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Klima

WWF „Earth Hour“ – Am 31.03.2012 mitmachen – Licht aus für eine Stunde

Weltweit gehen am 31. 03.2012 für 60 Minuten die Lichter aus. In Deutschland haben 126 Städte ihre Beteiligung zugesagt. Sie werden von 20.30 bis 21.30 Uhr die Beleuchtung ihrer Hauptsehenswürdigkeiten ausschalten. Damit wird die Vorjahrsbeteiligung mit 66 Städten deutlich übertroffen. Rund um den Globus machen dieses Jahr mehr als 5.000 Städte in 147 Ländern mit. Ziel der von der Umweltschutzorganisation WWF zum sechsten Mal organisierten Initiative „Earth Hour“ ist es, öffentlich für den Umwelt- und Klimaschutz weltweit zu werben.

UN Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Teilnahme der Vereinten Nationen an der „Earth Hour“ zugesagt und rief zu weltweiter Beteiligung auf: „Indem wir das Licht ausschalten, setzen wir ein Symbol für erneuerbare Energien weltweit. Die Energie der Zukunft muss sauber… Weiterlesen

Afrika: Regen durch Meeresströmungen im Nordatlantik angetrieben

Niederschlagsmengen im südlichen Afrika angegeben in Zentimetern pro Monat im Südsommer (Dezember bis Februar) Abb.: MARUM, Universität Bremen

Niederschlagsmengen im südlichen Afrika angegeben in Zentimetern pro Monat im Südsommer (Dezember bis Februar) Abb.: MARUM, Universität Bremen

Ein Forscherteam vom Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) an der Universität Bremen untersuchte die Änderungen im Wasserkreislauf in Südost-Afrika während der letzten 17.000 Jahre. Entgegen der vorherrschenden Theorie zeigen ihre Ergebnisse, dass der Antrieb für den Wechsel von trockenen hin zu Phasen mit mehr Niederschlag nicht regional, sondern im weit entfernten Nordatlantik zu finden ist. Die Studie erschien nun in der Ausgabe der Zeitschrift Nature vom 22.Dezember.

Als breites Band zieht sich der tropische Regengürtel über den afrikanischen Kontinent und bestimmt durch seine jährliche Wanderung den Wechsel von Regen- und Trockenzeiten. Änderungen in diesem System können zu Überschwemmungen oder Dürren führen mit… Weiterlesen

Wolken: Messungen in extremen Höhen

Das Forschungsflugzeug M55 Geophysika auf dem Flugplatz von Kiruna in Nordschweden. Mit dem ehemaligen russischen Höhenaufklärer gelangen im Dezember 2011 die ersten Probenahmen aus polaren Stratosphärenwolken. Bild: Ralf Weigel, 2011.

Das Forschungsflugzeug M55 Geophysika auf dem Flugplatz von Kiruna in Nordschweden. Mit dem ehemaligen russischen Höhenaufklärer gelangen im Dezember 2011 die ersten Probenahmen aus polaren Stratosphärenwolken. Bild: Ralf Weigel, 2011.

Wissenschaftlern gelingt weltweit erste Probenahme in polaren Stratosphärenwolken zum besseren Verständnis des Ozonabbaus

Polare Stratosphärenwolken sind entscheidend an der Entstehung des Ozonlochs beteiligt. Um ihre Entstehung zu erforschen, muss man Messungen in extremen Höhen machen. Genau das ist Forschern aus Mainz und Darmstadt im letzten Dezember über Nordschweden gelungen. In 20 Kilometer nahmen sie erstmals Aerosolproben aus dem Inneren dieser Wolken. Im Labor wird jetzt geklärt, in welchem Ausmaß das Aerosol, das auch von menschlichen Aktivitäten stammt, zur Bildung der polaren Stratosphärenwolken beiträgt. Eigentlich wollten die Wissenschaftler aus Mainz und… Weiterlesen

Drainierte Moore als Hotspots für Treibhausgas-Emissionen

Naturnahe Moorböden (hier: Ahlenmoor) speichern Kohlenstoff, der bei Trockenlegung als CO2 frei wird. (Foto: Bärbel Tiemeyer, vTI)

Naturnahe Moorböden (hier: Ahlenmoor) speichern Kohlenstoff, der bei Trockenlegung als CO2 frei wird. (Foto: Bärbel Tiemeyer, vTI)

Moorböden, die landwirtschaftlich genutzt werden, machen nur 8 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland aus. Doch drainierte, also entwässerte Moore haben es in sich: Rund 40 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen, die durch die Landwirtschaft und Landnutzung anfallen, haben hier ihren Ursprung. Das geht aus Berechnungen des Thünen-Instituts in Braunschweig hervor. „Aus drainierten Moorböden werden etwa so viel Treibhausgase frei wie aus dem gesamten deutschen Luftverkehr“, sagt Dr. Annette Freibauer, am Thünen-Institut für Agrarrelevante Klimaforschung verantwortlich für das Nationale Inventar der Treibhausgas-Emissionen aus der Landwirtschaft.

Ein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Magazins ForschungsReport macht deutlich, warum naturbelassene Moore so bedeutsam fürs Klima sind. Bedingt… Weiterlesen

Im Winter: Heizen und lüften in der kalten Jahreszeit

Schimmel an den Wänden, hoher Energieverbrauch und eine satte Nachzahlung bei der Nebenkostenabrechnung: Dieses Szenario kann Mietern blühen, wenn sie im Winter nicht richtig heizen und lüften. Besonders das Lüften bereitet vielen Probleme, weiß Kai Zitzmann von TÜV Rheinland. „Je luftdichter ein Gebäude, desto wichtiger der regelmäßige Luftaustausch“, sagt der Fachreferent für Energieeffizienz. Ansonsten kann Feuchtigkeit nicht entweichen, es kommt zur Kondensation an Wänden oder Wärmebrücken und schließlich bildet sich Schimmel. „Die kalte, trockene Frischluft, die beim Lüften in die Wohnung strömt, lässt sich schneller wieder erwärmen und nimmt dann viel mehr Feuchtigkeit auf als die verbrauchte Innenraumluft“, sagt Kai Zitzmann. Seine Empfehlung für den Winter: regelmäßig, je nach Nutzung mindestens zwei Mal täglich ca. fünf Minuten stoßlüften, Fenster ganz… Weiterlesen

Im Nordpazifik neue Klimaarchive aufgefunden

Die Algen Clathromorphum nereostratum bilden in den flachen Küstengewässern der Aleuten im subpolaren Pazifik harte Kalkskelette am Meeresboden. Wissenschaftler aus Kiel und Toronto haben sie als neues Klimaarchiv entdeckt. Foto: S. Hetzinger, IFM-GEOMAR

Die Algen Clathromorphum nereostratum bilden in den flachen Küstengewässern der Aleuten im subpolaren Pazifik harte Kalkskelette am Meeresboden. Wissenschaftler aus Kiel und Toronto haben sie als neues Klimaarchiv entdeckt. Foto: S. Hetzinger, IFM-GEOMAR

Der Nordpazifik spielt eine wichtige Rolle für das globale Klima. Doch bisher sind die natürlichen dekadischen Klimaschwankungen in dieser Region weitgehend unerforscht, auch weil langzeitliche Messreihen und hochauflösende Klimaarchive fehlen. Meeresforschern des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und der Universität Toronto gelang mit einer neuen Methode erstmals eine jahrgenaue Rekonstruktion des Klimas aus Kalkalgen aus dem Aleutenbogen für die vergangenen 200 Jahre. Ihre Ergebnisse sind in der internationalen Fachzeitschrift „Climate Dynamics“ erschienen.

Für die Entwicklung des Klimas sind die hohen Breiten von großer Bedeutung. Änderungen wirken sich… Weiterlesen

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