In einem Vorort der japanischen Hauptstadt Tokio ist fast acht Monate nach der Atomkatastrophe im Kernkraftwerk Fukushima ein radioaktiver Hotspot entdeckt worden. Wie die Behörden am Montag mitteilten, lag die auf einem unbebauten Grundstück in Kashiwa gemessene Strahlung einen Meter oberhalb der Erdoberfläche bei 2,0 Mikrosievert pro Stunde. Im Boden wurden sogar Werte von 57,5 Mikrosievert je Stunde gemessen.
Quelle: RP-Online
Im südfranzösischen Atomkraftwerk Marcoule hat sich am Montag eine Explosion ereignet. Es bestehe die Gefahr, dass radioaktives Material aus der Anlage in der Nähe von Avignon entweiche, teilten die örtlichen Behörden und die Feuerwehr mit.
Noch seien durch die Explosion eines Ofens aber keine gefährlichen Stoffe in die Umwelt gelangt. Das Atomkraftwerk in der Nähe von Avignon liegt rund 600 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.
Quelle: RP-Online
Seit Beginn der durch das Erdbeben und den folgenden Tsunami vom 11. März ausgelösten Katastrophe seien 15.000 Terabecquerel Cäsium 137 freigesetzt worden, berichtete die Zeitung “Tokyo Shimbun”. Bei der Explosion der Atombombe von Hiroshima im August 1945 seien 89 Terabecquerel des radioaktiven Stoffes freigesetzt worden. Die Zeitung beruft sich auf Berechnungen der Regierung.
Quelle: RP-Online
Wegen eines technischen Problems soll in Japan ein weiterer Atomreaktor vom Netz genommen werden. Betroffen ist das Atomkraftwerk Ooi im Westen des Landes, wie der Energieversorger Kansai Electric Power am Samstag mitteilte.
Grund für die Abschaltung sei ein Druckverlust in einem Borsäurebehälter, der für Notfallsituationen bereitsteht. Bislang sei kein Austritt von Radioaktivität festgestellt worden, hieß es von dem Energiekonzern.
Quelle: RP-Online
Arbeiter haben nun erstmalig wieder den Reaktor 1 im AKW Fukushima I betreten. Nach dem massiven Erdbeben vom 11.03.2011 mit der Stärke 9,0 und dem daraus resultierenden Tsunami war kurze Zeit später das Dach des Reaktor durch eine Wasserstoff-Explosion weggerissen worden.
Eine hohe Strahlenbelastung im Inneren des Gebäudes hatten es den Arbeitern nicht ermöglicht, notwendige Reparaturen und Instandsetzungen innerhalb des Reaktors durchzuführen.
Die Arbeiter wurden nun mit Schutzanzügen, Masken und Sauerstoffflaschen ausgerüstet und der Zugang zum Reaktor erfolgte durch ein spezielles Zelt um eventuelle Strahlungen abzufangen.
Zwei Arbeiter gingen zunächst in den Reaktor und waren einer Strahlung von ca. 2 Millisievert ausgesetzt, so ein Tepco Sprecher. Laut Berichten betraten daraufhin zehn weitere Arbeiter das Gebäude.
Es sollen Lüftungsanlagen installiert werden,… Weiterlesen
Vor 25 Jahren, am 26. April 1986, kam es im Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl zur bisher größten Katastrophe in einem Kernkraftwerk. In der Ukraine und weltweit wird heute der Toten der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl gedacht. Die Überlebenden der Katastrophe leben heute in Slawutytsch. Die Stadt Prypjat, in der die meisten der damals in dem Kernkraftwerk Tschernobyl lebenden Arbeiter und Angestellten wohnten, ist heute eine unbewohnbare Geisterstadt. Noch heute ist die ehemalige Plattenbausiedlung radioaktiv verseucht. 30 Stunden nach dem Super-GAU begann damals die Evakuierung der Stadt. Eine radioaktive Wolke breitete sich, von dem havarierten Kraftwerk ausgehend, über große Teile Europas aus.
Knapp 25 Jahre danach wird die Welt erneut Augenzeuge eines katastrophalen Unfalls in einem Kernkraftwerk. Dieses Mal trifft es… Weiterlesen