Zwei Knaben sind in Nordirland nach einer Influenza A/H1N1 Virus Infektion gestorben. Darunter befand sich ein 2-jähriger Junge und ein 10 Monate altes Baby. Das 10 Monate alte Baby litt bereits an Vorkrankungen.
Derweil sind immer mehr englische Krankenhäuser überlastet und ein “Black Alert” wurde für verschiedene Krankenhäuser ausgerufen. “Black Alert” ist die höchste Warnstufe nachdem Patienten zu anderen Krankenhäusern verwiesen werden.
Krankenhäuser in Cambridge und Norfolks sind mehr als zwei Wochen auf diesem Alert Level und in den letzten 10 Tagen waren Krankenhäuser in London, Liverpool, Surrey, Southampton, Peterborough, Derby, King’s Lynn und Great Yarmouth davon betroffen.
Quelle: Belfast Telegraph, Telegraph
In der vergangenen Woche hat die HPA weitere 62 Grippe-Todesfälle in Großbritannien bestätigt. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der seit Beginn der diesjährigen Grippesaison aufgetretenen Todesfälle auf 112. Die meisten dieser Todesfälle sind nicht in der vergangenen Woche aufgetreten – die 62 nun bestätigen Todesfälle haben bereits im Dezember stattgefunden.
Wie die HPA mitteilt, stellen diese Zahlen in der aktuellen Grippesaison nur einen Anteil derer dar, die an Grippe oder an den Komplikationen einer Grippe gestorben sind, wie z.B. einer Lungenentzündung.
Von den 112 bestätigten Todesfällen wurde bei 95 Fällen der Influenza A/H1N1 (2009) Virus, bei 5 Fällen der Influenza B Virus nachgewiesen und 12 Fälle blieben nicht typisiert. Die meisten Todesfälle traten bei Personen unter 65 Jahren auf. 9… Weiterlesen
In einem Kölner Krankenhaus ist Anfang der Woche eine junge Frau aus Leverkusen gestorben. Sie war positiv auf das H1N1-Virus (Schweinegrippe) getestet, litt darüber hinaus aber an schweren Vorerkrankungen. In Leverkusen sind bisher zwei auf das Virus getestete Fälle gemeldet worden. In dem zweiten Fall ist der Krankheitsverlauf milde. In diesem Zusammenhang macht das Gesundheitsamt darauf aufmerksam, dass jede Grippe bei entsprechend geschwächten Personen einen schweren Krankheitsverlauf nehmen kann, es aber noch früh genug für die Grippeschutzimpfung ist. Nach einem Jahr empfiehlt sich eine Auffrischung des Impfschutzes. Zu dem Impfstoff gehört in dieser Saison auch der gegen das H1N1-Virus. Geimpft wird in jeder Hausarztpraxis.
Quelle: Stadt Leverkusen
Im Kreis Minden-Lübbecke ist jetzt ein Mensch an Schweinegrippe gestorben. Bei einem 36-jährigen Mann, der auf der Intensivstation eines Krankenhauses im Kreis behandelt wurde und am Wochenende verstarb, wurde jetzt das Schweinegrippe-Virus nachgewiesen. Vorerkrankungen waren bei dem Mann nicht bekannt.
Quelle: Kreis Minden-Lübbecke
In der Uni-Klinik Essen ist am Samstag, 8. Januar 2011, ein 57-jähriger Patient aus Werl verstorben, bei dem die Diagnose Influenza H1N1 (Schweinegrippe) gestellt wurde. Ein entsprechender Laborbefund traf am Dienstag, 11. Januar 2011, im Gesundheitsamt des Kreises Soest ein. Der Mann litt an einer Vorerkrankung.
Am Montag, 10. Januar 2011, ging im Kreishaus die Meldung ein, dass ein sechsjähriger Junge aus Lippstadt ebenfalls mit H1N1 infiziert ist. Die Diagnose wurde am 2. Januar gestellt. Aufgrund des schweren Krankheitsverlaufs wurde er in die Uni-Klinik Münster verlegt. Nach Informationen des Gesundheitsamtes hat sich der Zustand des Kindes aber stabilisiert. Sein neun Monate alter Bruder erkrankte zwei Tage später. Bei ihm wurde ebenfalls das H1N1-Virus nachgewiesen, der Krankheitsverlauf ist weniger dramatisch. “Zurzeit… Weiterlesen
Nachdem in der letzten Woche in der norditalienischen Stadt Faenza ca. 800 tote Turteltauben aufgefunden wurden (wir berichteten), sind nun in der italienischen Gemeinde San Cesario in der Nähe von der Stadt Modena ca. 30 weitere tote Turteltauben entdeckt worden. San Cesario liegt ca. 50 km von Faenza entfernt.
Die Untersuchungen wurden von den örtlichen Behörden in Modena eingeleitet.
Derweil sollen erste Untersuchungsergebnisse aus Ravenna zeigen, dass keine bakterielle Infektion vorgelegen hat, jedoch soll ein Paramyxovirus (Paramyxoviridae) entdeckt worden sein. Da die Tests noch nicht abgeschlossen sind, ist nicht bekannt ob der Virus die Todesursache ist.
Quelle: corriere.it, tgcom, viaemilianet.it