Die spanische Kanareninsel El Hierro ist innerhalb von 24 Stunden von 43 Erdbeben erschüttert worden. Eines der Beben erreichte nach Behördenangaben am Freitag eine Stärke von 4,6.
Medienberichten zufolge war die Erschütterung auf mindestens zwei weiteren Kanareninseln zu spüren.
Jeden Tag würden geschätzte 1.480 Tonnen Kohlendioxid aus neu entstandenen Rissen im Meeresboden gespien, teilte die Regionalregierung mit.
Quelle: RP-Online
Peking (Volksrepublik China), 27.07.2011 – In einem Tauchtest gelangte das bemannte U-Boot „Jiaolong“ in eine Tiefe von 5.057 Metern und stellte damit den Landesrekord auf.
Drei Stunden benötigte es im Pazifischen Ozean, um in diese Tiefe zu gelangen. „Jiaolong“ ist ein mystischer Meeresdrache; er ist der Namensgeber des Hightech-Produkts. Das U-Boot soll bei dem Plan helfen, wertvolle Rohstoffe aus großen Meerestiefen zu holen. Dort befinden sich Gold, Silber, Kupfer, Nickel und Kobalt; auch große Mengen Seltener Erden wurden bereits entdeckt. Die Förderung dieser Rohstoffe ist sehr aufwendig und teuer. Der steigende Verbrauch und die begrenzten Fördermöglichkeiten an Land werden die Preise in die Höhe treiben und damit eine Förderung vom Meeresgrund rentabel machen.
Für nächstes Jahr ist geplant, mit dem… Weiterlesen
Bereits seit einigen Jahren warnen Wissenschaftler davor, dass Methanhydrate, die als Eis im Meeresboden lagern, infolge der Erderwärmung „auftauen“. Dadurch gelange das starke Treibhausgas Methan in die Atmosphäre und treibe den Klimawandel weiter an. Forscher vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel haben jetzt den Effekt der Meeresströmungen auf die Erwärmung des Meeresbodens in der Arktis quantifiziert und seine Auswirkungen berechnet. In ihrer Veröffentlichung in der Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“ geben sie – bedingt – Entwarnung: „Unsere Berechnungen mit verschiedenen Computermodellen zeigen deutlich, dass dem Klima in den nächsten hundert Jahren keine zusätzliche Gefahr durch erhöhte Methanaustritte droht“, fasst der Hauptautor der Studie, Privatdozent Dr. Arne Biastoch, zusammen. „Die Gashydrate lösen sich mit einer zeitlichen Verzögerung auf, so dass eher… Weiterlesen
Es ist das schwerste Unglück in der Geschichte der Air France und es ist bis heute nicht aufklärt: der Absturz des Fluges AF447 in der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni 2009 vor der Nordostküste Brasiliens. Tage nach dem Unglück wurden zwar einzelne Wrackteile und auch einige Opfer geborgen, die Hauptteile des Wracks inklusive der Flugschreiber liegen jedoch noch immer unentdeckt auf dem Grund des Atlantiks, der im Unglücksgebiet bis zu 5000 Meter tief ist. Jetzt startet die französische Untersuchungsbehörde für Flugunfälle BEA (Bureau d’Enquêtes et d’Analyses pour la sécurité de l’Aviation civile) zusammen mit Air France und Airbus vom brasilianischen Hafen Suape aus die vierte Suchaktion nach dem Wrack von AF447. Mit dabei: Das autonome Unterwasserfahrzeug AUV… Weiterlesen
Überraschend viel Kohlenstoff speichert die tiefste Stelle im Meeresboden. Ein internationales Team von Meereswissenschaftlern bringt jetzt überraschende Erkenntnisse zum Klimageschehen vom tiefsten Punkt des Meeres mit.
Den Wissenschaftlern der Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology (JAMSTEC), der Scottish Association for Marine Science (SAMS), der University of Southern Denmark (SDU), der University of Copenhagen, der HGF-MPG Brückengruppe für Tiefseeökologie und Technologie vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI Bremen,und des Alfred Wegener Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI Bremerhaven) gelang es, zum ersten Mal Daten über klimarelevante Prozesse direkt am Grund des Marianengrabens mit einem Tiefsee-Messsystemen zu gewinnen. Der Marianengraben liegt ca. 2000 km östlich der Philippinen und gilt mit fast 11000 Metern als tiefster Punkt der Erde.
Ein speziell für… Weiterlesen
Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 07.01.2011 – Ein Großteil des Methangases, das nach der Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im April 2010 aus dem Meeresboden ausgeströmt war, ist offenbar von Bakterien abgebaut worden. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler nach der Untersuchung von Methan- und Sauerstoffkonzentrationen in dem Katastrophengebiet im Golf von Mexiko.
Ein Team um John Kessler von der Texas A&M University hatte über 200 Messstationen rund um den Unglücksort der explodierten Bohrinsel aufgestellt. Wie sie in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Science“ darlegten, gelang es ihnen die Zusammensetzung von Bakterienkolonien auf dem Meeresgrund zu analysieren. Es handelt sich um so genannte „methanotrophe“ Bakterien, die bei ihrem Stoffwechsel Methangas abbauen und dabei Sauerstoff verbrauchen. Die Zahl der Bakterien an sieben Messstellen nahm nach… Weiterlesen