Werbung

Folge Seismoblog auf Twitter

Werbung

Werbung

Archiv

In Partnerschaft mit

Natur

Wildfrüchte: Wilde Beeren – Aromenreiche Raritäten

Wildfrüchte wie Holunder oder Sanddorn erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Nicht nur Direktvermarkter, sondern auch Destillat-Brenner, Secco-Hersteller und die gehobene Gastronomie erinnern sich an die aromenreichen Raritäten, die als fast vergessen galten. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Osteuropa werden verschiedene Wildobstarten seit einigen Jahren im Rahmen von Sorten-Versuchen auf ihre Eigenschaften untersucht und die Anbaueignung in größerem Stil erprobt. Selbst wenn viele der Beeren-Früchte derzeit nur aufwändig zu pflücken und die Erträge vergleichsweise gering sind, hätte das Wildobst in den nächsten Jahren durch die Entwicklung besserer Anbau- und Ernte-Methoden Potenzial, weiter aus der Nische zu kommen, so das Fazit der 14. Bundes-Wildfruchttagung Anfang März 2009 in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Neben Holunder und Sanddorn halten auch Aronia (Apfelbeere), Hagebutten, Mispeln, Schlehen, Felsenbirnen… Weiterlesen

Hagebutte – Die Frucht der Wildrose

Als Hagebutte bezeichnet man die Früchte verschiedener Wildrosenarten. Vor allem Apfel- (Rosa rugosa) und Kartoffelrose (Rosa canina) liefern schmackhafte Hagebutten, die auch als Obstsorten kultiviert werden. Im Herbst leuchten die rundlichen bis ovalen Scheinfrüchte purpurrot an wilden Hecken und Sträuchern. Die Hagebutte ist eine alte Heilpflanze und gilt als “Vitaminbombe aus Mutter Natur”. Das Wildobst wird vor allem wegen seines hohen Vitamin C-Gehalts geschätzt. Dieser kann – je nach Rosenart und Reifegrad – zwischen 400 und 5.000 mg pro 100 Gramm liegen und übersteigt damit den Vitamin C-Gehalt der Zitrone (51 mg/100g) und auch den des Sanddorns (200 bis 1300 mg/100 g) deutlich. Außerdem enthalten Hagebutten den roten Pflanzenfarbstoff Lycopin, der als Radikalfänger (Antioxidanz) wirkt, in hoher Konzentration. Die wilden… Weiterlesen

Wildobst: Holunder

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra) ist seit Jahrhunderten ein beliebtes, anspruchsloses Gehölz für den Bauerngarten. Der Volksmund bezeichnet den Holler- oder Fliederbeerenstrauch als “Apotheke des Bauern”. Denn noch heute verarbeitet man in der Naturheilkunde Blüten, Blätter, Beeren, Rinde und Wurzeln zu gesundheitsfördernden Essenzen gegen Erkältungen, Nieren- und Blasenleiden. Aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehalts setzt man die zu Saft und Sirup verarbeiteten Beeren vor allem gerne als Hausmittel zur Immunstärkung ein. Die vielseitig verwendbaren Blütendolden und beerenartigen Steinfrüchte des Holunders eignen sich auch für die Küche. Holunderbeeren kommen geschmacklich sowie farblich gut in Eis-Sorbets, Milchshakes, Cocktails und Schorlen zur Geltung. Es wundert daher nicht, dass das Wildobst mit der aparten herb-fruchtigen Note besonders in der Trend-Gastronomie von sich reden macht. Darüber hinaus… Weiterlesen

Wildobst: Aromenreiche Raritäten in der Natur sammeln

(aid) – Schon vor Jahrtausenden sammelten die Menschen Wildfrüchte wie Beeren, Obst, Nüsse oder Blätter. Heute schwören Genießer und Gesundheitsbewusste mehr denn je auf die züchterisch nicht oder nur wenig bearbeiteten Früchte aus Mutter Natur. Wilde Beeren und andere seltene Obstarten werden zur Zeit wieder entdeckt, denn sie überzeugen durch ungewöhnliche Aromen und einen hohen Vitamingehalt. Erzeugnisse von Holunder, Sanddorn, Aronia (Apfelbeere) oder Hagebutte haben sich bereits als Nischenprodukte im Fachhandel etabliert. Seltener findet man Delikatessen wie Schlehen oder Vogelbeeren (Eberesche) in den Sortimenten von Direktvermarktern. “Da man viele Köstlichkeiten nicht einfach kaufen kann, müssen Feinschmecker meist selbst hinaus in die Natur”, so Wildobst-Expertin Helga Schmidt aus Köln. Von Frühsommer bis in den späten Herbst kann man die wilden Früchte… Weiterlesen

Zwischen Verklärung und Entfremdung: Kindern und Jugendlichen fehlt Bezug zur Natur

(aid) 26.03.2008 – Laut Jugendreport Natur 2006 können 61 Prozent der Jugendlichen in Deutschland den nächsten Wald innerhalb von fünf Minuten Fußweg erreichen. Aber 33 Prozent haben noch nie einen Käfer oder Schmetterling näher betrachtet, 31 Prozent noch keinen Bach gestaut und 23 Prozent der Jugendlichen noch nie ein Reh in freier Wildbahn beobachtet. Diese Zahlen nannte Dr. Rainer Brämer von der Universität Marburg auf dem ersten Stuttgarter Akademiegespräch der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg. Kinder, Jugendliche und Erwachsene hätten heute kaum noch Bezug zur Natur, zur Landschaft und zur eigenen, unmittelbaren Umwelt. Dabei sei Natur extrem emotional und positiv besetzt. Sie werde von Kindern und Jugendlichen als schön, gut und schutzbedürftig angesehen. Brämer sehe trotz der Widersprüchlichkeit von… Weiterlesen

Werbung