
Der Inylchek-Gletscher in Kirgisien ist mit 80 Kilometern der längste Hochgebirgsgletscher der Welt (Bild: Hermann Häusler)
Die Klimaerwärmung hat dazu geführt, dass die Mehrheit der Gletscher deutlich an Fläche und Masse verloren haben. Dieser Verlauf hat nicht nur gravierende Auswirkungen auf das Landschaftsbild im Hochgebirge, sondern deutet auch auf Gefahren wie Überschwemmungen und Erdrutsche hin. In einem aktuellen EU-Projekt unter der Leitung von Hermann Häusler vom Department für Umweltgeowissenschaften der Universität Wien geht ein internationales Forschungsteam dem Risikopotenzial von schmelzenden Gletschern in Europa und Zentralasien auf den Grund. Die dabei gesammelten Erkenntnisse könnten Leben retten.
“Bis auf wenige Ausnahmen schmelzen weltweit die Gletscher”, erklärt Hermann Häusler vom Department für Umweltgeowissenschaften der Universität Wien. Der Geologe analysiert die Auswirkungen der Klimaveränderung… Weiterlesen
Der Meeresspiegel steigt seit Beginn der Industrialisierung schneller als je zuvor in den letzten 2.000 Jahren. Nach vielen Jahrhunderten mit stabilen oder nur langsam steigenden Werten geht die Kurve seit Ende des 19. Jahrhunderts steil nach oben. Das zeigt eine Untersuchung von Ablagerungen an der US-Atlantikküste – die erste durchgehende Rekonstruktion der Veränderungen des Meeresspiegels über einen solch großen Zeitraum.
Zumindest in den letzten tausend Jahren kann das Auf und Ab der globalen Durchschnittstemperatur das Verhalten des Meeresspiegels erklären, schreibt ein internationales Forscherteam in der US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences. Die neuen Daten erhärten die physikalisch begründete Annahme, dass der Meeresspiegel umso rascher steigt, je wärmer das globale Klima wird.
Indien sollte sich nach Ansicht des Dalai Lama ernsthafte Sorgen um die Gletscher auf der tibetischen Hochebene machen. Ihre Schmelzwasser speisen Flüsse wie den Ganges oder den Indus und versorgen so Millionen Inder mit Wasser.
Bei einer Rede in Neu-Delhi berief sich der Dalai Lama am Samstag auf chinesische Wissenschaftler, nach deren Einschätzungen die tibetischen Gletscher schneller schrumpfen als jeder andere Gletscher der Welt. Er forderte mehr Aufmerksamkeit für Tibets Umwelt, die “etwas sehr, sehr Wesentliches sei.”
Quelle: RP-Online
Von einem Eisgletscher auf Grönland ist ein riesiger Teil abgebrochen. Ein Eisbrocken viermal so groß wie Manhattan habe sich am Donnerstag im Nordwesten Grönlands abgelöst, erklärte der aus Deutschland stammende Meereswissenschaftler Andreas Münchow von der University of Delaware. Seit 1962 sei nicht mehr ein so großer Eisbrocken in der Arktis abgebrochen. Auf Satellitenaufnahmen war laut Münchow zu sehen, dass der Petermann-Gletscher durch den Vorfall rund ein Viertel seiner 70 Kilometer langen Eisablagerungen verloren habe.
Quelle: RP-Online

Alpenweite Karte der erwiesenen Permafrost-Vorkommen (Evidenzen). Das sind Bohrungen im Fels, Eisaufschlüsse in Lockermaterial, überwachte Blockgletscher. etc. PermaNET