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Messstation

Erdbeben in Japan: Auch in Thüringen ist das Seismometer ausgeschlagen

Ein Geowissenschaftler der Universität Jena studiert das im Geodynamischen Observatorium Moxa aufgezeichnete Seismogramm eines Nachbebens in Japan vom 14. März 2011, gegen 08.08 Uhr (MEZ). Darunter das Seismogramm des Hauptbebens vom 11. März 2011. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Ein Geowissenschaftler der Universität Jena studiert das im Geodynamischen Observatorium Moxa aufgezeichnete Seismogramm eines Nachbebens in Japan vom 14. März 2011, gegen 08.08 Uhr (MEZ). Darunter das Seismogramm des Hauptbebens vom 11. März 2011. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Auch in Thüringen in Moxa ist am Freitag (11.3.) das Seismometer ausgeschlagen. Dort befindet sich das Geodynamische Observatorium der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Alle Erdbeben mit einer Magnitude ab 6,0 auf der Richterskala weltweit können hier erfasst werden. „Die Wellen, die solche Beben aussenden, bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von etwa sechs bis zehn Kilometer pro Sekunde durch den gesamten Erdkörper“, erklärt Dr. Thomas Jahr, der Leiter der Messstation. „Das Beben vor Japan war hier also etwa 20 Minuten später spürbar.“ Ein Nachbeben von heute… Weiterlesen

Rekordverlust an Ozon steht der Arktis bevor

Potsdam/Bremerhaven – Ungewöhnlich tiefe Temperaturen im Bereich der arktischen Ozonschicht führen dort aktuell zu einem rasanten Abbau von Ozon. Die Arktis steuert deshalb auf einen Rekordverlust des Spurengases zu, das die Erdoberfläche vor der ultravioletten Strahlung der Sonne schützt. Dies belegen Messungen eines internationalen Netzwerkes aus über 30 Ozonsondierungsstationen, die über die gesamte Arktis und Subarktis verteilt sind und von der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft (AWI) koordiniert werden.

„Unsere Daten zeigen, dass in den letzten Wochen in dem für die Ozonkonzentration entscheidenden Höhenbereich der arktischen Atmosphäre bereits etwa die Hälfte des Ozons zerstört wurde“, beschreibt AWI-Forscher Dr. Markus Rex die gegenwärtige Lage. „Da die Bedingungen für diesen ungewöhnlich starken Ozonabbau weiter andauern, rechnen… Weiterlesen

Klimawandel bringt NRW – Innenstädte zum schwitzen: Forscher suchen nach Auswegen aus der Hitzefalle

Der Klimawandel trifft die Innenstädte Nordrhein-Westfalens schon heute empfindlich – darauf lassen die ersten Ergebnisse der vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium und dem Deutschen Wetterdienst (DWD) finanzierten Studie „Köln_21“ schließen. Nach den vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) und dem DWD durchgeführten Messungen war es im Hitzemonat Juli in der Kölner Innenstadt nachts bis zu acht Grad wärmer als im locker bebauten und stark begrünten Außenbereich. „Und der Klimawandel setzt sich fort, mit potenziell weitreichenden Folgen für die Städte“, sagt Projektleiter Guido Halbig vom Deutschen Wetterdienst.

Gründe für die Bildung der städtischen Hitzeinseln sind unter anderem die hohe Wärmespeicherkapazität der städtischen Bauten, die fehlende Verdunstung von Pflanzen sowie die geringe Zufuhr kühlerer Luft aus dem Umland.

„Aufgrund des fortschreitenden… Weiterlesen

Landpflanzen nutzen CO2 in der Atmosphäre

Ökosysteme der Landoberfläche nehmen jährlich ca. 123 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in Form von Kohlendioxid (ca. 450 Milliarden Tonnen CO2) aus der Atmosphäre auf. Anhand von weltweiten Messungen und datenbasierten Modellrechnungen hat ein internationales Forscherteam um Christian Beer vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena nun erstmals beobachtungsbasiert die Größe dieses umfangreichsten Austauschprozesses von Kohlenstoff zwischen Atmosphäre und Landoberfläche ermittelt und die Einflüsse des Klimas darauf bestimmt.
Die Forscher verglichen ihr Ergebnis darüber hinaus mit den Berechungen verschiedener räumlich aufgelöster Vegetationsmodelle, darunter das führende Modell LPJmL des PIK. Tropische Ökosysteme wie Regenwälder und Savannen setzen fast zwei Drittel des CO2 um, berichten sie nun in einem Artikel des Journals „Science“, der am heutigen Montag auf der Website „Science Express“ erschienen ist.

„Die… Weiterlesen

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