Der Winter hat Deutschland und große Teile Europas mit Eis und Schnee bedeckt. Im Bahn- und Straßenverkehr ging in Deutschland am Donnerstag streckenweise nichts mehr, im Flugverkehr gab es Verspätungen. In Großbritannien blieb der Londoner Flughafen Gatwick geschlossen. In Polen erfroren zehn Menschen; die Zahl der Kältetoten stieg dort damit bereits auf 18.
Quelle: RP-Online
Mehrere Fluggesellschaften sagten unterdessen wegen des Vulkanausbruchs Flüge in die indonesische Hauptstadt Jakarta ab, darunter Lufthansa, Singapore Airlines und Malaysia Airlines. Auch am Samstag stiegen aus dem Merapi weiterhin riesige Aschewolken auf. Die Asche könnte eine Gefahr für die Triebwerke der Jets darstellen. Jakarta liegt 280 Kilometer westlich des Vulkans.
Quelle: RP-Online
Wegen eines Gewitters sind am Freitag auf dem Frankfurter Flughafen mehr als 20 Flüge gestrichen worden. Zahlreiche Maschinen starteten oder landeten mit Verspätung, wie die Betreibergesellschaft Fraport mitteilte. Betroffen seien nationale und internationale Verbindungen. Als Folge des Gewitters zwischen 15.00 und 15.45 Uhr hätten verschiedene Flugzeuge nicht abgefertigt werden können, hieß es. Bis in die Nacht hinein rechnete Fraport mit Verspätungen.
Quelle: RP-Online
Seit dem vergangenen Wochenende untersucht das Team des Labor für Umweltmesstechnik unter Leitung Prof. Dr. Konradin Weber am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik mit Messflügen die Staubkonzentration in der Atmosphäre über Nordrhein-Westfalen. Hintergrund hierfür ist die Vulkanaschewolke, die der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull verursacht hat und die nach Simulationsrechnungen des Volcanic Ash Advisory Center (VACC) über weite Teile Europas gezogen ist.
Nachdem das Flugverbot wieder aufgehoben ist, untersucht die Fachhochschule Düsseldorf (FH D), welche Werte die Staubkonzentration in der unteren Troposphäre hat. Dazu hat die FHD ein Ultraleichtflugzeug mit einem optischen Partikelzähler ausgerüstet, mit dem sich Staubpartikel durch Lasertechnologie im Größenbereich von etwa 250 nm bis 32 µm messen lassen. Die Untersuchungen sollen auch darüber Aufschluss geben, inwiefern die Staubkonzentrationen… Weiterlesen

Flugroute des Sondermessfluges CARIBIC mit dem Lufthansa-Airbus Leverkusen über Skandinavien durch die Aschewolke. Max-Planck-Institut für Chemie
Der Messcontainer CARIBIC flog am 20.04.2010 unter Leitung des Max-Planck-Institutes für Chemie an Bord eines Lufthansa-Flugzeug durch die Vulkanwolke über Skandinavien. Die Messungen zeigten nur geringe Konzentrationen an Aschepartikeln des Vulkans Eyjafjallajökull. Ein erstmals eingesetztes Gerät vermass dabei Größe und Zahl der Aschepartikel. Weitere Geräte nahmen Luftproben für genaue Analysen und sammelten allgemeine Daten zur Atmosphäre. Der normalerweise regelmäßig auf Lufthansa-Linienflügen eingesetzte Messcontainer zur Untersuchung der Atmosphäre war zwei Tage nach der Entscheidung einsatzbereit. Ausführliche Pressekonferenz am 29. April am Max-Planck-Institut in Mainz.
Ein Luftfrachtcontainer voller High-Tech, eine Passagiermaschine mit einem Luft-Ansaugstutzen am Rumpf, innovative Wissenschaftler und kompetente Partner aus der Luftfahrtbranche: Dies… Weiterlesen