Am Mensch vorbei geplant: Studie der Universität Hohenheim kritisiert Küstenschutz-Konzept der indonesischen Tsunami-Region
35 Meter hohe Flutwellen, Zerstörungen bis weit ins Landesinnere, 150.000 Tote allein in Indonesien: So die Bilanz des Monster-Tsunamis vom 26.12.2004. Als neuen Schutz ließen die Regierung Indonesiens und internationale Hilfsorganisationen Schutzstreifen aus schnellwachsenden Gehölzen und Mangrovenwälder entlang der Küste pflanzen: Die Bäume sollen die Wucht künftiger Flutwellen abmildern. Doch die Bevölkerung untergräbt das Konzept – aus verständlichen Gründen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Universität Hohenheim. Ihr Lösungsvorschlag: Nutzbaum-Plantagen, die den Fischerdörfern ein Zusatzeinkommen bieten und barrierefreie Felder für die Flucht ins Hinterland.
Die Bevölkerung entlang der indonesischen Küste lebt überwiegend vom Fischfang und der Landwirtschaft. Nach dem großen Tsunami verlegte die Regierung in… Weiterlesen
Ein schweres Erdbeben ist in der Region von Papua-Neuguinea am 14.12.2011 um 05:04 UTC (03:04 PM Ortszeit) aufgetreten. Das Beben hatte eine Stärke von 7,1. Die Bebentiefe lag bei ca. 121,2 km.
Das Epizentrum befand sich ca. 89 km südsüdwestlich von Lae, Neuguinea, ca. 123 km von Kerema, Neuguinea und ca. 221 km von Port Moresby (Papua-Neuguinea) entfernt. Bis nach Brisbane in Australien waren es ca. 2.308 km.
Das Pacific Tsunami Warning Center hat mit einer Tsunami Information die Daten des Bebens bekanntgegeben.
Durch die Region von Papua-Neuguinea zieht sich eine Subduktionszone.
Papua-Neuguinea ist nach Indonesien und Madagaskar der drittgrößte Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifik, wird zum australischen Kontinent gerechnet und umfasst den Osten der Insel Neuguinea (der westliche… Weiterlesen
Am 28.10.2011 um 18:54 UTC (01:54 PM Ortszeit) ist in der Küstenregion von Zentral Peru ein Erdbeben aufgetreten. Die Erdbebentiefe wurde mit 34,9 km angegeben. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 6,9.
Das Epizentrum lag ca. 51 km von der Stadt Ica in Peru, ca. 112 km von der Stadt Chincha Alta in Peru und ca. 204 km von Puquio in Peru entfernt. Bis zu der peruanischen Hauptstadt Lima waren es ca. 286 km.
Vom PTWC wurde eine Tsunami-Information herausgegeben. Vor der Küste von Peru befindet sich eine Subduktionszone .
Es liegen zur Zeit keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Die Stadt Chincha Alta ist die Hauptstadt der Provinz Chincha im Department… Weiterlesen

Der Chilenische Kontinentalrand in dem Gebiet der Arauco Halbinsel auf Grundlage von Echolotdaten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und des IFM-GEOMAR. Die roten Linien umschließen die von den Hangrutschungen betroffenen Bereiche des Kontinentalhanges. Grafik: IFM-GEOMAR
Etwas zwischen 15 und 25 % aller auftretenden Tsunamis werden von unterseeischen Hangrutschungen ausgelöst. Deshalb versuchen Forscher weltweit, mehr über dieses Phänomen herauszufinden. Kieler Geologen haben jetzt am Kontinentalhang vor Chile die Spuren von drei ungewöhnlich großen, bis zu 500.000 Jahre alten Hangrutschungen entdeckt. Sie berichten darüber in der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Journal of the Geological Society, London“.
Immer wieder ereignen sich rund um den Globus Erdrutsche mit teilweise katastrophalen Folgen, wie zum Beispiel Anfang 2011 in Brasilien, als nach heftigen Regenfällen nördlich von… Weiterlesen
Am 21.10.2011 um 17:57 UTC (22.10.2011 05:57 AM Ortszeit) ist ein starkes Erdbeben mit Epizentrum in der Region der Kermadec Inseln aufgetreten. Das Beben hatte eine Stärke von 7,4. Die Bebentiefe lag bei ca. 32,9 km.
Das Epizentrum lag ca. 169 km östlich von Raoul Island (Kermadec Inseln), ca. 375 km nordöstlich von L’Esperance Rock (Kermadec Inseln) und ca. 877 km südlich von NUKU`ALOFA (Tonga) entfernt. Bis nach Auckland (Neuseeland) waren es ca. 1.215 km.
Eine Tsunami-Information wurde herausgegeben. Bei Raoul Island wurde eine Tsunamiwelle von ca. 10 bis 17 cm generiert. Das Erdbeben trat unmittelbar an einer Subduktionszone auf.
Es liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Quelle: USGS, Iris.edu, PTWC
Ein starkes Erdbeben ist in der Region von Papua-Neuguinea am 14.10.2011 um 03:35 UTC (01:35 PM Ortszeit) aufgetreten. Das Beben hatte eine Stärke von 6,7. Die Bebentiefe lag bei ca. 45,4 km.
Das Epizentrum befand sich ca. 103 km östlich von Lae, Neuguinea, ca. 184 km von Kandrian, Neubritannien (New Britain) (Papua-Neuguinea) und ca. 323 km von Port Moresby (Papua-Neuguinea) entfernt. Bis nach Brisbane in Australien waren es ca. 2.372 km.
Das Pacific Tsunami Warning Center hat mit einer Tsunami Information die Daten des Bebens bekanntgegeben.
Durch die Region von Papua-Neuguinea zieht sich eine Subduktionszone.
Papua-Neuguinea ist nach Indonesien und Madagaskar der drittgrößte Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifik, wird zum australischen Kontinent gerechnet und… Weiterlesen