Am 20.02.2011 um 09:09 Uhr UTC ereignete sich ein Erdbeben im Golf von Aden. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 5,1 und wurden mit einer Bebentiefe von ca. 10,1 km angegeben.
Das Epizentrum lag ca. 230 km von Qalansiyah, Insel Sokotra, Jemen und ca. 285 km von Al Mukalla, Jemen und ca. 360 km von Xaafuun, Somalia entfernt. Bis nach Sanaa im Jemen waren es ca. 825 km.
Der Golf von Aden ist der trichterförmige Meeresgolf zwischen dem Horn von Afrika und der arabischen Halbinsel und damit zwischen Afrika und Asien.
Das Beben ereignete sich unmittelbar an einer Ridge, wo Kontinentalplatten aufeinandertreffen. In diesem Gebiet liegen die arabische Platte und die afrikanische Platte.
Zur Zeit liegen keine Berichte über Schäden… Weiterlesen
Wien (TU). – Die Forschungsgruppe “Höhere Geodäsie” am Institut für Geodäsie und Geophysik der Technischen Universität (TU) Wien hat seit dem Erdbeben in Chile im Februar 2010 an globalen Vermessungen mitgearbeitet. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Drehgeschwindigkeit der Erde geringfügig langsamer geworden ist und die Tage um 0,3 Mikrosekunden länger wurden.
Verschiebung und Deformation der Kontinentalplatten deutlich erkennbar
Am 27. Februar 2010 zerstörte eines der stärksten Erdbeben der letzten Jahrzehnte (Magnitude 8,8) große Teile der drittgrößten chilenischen Stadt Concepción und deren Umland. Experten am Institut für Geodäsie und Geophysik der TU Wien haben an zentraler Stelle zu den wichtigen geodätischen Messungen beigetragen, die vor und nach dem Erdbeben durchgeführt wurden. Hochpräzise geowissenschaftliche Messungen spielen in der Geodäsie (Vermessung der Erde)… Weiterlesen