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Polen

Ostsee: Frühzeitige und weit nach Süden reichende Vereisung

Schweden, 31.12.2010 – Der Winter 2010/2011 führte in Skandinavien zu einer außerordentlich frühzeitigen und weit nach Süden reichenden Vereisung der Ostsee. Besonders außergewöhnlich ist, dass bereits nach einem Drittel des Winters alle Meeresstraßen zwischen Hamburg und St. Petersburg in Russland großflächig mit Eis bedeckt sind: Kleiner Belt, Großer Belt, Öresund, Kattegat, Bottnischer Meerbusen, Finnischer Meerbusen und Rigaer Bucht haben Eisbrücken zwischen angrenzendem Festland gebildet. Weiters ist die Südküste der Ostsee fast durchgängig von Dänemark bis Klaipėda in Litauen vereist und die drei Haffe und die Danziger Bucht in Polen sind vollständig gefroren.

Im Kattegat verbindet das Eis die schwedische und die dänische Küste mit einer bis zu zwölf Zentimeter dicken Schicht aus dichtem Packeis. Um zu Fuß alle diese Meeresstraßen… Weiterlesen

Wetter im Winter: Schneechaos in Europa

Europa, 20.12.2010 – Nachdem in weiten Teilen Europas mehrere Winter in Folge nahezu ausblieben, trat der Winter nun schon zum 2. Mal auch in den tieferen Lagen Mitteleuropas wieder heftiger ein.

Während die Flughäfen in London (Heathrow und Gatwick) und Budapest am Samstag geschlossen wurden, mussten am Flughafen in Frankfurt am Main „nur“ 233 von etwa 1300 Flügen gestrichen werden. In Paris kam am Wochenende nicht nur der Flugverkehr zum Erliegen; auch die Metro stellte ihren Dienst komplett ein. Einige wenige Busse verkehrten.

Auch in Brüssel, auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle und in Amsterdam fielen viele Flüge aus. In Italien brach neben dem Flug- in manchen Regionen auch der Zugverkehr zusammen. Der Eurostar kann nur noch mit gedrosseltem… Weiterlesen

Hochwasser: Deich in Polen gebrochen

Die Lage in den Hochwassergebieten in Polen und der Slowakei spitzt sich zu. In Polen ist ein Deich gebrochen, zehntausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht. In der Slowakei wurde der Notstand ausgerufen. Für die Hauptstadt Warschau wurde für Sonntagmittag erneut Alarm ausgerufen, da eine zweite Hochwasserwelle der Weichsel erwartet wurde. Die Bewohner der an den Fluss grenzenden Viertel wurden aufgerufen, sich für eine Evakuierung bereitzuhalten.

Quelle: RP-Online

Vulkan Aschewolke: Flughafen Sperrungen in Spanien

Der isländische Vulkan Eyjafjallajökull hat mit seiner produzierten  Vulkan Aschewolke die spanische Luftfahrtbehörde AENA dazu veranlasst zur Zeit nun sieben Flughäfen in Spanien zu sperren. Von der Sperrung sind die Flughäfen Lanzarote, Teneriffa, La Palma, La Gomera, Sevilla, Jerez und Badajoz betroffen.

Laut Schaubildern der britischen Volcanic Ash Advisory Centres (VAAC) soll die Vulkanaschewolke heute über den Süden Spaniens, den Süden Portugals, den Süden Frankreichs, den Norden Italiens, der Schweiz, Süddeutschland und über Teile von Polen ziehen.

Die Eruptionen im Vulkan des Eyjafjallajökull sind laut der isländischen Meteorological Office noch nicht abgeschlossen. Der Krater gewinnt immer mehr an Tiefe. Der derzeitige Lavastrom ist niedrig und nicht sichtbar auf den Beobachtungsbildschirmen. Gestern Nachmittag gab es einen leichten Anstieg der explosiven Aktivität.… Weiterlesen

Vulkanausbruch: Keine Anzeichen für rückläufige Aschebildung

Die Eruptionen im Vulkan des Eyjafjallajökull sind laut der isländischen Meteorological Office noch nicht abgeschlossen. Die Aschewolke erreicht derzeit Höhen von ca. 4 bis 5 KM, zeitweilig auch höher. Die Aschewolke mit nordwestlicher Windrichtung erreichte nun Europa und wurde über Norwegen, Schweden, Nordwest-Russland, Nord-Polen, Nord-Deutschland, Nordfrankreich und Südengland entdeckt. In vielen Regionen wurde der Flugverkehr eingestellt oder die Flüge wurde gestrichen.

Es gibt keine Anzeichen, dass die Aschebildung des Vulkans rückläufig ist, und die isländische Meteorological Office geht für heute von weiterhin hochrangigen Winden nordwestlicher Richtung aus.

Der erste Nachweis für diesen Vulkanausbruch in Eyjafjallajökull wurde am 13.04.2010 aufgrund seismischer Aktivitäten von der isländischen Meteorological Office beobachtet.

Die ausgeworfene Asche besteht aus feinen und größeren Partikeln und die Windrichtung bestimmt,… Weiterlesen

Erdbeben der Stärke 4.5 in Polen

Ein Erdbeben wurde am 03.04.2010 um UTC 01:36 (03:36 Uhr Ortszeit) in Polen von den Messgeräten aufgezeichnet. Das Beben hatte eine Stärke von 4,5. Die Bebentiefe wurde mit ca. 5 km angegeben.

Das Epizentrum lag ca. 80 km von Wroclaw / Breslau (Polen), ca. 115 km von Poznan / Posen (Polen), ca. 125 km von Cottbus (Deutschland) und ca. 350 km von Warschau (Polen) entfernt.

Es liegen zur Zeit keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.

Quelle: GFZ, Wikipedia

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