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Obst

Wildobst: Die Zier – Quitte

Neben Sanddorn und Vogelbeere bezeichnen Wildobstkenner auch die Zierquitte (Chaenomeles japonica) als “Zitrone des Nordens”. Das Rosengewächs stammt ursprünglich aus Asien und wird bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts in Europa als Strauch kultiviert. Vor allem im Ostblock, wo Südfrüchte schwierig zu beschaffen waren, wurde man auf das Obstgehölz aufmerksam und züchtete Vitamin C-reiche Sorten wie die heute populäre “Cido-Buschquitte” (70-120 mg/100g). Die dornenlose Obstkultur selektierte man im Laufe von 40 Jahren aus der dornigen Strauchquitte aus und sie wird – unter anderem in Lettland – bereits im größeren Stil in Plantagen angebaut. Die apfel- oder birnenförmigen Scheinfrüchte reifen ab September und werden bis zu vier Zentimeter groß. Sie leuchten grün- bis sattgelb, duften intensiv nach Ananas, sind festfleischig und… Weiterlesen

Die Vogelbeere

Die anspruchslose Vogelbeere oder Eberesche (Sorbus aucuparia) ist ein beliebter Laubbaum für den Garten. Wer öfter nach Schweden oder Österreich reist, kennt die orangeroten Früchte in Form von schmackhaften Gelees und edlen Obstbränden. In rohem Zustand sind viele Vogelbeer-Sorten wegen ihres hohen Gehalts an Apfelsäure und Gerbstoffen allerdings ungenießbar. Zudem enthalten sie Parasorbinsäure, die in größeren Mengen abführend wirkt. Giftig – wie oftmals behauptet wird und nur den Vögeln vorbehalten – sind die Scheinbeeren des Kernobstgewächses jedoch nicht. Bitterstoffarme oder bitterstofffreie Zuchtsorten (Edel-Ebereschen) wie “Edulis” oder “Rosina” können auch frisch verzehrt werden. Früher waren die Vitamin C-reichen Früchte der Eberesche, die man in manchen Regionen unter den Namen Drosselbeere oder Quitsche kennt, ein wirksames Mittel gegen Skorbut und Heiserkeit. Heute… Weiterlesen

Schlaganfall-Risiko um die Hälfte senken: Viel Obst und Gemüse, wenig Alkohol

(aid) 04.03.2009 – Ein gesunder Lebensstil mit viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan und ausreichend Bewegung kann das Risiko für Schlaganfall deutlich senken. Das lassen Daten der EPIC-Norfolk-Studie (European Prospective Investigation of Cancer) vermuten. Die Mediziner hatten mehr als 20.000 britische Teilnehmer ab vierzig Jahren für einen Zeitraum von rund einem Jahrzehnt begleitet. Zu Beginn der Studie machten die Probanden Angaben zu ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten und nahmen an medizinischen Untersuchungen teil. Der Obst- und Gemüseverzehr wurde anhand der Vitamin C-Konzentration im Blut eingeschätzt. Die Wissenschaftler definierten vier Kriterien für einen gesunden Lebensstil: Verzehr von fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag (Vitamin C-Blutkonzentration: mindestens 50 µmol/l), täglich sportliche Aktivitäten, moderater Alkoholkonsum und Nichtrauchen. Bei Probanden, die keinen dieser… Weiterlesen

Krumme Gurken in der EU wieder erlaubt: 26 Vermarktungsnormen werden abgeschafft

(aid) 19.11.2008 – Für 26 Arten von Obst und Gemüse wird es künftig keine Vermarktungsnormen mehr geben. Das sieht ein Vorschlag der EU-Kommission vor, der bei 16 Gegenstimmen am 12. November 2008 von den EU-Mitgliedstaaten angenommen wurde. Die krumme Gurke und anderes nicht der “Norm” entsprechendes Obst und Gemüse darf dann wieder in den Verkauf kommen und profitiert von den Bemühungen, die EU-Regeln zu vereinfachen und Bürokratie abzubauen. Die 26 Erzeugnisse, für die die Normen aufgehoben werden, sind: Aprikosen, Artischocken, Spargel, Auberginen, Avocados, Bohnen, Rosenkohl, Karotten, Blumenkohl, Kirschen, Zucchini, Gurken, Zuchtpilze, Knoblauch, Haselnüsse in der Schale, Kopfkohl, Porree, Melonen, Zwiebeln, Erbsen, Pflaumen, Staudensellerie, Spinat, Walnüsse in der Schale, Wassermelone und Chicoree. Für zehn Arten von Obst und Gemüse bleiben die… Weiterlesen

Streit um Pestizid-Höchstmengen: EU-Grenzwerte höchst unterschiedlich bewertet

(aid) 10.09.2008 – Seit dem 1. September gelten EU-weit einheitliche Grenzwerte für die Pestizidbelastung von Futter- und Lebensmitteln. Schon im Vorfeld hatte es dazu heftige Kritik gegeben, denn nach einer Studie von Greenpeace und der österreichischen Organisation Global 2000 sind fast 700 der neuen EU-Grenzwerte für Obst und Gemüse zu hoch angesetzt. Durch die Angleichung der Pestizid-Höchstmengen in der EU seien in der Regel die geringeren deutschen Grenzwerte durch die meist weit höheren EU-Grenzwerte ersetzt worden. Für die Studie waren die 170.000 von der Kommission festgelegten Pestizid-Grenzwerte überprüft worden. Bei 570 Grenzwerten von Obst und Gemüse wird nach Angaben von Greenpeace die Akute Referenzdosis (ARfD) für Kinder überschritten. Die EU-Kommission und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hatten dies… Weiterlesen

Sommerhitze: Trinken lebenswichtig

(aid) 28.05.2008 – Sommer, Sonne, Hitzewellen – der Klimawandel bescherte uns 2003 und 2006 ungewohnt heiße Sommer. Was viele freut, birgt allerdings auch etliche Gefahren. Darauf macht eine Veröffentlichung des Umweltbundesamtes aufmerksam. Vor dem Hintergrund von 7.000 Hitzetoten allein in Deutschland im Sommer 2003 informiert die Broschüre über die Gesundheitsgefahren der hohen Temperaturen. Als Ursachen für die Todesfälle nennen die Experten Herzinfarkt, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Nieren und der Atemwege sowie Stoffwechselstörungen infolge der Hitzebelastung. Am stärksten betroffen war die Altersgruppe über 70 Jahre, besonders Frauen. Durch das richtige Verhalten kann allerdings jeder Gesundheitsrisiken durch Hitze reduzieren. So ist es beispielsweise sinnvoll, Aktivitäten im Freien – wie Gartenarbeit oder Sport – auf die Morgen- und Abendstunden zu beschränken. “Gerade bei… Weiterlesen

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