbewegungen erfolgen schneller als die Änderungen der Hirnaktivität, durch die sie repräsentiert werden. Mit diesem überraschenden Befund erklären Neurowissenschaftler aus Marburg, Bochum und Newark in den USA bestimmte Wahrnehmungsfehler. Dem Team ist es erstmals gelungen, den Zeitverlauf von Nervensignalen zu messen, die dem Gehirn die Eigenbewegung der Augen rückmelden. Die Forscher um Professor Dr. Frank Bremmer von der Philipps-Universität veröffentlichen ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Current Biology“ vom 7. Februar 2012.

Beim Lesen der vorliegenden Nachricht bewegen sich die Augen ruckartig von einem Punkt zum anderen; „Sakkaden“ heißen diese Augenbewegungen im Jargon der Fachwissenschaftler. Das Bild des ruhenden Textes jagt hierbei mit hoher Geschwindigkeit – fast 1.000° pro Sekunde – über die Netzhaut. Trotzdem nehmen wir… Weiterlesen

Eis führt zu Außerbetriebnahme der Schleusen an der Donau

Seit Sonntagmorgen sind die Schleusen Kachlet und Jochenstein gesperrt. Ein durchgehender Schiffsverkehr ist somit auf der Donau
nicht mehr möglich.

Aufgrund des starken Eisandrangs oberhalb Passaus und im Bereich der österreichischen Grenze musste das Wasser- und Schifffahrtsamt
Regensburg bei den Schleusengruppen Kachlet und Jochenstein den Betrieb einstellen.

Eisschollen und streckenweise geschlossene Eisdecke führten bereits seit Donnerstag zu starken Behinderungen auf der Donau. Auf dem
Main-Donau-Kanal wurde in einigen Bereichen die Schifffahrt sogar schon am Freitag eingestellt. Dort wurden die Kapitäne angewiesen,
Liegestellen oder Häfen anzufahren.

Trotz Wochenendeinsatz der Mitarbeiter des Außenbezirks Passau, die mit Stangen versuchten, die Eisschollen aus dem Bereich der Tore fernzuhalten, war der Eisandrang jetzt auch auf der Donau zu stark geworden. Um die Sicherheit der Anlagen… Weiterlesen

Eisbrecher hilft weiter festgefrorenen Schiffen

Der Eisbrecher „von Grassmann“ des Wasser- und Schifffahrtsamtes Schweinfurt (WSA) hat am Sonntag zwei Schiffe, die an der Schleuse
Ottendorf oberhalb Schweinfurt zu Tal fahren wollten, frei gebrochen. Er hat eine Fahrspur längs an den Schiffen aufgebrochen und ein
folgendes Güterschiff hat dann das Eisgefüge durch die Vorbeifahrt soweit gestört, dass die beiden Schiffe wieder freischwimmen konnten.

Bereits gestern Morgen musste der Eisbrecher des WSA im Schleusenkanal Gerlachshausen zwei eingefrorene Schiffe befreien.
Mannschaft und Eisbrecher waren um 6:00 Uhr von Schweinfurt aus losgefahren. Samstagabend gegen 20:00 Uhr ist ein 145 m langer
Schiffsverband beim Ausfahren aus der Schleuse Gerlachshausen stromaufwärts im Eis stecken geblieben. Ein stromabwärts fahrender
178 m langer Schiffsverband wollte versuchen, ihn in langsamer Vorbeifahrt freizubekommen. Dabei kam… Weiterlesen

Philippinen: Starke Erdbeben erschüttern die Region

Mehrere starke Erdbeben haben am 06.02.2012 die Philippinen erschüttert. Das stärkste Erdbeben davon hatte eine Stärke von 6,7 um UTC 03:49 (11:49 AM Ortszeit). Die Bebentiefe wurde mit ca. 20 km angegeben.

Das Epizentrum befand sich ca. 72 km nördlich von Dumaguete, Negros (Philippinen), ca. 74 km von Tagbilaran, Bohol (Philippinen) und ca. 80 km von Cebu, Cebu (Philippinen) entfernt. Bis zur Hauptstadt Manila waren es ca. 569 km.

Es folgten bereits weitere Beben mit Stärken von 5,6; 6,0; 5,8 und um 11:49 UTC mit 5,2.

Quelle: USGS, iris.edu

Australien: Überschwemmungen in zwei Bundesstaaten nehmen katastrophale Ausmaße an

Die Regenfälle in Australien, die schon länger anhalten, haben in den Bundesstaaten Queensland und New South Wales im Osten Australiens zu katastrophalen Überschwemmungen geführt. Mehrere tausend Bewohner des südlichen Queensland und des New England North West sind von der Außenwelt abgeschnitten. Die betroffenen Gebiete Queenslands wurden von Premierministerin Anna Bligh zum Katastrophengebiet erklärt.

In Roma im Südosten Queenslands war der Bungil Creek ist über die Ufer getreten. Der rasche Anstieg des Wassers hatte die Zeit für Vorbereitungen verkürzt. Wie Robert Loughnan, der Bürgermeister der Maranoa Region den Medien sagte, sei die Zeit für das Befüllen von Sandsäcken vorbei, nun müsse man die Bewohner niedrig gelegener Gebiete in Sicherheit bringen. Helfer konnten einen Jungen retten, nachdem das Auto seiner Mutter von den… Weiterlesen

Trotz Kälte und Eis: Schifffahrt fährt auf dem Main-Donau-Kanal

Dauerfrost bis -21°C bestimmt das Wetter weiterhin. Auf dem Main-Donau-Kanal breitet sich eine Eisschicht aus. In den höher gelegenen
Kanalstufen ist das Wasser fast vollständig mit Eisschollen bedeckt. Ein Ende der eisigen Temperaturen ist bis mindestens Ende nächster Woche nicht in Sicht.
 
Eisbrecher im Einsatz

Damit die Schifffahrt ungehindert weiterfahren kann, sind Eisbrecher im Einsatz. Besonders in den oberen Schleuseneinfahrten wird das Eis mit jeder Schleusung angesaugt. Hier fahren die Eisbrecher und schaffen damit eine freie Fahrrinne für die Schifffahrt. Bei den jetzigen Temperaturen friert diese Fahrrinne schnell wieder zu und muss erneut aufgebrochen werden. Das heißt Dauereinsatz für die Eisbrecher der
Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.

Schleusen werden eisfrei gehalten

Besonders beansprucht werden derzeit die 7 Schleusen von Hausen bis… Weiterlesen

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