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Ozean

Kopplung zweier bakterieller Prozesse verursacht Stickstoffverluste vor der Kueste von Oman

Das Arabische Meer ist ein Teil des Indischen Ozeans und grenzt an de Länder Indien, Pakistan, Oman und Somalia. Manfred Schlösser, Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie

Das Arabische Meer ist ein Teil des Indischen Ozeans und grenzt an de Länder Indien, Pakistan, Oman und Somalia. Manfred Schlösser, Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie

Stickstoff, Bestandteil von Proteinen und DNA, ist ein essentieller Nährstoff und häufig limitierender Faktor allen Lebens auf unserem Planeten. Im Meer regulieren mikrobielle Prozesse die Konzentrationen und Flüsse von biologisch verwertbaren Stickstoffverbindungen wie z. B. Ammonium, Nitrat und Nitrit, die für die marinen Lebewesen verfügbar sein müssen. Die größte Senke und damit der Entzug von Stickstoff aus dem marinen Nahrungsnetz, ist die Entweichung von Stickstoffgas (N2) in die Atmosphäre.

Die treibenden Kräfte, welche dieses System im Gleichgewicht halten, sind jedoch komplizierter als gedacht. Jetzt haben Wissenschaftler vom Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und ihre Kollegen… Weiterlesen

Tropische Meere ohne Korallenriffe

Grobsediment vom Schelf: vor allem Muscheln und Moostierchen Foto: Nereo Preto

Grobsediment vom Schelf: vor allem Muscheln und Moostierchen Foto: Nereo Preto

Wie könnte ein tropisches Küstenökosystem dort aussehen, wo Korallenriffe nicht überlebt haben? Bei zwei Schiffsexpeditionen an die nordafrikanische Westküste – in 2006/7 mit dem Forschungsschiff Poseidon und in 2011 mit FS Maria S. Merian – bekamen Hildegard Westphal, Direktorin am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie und ihr Team einen Einblick in dieses Szenario.

Die Expeditionen steuerten die nordmauretanische Küste an. Hier, im Golfe d´Arguin, erweitert sich der schmale Kontinentalschelf der nordwestafrikanischen Küste und es entsteht eine Flachwasserzone von bis zu 150 km Breite. Sie ist im Tropengürtel gelegen, steht jedoch unter dem Einfluss eines Auftriebsgebietes. Ablandige Passatwinde drücken das Oberflächenwasser von der Küste weg auf den offenen Ozean. Dadurch strömt kaltes und sehr nährstoffreiches Wasser aus der Tiefe nach. Auf dem flachen Schelf kann es sich auf bis zu 25 Grad erwärmen. Weiterlesen

Ozean-Versauerung und Korallenriffe

Natürliche Kohlendioxidquellen zeigen die möglichen Folgen ansteigender Treibhausgasemissionen

Natürliche Kohlendioxidquellen in Papua Neuguinea geben Wissenschaftlern die einmalige Gelegenheit zu sehen, wie tropische Korallenriffe sich verändern werden, wenn dem vom Menschen verursachte Kohlendioxidausstoß keine Grenzen gesetzt werden. Bleibt alles beim Alten schätzen die Klimaforscher vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), dass bis zum Jahr 2100 die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre auf mindestens 750 ppm ansteigen wird. Die Ozeane werden etwa ein Drittel dieses zusätzlichen CO2 aufnehmen, was dazu führen wird, dass der pH-Wert von 8,1 auf 7,8 fallen wird.

Dr. Katharina Fabricius, Wissenschaftlerin am Australian Institute of Marine Science (AIMS) hat zwei Expeditionen mit Forschern aus sechs Ländern, darunter Papua Neuguinea, USA und Deutschland, geleitet. Darunter war eine Gruppe vom… Weiterlesen

Gefahr für Atlantik: Süßwasser im Arktischem Ozean gesichtet

Wissenschaftler haben eine riesige Menge Süßwasser beobachtet, die sich im Arktischen Ozean ansammelt und in den Atlantik fließen könnte. Im schlimmsten Fall könne das Wasser die Meeresströmung, die für das gemäßigte Klima in Westeuropa verantwortlich sind, verändern, sagte die niederländische Meereskundlerin Laura de Steur am Dienstag.

Die ungewöhnliche Ansammlung sei durch den Pegelanstieg in sibirischen und kanadischen Flüssen, die das Süßwasser in die Arktis fließen lassen, und von schmelzendem Packeis verursacht worden. Beide seien Folgen der Erderwärmung.

Quelle: RP-Online

In Mexiko geht es um 2 Grad Erderwärmung – 1.5 Grad hätten Folgen für Jahrhunderte

Eine Erderwärmung um nur 1,5 Grad Celsius hätte bereits Folgen für Jahrhunderte. Die Ozeane speichern die höheren Temperaturen länger als bislang gedacht, weil der normale Wärmeaustausch gestört wird, fanden Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) heraus. Wärme in tieferen Wasserschichten wird hierbei durch eine Abkühlung der obersten Wasserschichten gleichsam gefangen gehalten, heißt es in der Studie, die demnächst in der Zeitschrift Earth System Dynamics veröffentlicht wird. Selbst wenn es gelingen sollte, den Planeten wieder abzukühlen, indem man Kohlendioxid aus der Atmosphäre extrahiert, würde diese Abkühlung daher rund zehnmal länger dauern als zuvor das Aufheizen durch Treibhausgase, so die Berechnungen. Folge wäre, dass der globale Meerespiegel trotz der Abkühlung der Erdoberfläche noch für weitere 200 Jahre anstiege.

Beim Klimagipfel im mexikanischen… Weiterlesen

Wie Wetter- und Klimaphänomenen die Strömungspumpe beeinflussen

In der Antarktis im Weddell-Meer sinken großen Mengen Wasser von der Meeresoberfläche in die Tiefe ab und treiben damit das globale Band der Meeresströmungen an. Meeresforscher aus Kiel und aus den USA konnten jetzt anhand einer Langzeitmessung nachweisen, dass der Strömungsmotor dort starken Schwankungen unterliegt, die eng mit Wetter- und Klimaphänomenen zusammenhängen. Die entsprechende Studie erscheint in der aktuelle Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience.

Die Zahlen sind gewaltig. Wenn der Golfstrom die Floridastraße durchströmt, transportiert er 1,3 Milliarden Megawatt an Wärmeenergie. Und auf der Höhe von New York bewegt er rund 150 mal mehr Wasser als alle Flüsse der Welt zusammen. Dabei ist der sogenannte Golfstrom nur einer von vielen Abschnitten eines Strömungssystems, das alle Weltmeere umfasst und unser… Weiterlesen

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