30.10.2011: In Zentraltibet existiert eine eigene, relativ homogene tibetanische Platte mit etwa 100 Kilometern Mächtigkeit. Diese Platte wird von Süden nach Nordosten über die Eurasische Platte geschoben und drückt diese dabei bis zu 250 Kilometer tief in den Erdmantel hinein. Dieses neue Bild der plattentektonischen Kollision von Indien und Eurasien stellte ein Team von Wissenschaftlern des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ in Kooperation mit chinesischen, amerikanischen und englischen Wissenschaftlern in der aktuellen Ausgabe von „Nature Geosciences“ (Advance Online Publication on Nature Geoscience) vor.
Die indische tektonische Platte bewegt sich gegenwärtig mit einer Geschwindigkeit von etwa fünf Zentimetern pro Jahr nach Nordosten. „Bei ihrer Kollision mit Eurasien schiebt sie wie ein Bulldozer den Himalaya und das Hochland von Tibet auf, bohrt sich dabei… Weiterlesen
Neu-Delhi (Indien), 20.09.2011 – Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben im nordostindischen Bundesstaat Sikkim ist die Zahl der Opfer weiter gestiegen. Mindestens 83 Personen sind durch die Auswirkungen des Erdbebens gestorben, die meisten davon in Sikkim. In West-Bengalen und Bihar wurden weitere 18 Menschen getötet. Opfer durch das Beben registrierten auch die Behörden in der autonomen Region Tibet und in Nepal. In der britischen Botschaft in Kathmandu kam es zum Einsturz einer Wand, wodurch drei Personen getötet wurde. 59 Tote wurden bislang geborgen.
Das Erdbeben in der Nacht zum vergangenen Sonntag (Ortszeit) hat nicht nur Häuser zum Einsturz gebracht, sondern auch mehrere Erdrutsche verursacht. Dadurch sind Teile des Erdbebengebietes nicht erreichbar. Sobald die entlegeneren Gebiete erreicht werden, könnten die Opferzahlen… Weiterlesen
Um 12:40 UTC ist am 18.09.2011 (06:10 PM Ortszeit) ein Erdbeben mit einer Bebentiefe von ca. 20,7 km in Indien aufgetreten. Das Beben erreichte eine Stärke von 6,8.
Das Epizentrum lag ca. 68 km nordwestlich von Gangtok, Sikkim (Indien), ca. 119 km von Shiliguri, Westbengalen (Indien), ca. 272 km östlich von Kathmandu (Nepal) und ca. 572 km westlich von Kalkutta, Westbengalen (Indien) entfernt.
Sikkim ist ein indischer Bundesstaat im südlichen Himalaya zwischen Nepal, China und Bhutan.
Es liegen zur Zeit keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Quelle: USGS, Iris.edu, Wikipedia
Hyderabadt (Indien), 19.07.2011 – Nach vierjährigen Untersuchungen im Bundesstaat Andhra Pradesh in Indien hat man das vielleicht größte Uranvorkommen der Welt entdeckt. In der Region Tummalapalle gehen Wissenschaftler davon aus, dass mindestens 49.000 Tonnen Uranerz in der Erde lagern. Vermutet werden sogar 150.000 Tonnen, so der indische Atomenergieminister Srikumar Banerjee.
Neben der entdeckten Fundstätte sind in Indien weitere Gebiete bekannt, dort liegen weitere 175.000 Tonnen des Erzes im Boden. Auch diese gewaltigen Mengen reichen nicht aus, um den Energiebedarf des Landes zu decken. In Indien werden derzeit 20 Atomkraftwerke betrieben. Die Regierung plant den Ausbau und will die Menge des Atomstroms vervierfachen. Die aufstrebende Wirtschaft in Indien hat einen steigenden Hunger nach Energie. Deshalb wird Indien weiter Uranerz importieren müssen.… Weiterlesen
Bei Industriepartnern ist das Know-how des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF auch gefragt, wenn es darum geht, Schwingungsphänomenen auf die Spur zu kommen. Die Dimensionen der Untersuchungsobjekte können dabei sehr beachtliche Ausmaße erreichen, wie eines der jüngsten Beispiele zeigt. Ingenieure des Darmstädter Instituts nahmen den Prototypen einer der größten Wasserpumpen Indiens unter die Lupe.
Ziel der Untersuchungen war es, möglichst früh im Entwicklungsprozess die potenziell kritischen Schwachstellen zu identifizieren. Hierbei zeigte sich, dass die Vorteile der äußerst sensiblen Messtechnik des Fraunhofer LBF auch bei derart großen Objekten zum Tragen kommen. Denn diese Größenordnung zeigt bei synthetischer Anregung nur sehr geringe Amplituden der Schwingungsbeschleunigungen. Zudem liegen deren Eigenformen bereits im Bereich einiger Hertz.
Schwingende Pumpe
Bei den Strukturuntersuchungen wurde für… Weiterlesen
Ein Erdbeben hat sich am 04.04.2011 um 11:31 UTC im indisch-nepalesischen Grenzgebiet ereignet. Das Beben hatte eine Stärke von 5,4. Die Bebentiefe lag bei ca. 12,5 km.
Das Epizentrum befand sich ca. 94 km von Mahendranagar (Nepal), ca. 130 km von Haldwani, Uttaranchal (Indien)und ca. 144 km von Jumla (Nepal) entfernt. Bis zur indischen Hauptstadt Neu Delhi waren es ca. 363 km.
Es liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Quelle: USGS, Iris.edu