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Naturschutz

Europäischer Vorstoß zum Schutz der einheimischen Haie

Dornhai

Dornhai

In Brüssel haben die EU-Mitgliedstaaten heute einstimmig den deutschen Vorschlag angenommen, Dorn (Squalus acanthias)- und Heringshaie (Lamna nasus) unter den Schutz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) zu stellen. Diese beiden Haiarten kommen in den kühleren Meeresgebieten der Nord- und Südhalbkugel vor und sind auch in deutschen Küstengewässern heimisch. Das Fleisch dieser Haie ist unter den Namen “Schillerlocken” und “Seeaal” eine begehrte Delikatesse. Anders als andere Fischarten wachsen Dorn- und Heringshaie langsam, werden spät geschlechtsreif und haben nur wenig Nachwuchs. Das macht die Bestände besonders empfindlich für Übernutzungen.

Heringshai

Heringshai

Das Bundesumweltministerium setzt sich seit Jahren verstärkt für den weltweiten Schutz gefährdeter Haie ein. Die Bestände sind in vielen Regionen der Welt und auch vor unseren Küsten überfischt und… Weiterlesen

Die Europäische Union muss mehr gegen das Artensterben tun

30 Jahre Berner Konvention / Initialzündung für den europäischen Naturschutz

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) hat die europäischen Staats- und Regierungschefs anlässlich des 30. Jahrestages der Berner Konvention an das Ziel erinnert, bis zum Jahr 2010 das Artensterben in Europa zu stoppen. „Die Berner Konvention war und ist Motor vieler Naturschutzerfolge“, lobte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Dennoch müsse an Tempo zugelegt werden, um das alarmierende Artensterben aufzuhalten. Etwa 43 Prozent aller Brutvogelarten Europas gelten als gefährdet. Zudem sind 42 Prozent der heimischen Säugetiere, 30 Prozent der Amphibien, 45 Prozent der Reptilien, 52 Prozent der Süßwasserfische und über 800 Pflanzenarten Europas vom Aussterben bedroht. „30 Jahre Berner Konvention – das erinnert uns an viele Erfolge für den Artenschutz, aber auch an die… Weiterlesen

7 Tonnen HPN in den Rhein gelaufen

Bei der BASF SE in Ludwigshafen im Werkteil Nord kam es am am Montag (22.06.2009) durch eine Leckage an einem Wärmetauscher zur Verunreinigung des betrieblichen Kühlwasser-Kreislaufssystems mit dem Produkt Hydroxypivalinsäureneopentyl-glykolester (HPN). Die Verunreinigung führte zu einer Überfüllung des Pufferbehälters des Kreislaufsystems. Rund 7,2 Tonnen HPN gelangten daraufhin aufgrund eines fehlerhaften Anschlusses über das Kühlwassersystem des Werks in den Rhein.

Der betroffene Anlagenteil wurde bis zur vollständigen Klärung der Ursache abgeschaltet. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat gegen 11 Uhr am 22.06. vorsorglich eine Rheininformation an die Rheinanlieger abgegeben.

HPN ist ein Zwischenprodukt, das unter anderem zur Herstellung von Lacken verwendet wird.

Ein Sprecher des Landesamtes für Naturschutz NRW (LANUV) geht derzeit nicht von einem Fischsterben aus. Dennoch würden die Wasserwerte im Rhein… Weiterlesen

BUND ruft bundesweit zum Schmetterlingszählen auf

“Abenteuer Faltertage” am Pfingstwochenende. BUND ruft bundesweit zum Schmetterlingszählen auf

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft dazu auf, am kommenden Pfingstwochenende bei Ausflügen in die Natur, bei Spaziergängen in Parks oder beim Aufenthalt in Gärten Schmetterlinge zu zählen. Die “Abenteuer Faltertage”, an denen sich in den zurückliegenden Jahren tausende Menschen beteiligten, finden bereits zum fünften Mal statt. Die Daten zum Vorkommen der Schmetterlinge werden dem Umweltverband per Zählbögen mitgeteilt. Nach Beobachtung des BUND seien aktuell ungewöhnlich viele Diestelfalter unterwegs, die wegen der sehr warmen Witterung aus dem Mittelmeerraum über die Alpen nach Deutschland eingeflogen seien.

“Die jährliche deutschlandweite Falterzählung sensibilisiert Naturinteressierte für die Bedrohung der Schmetterlinge, aber auch generell für die Gefährdung vieler Tiere und Pflanzen.… Weiterlesen

Windenergie treibt Skilifte und Schneekanonen

Knittelfeld (Österreich), 12.11.2008 – Klimaschutz ist nach übereinstimmender Meinung der Experten ein Gebot der Stunde und könnte für ein Umdenken in nahezu allen Lebensbereichen sorgen. Dass auch der Wintersport Energie kostet, dass Liftbetrieb und Beschneiungsanlagen energieintensiv sind, hat scheinbar nun auch einige Betreiber zu einem Umdenken in Richtung ökologisches und ökonomisches Wirtschaften geführt. Im Zuge des Projektes „daWindSchi“ lotete die Firma Ecowatt gemeinsam mit dem Energieverein der Steiermark die Nutzungsmöglichkeit von Windkraft in Skigebieten aus. Am Salzstiegl kommt diese Energie aus einem 105 Meter hohen Windrad. Die Windkraftanlage, errichtet im September 2007, ist die erste österreichische Windkraftanlage, die der Versorgung eines Skigebietes dient. Mit der installierten Nennleistung von 1,5 Megawatt ist die Deckung des gesamten Energiebedarfs aus umweltfreundlicher Stromgewinnung möglich.… Weiterlesen

NABU und Vodafone starten Fotowettbewerb: „Handeln gegen den Klimawandel“

Mit der Kamera Beiträge zum Klimaschutz dokumentieren

Berlin/Düsseldorf 19.02.2008 – Nicht nur in der Politik, in den Medien und in der Wirtschaft beschäftigt der Klimawandel inzwischen die Köpfe. Oft handeln die Menschen auch im Alltag schon ganz konkret für den Klimaschutz oder wandeln sich gerade zum Klimaschützer.

NABU und sein Kooperationspartner Vodafone rufen einen digitalen Fotowettbewerb zum Thema Handeln gegen den Klimawandel aus. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt! Ob Einzelbild, Fotocollage, Vorher-Nachher-Bild, Fotos mit Menschen, Knetfiguren, amüsante Untertitel… Hauptsache, die digitalen Bilder zeigen anschaulich und witzig, was man für den Klimaschutz tun kann. Die Teilnahme ist unter www.NABU.de/Fotowettbewerb möglich. Bis zu drei Bilder je Teilnehmer können als JPG mit einer maximalen Größe von 500 Kilobyte per Email bis… Weiterlesen

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