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Fett

Stoffwechsel: Wenn Fett in Zucker umgewandelt wird

Es ist bekannt, dass zuviel Süßigkeiten im Körper in Fett umgewandelt werden. Ist aber, z. B. in einer Zeit des Fastens oder längerer sportlicher Betätigung, auch der entgegengesetzte Weg möglich? Kann Fett in Zucker verwandelt werden? Das ist seit etwa 100 Jahren eine viel diskutierte Frage in der Biochemie. Die Antwort hat eine große medizinische, ernährungswissenschaftliche und sportphysiologische Bedeutung, da das Gehirn und die roten Blutzellen Traubenzucker als Nahrung benötigen. Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena sind bei der Beantwortung dieser Frage nun einen großen Schritt vorangekommen. Sie haben in einer Computersimulation nachgewiesen, dass aus Fett unter bestimmten Umständen auch Zucker werden kann, wie sie in einem heute (22.07.) erschienenen Artikel in der renommierten Fachzeitschrift PLoS Computational Biology belegen.

Fettsäuren in Traubenzucker… Weiterlesen

Nahrungsenergie in Körperwärme verwandeln

Der Fettstoffwechsel ist wichtig für den Körper. Forscher am Institut für Molekulare Biotechnologie und an der Medizinischen Universität Wien haben einen Stoffwechselweg aufgeklärt, der die Bildung von Fettzellen reguliert. Durch Eingriffe in den Signalweg kann bei Mäusen die Bildung von weißem Fett unterdrückt werden. Das Wissenschaftsmagazin Cell berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über die folgenreichen Erkenntnisse. Können Fliegen dick werden? Die Antwort ist ja. Fliegen besitzen eine Art Fettgewebe und sind uns auch sonst recht ähnlich, teilen sie doch etwa 70 Prozent ihrer genetischen Ausstattung mit dem Menschen. Dies ist einer der Gründe, warum Molekularbiologen das Insekt mit Vorliebe als Modell für Genstudien heranziehen.

Am Wiener Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der österreichischen Akademie der Wissenschaften gibt es zu diesem… Weiterlesen

Weniger Fett und weniger Zucker – und es schmeckt doch?

Der Ersatz von Zucker in Lebensmitteln ist ein erstrebenwertes Ziel. Stevia, Erythritol, Maltit, Polydextrose, Sucralose, Isomalt – so heißen die Zauberformeln, die das Team um Prof. Dr. Mechthild Busch-Stockfisch von der Fakultät Life Sciences der HAW Hamburg für den erfolgreichen Ersatz von Zucker in Lebensmitteln entwickelt hat. Das Gemisch aus verschiedenen Süß- und Zuckeraus­tausch­­stoffen schmeckt ebenso süß wie herkömmlicher Haushaltszucker und weist dazu keinen unangeneh­men Beigeschmack wie Nebenwirkungen auf.

Seit einem Jahr forschen sie im Auftrag des Bundesministe­riums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) an der Entwicklung zuckerfreier Lebensmittel mit hohem Ge­nuss­­­wert und optimierter Bekömmlichkeit. Das Projekt wird mit rund 275.000 Euro gefördert. Kooperationspartner ist das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung in Freising.

Prof. Mechthild Busch-Stockfisch und ihre beiden Doktorandinnen Barbara… Weiterlesen

Wissen was man isst – Fette besser kennenlernen

Nahrungsfette, gesunde und weniger gesunde, kann man mit ein paar Grundkenntnissen der Fettchemie leicht unterscheiden. Hauptbestandteil der Fette ist eine Verbindung aus dem Alkohol Glycerin und ein bis drei Fettsäuren. Der chemische Aufbau dieser Fettsäuren und deren mengenmäßige Zusammensetzung sind für jedes Fett ein charakteristisches Bewertungskriterium: das so genannte Fettsäureprofil. Dieses bestimmt, ob ein Fett flüssig oder fest und damit besonders gesund oder weniger wichtig für den Körper ist. Fettsäuren sind kettenförmige Verbindungen (Moleküle) unterschiedlicher Länge, die hauptsächlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen. Jedes Kohlenstoffatom kann vier Bindungen eingehen, der Wasserstoff nur jeweils eine. Bei den gesättigten Fettsäuren sind die Kohlenstoffatome jeweils über eine einfache Bindung miteinander verknüpft. Die verbleibenden zwei Bindungsstellen jedes Kohlenstoffatoms besetzen Wasserstoffatome. So ein Molekül richtet… Weiterlesen

“StopGDA”-Kampagne aus Dänemark: GDA-Kennzeichnung bekommt Gegenwind

(aid) 18.03.2009 – Sieben dänische Organisationen, unter ihnen die Dänische Krebsgesellschaft, die Dänische Herzstiftung und der Verbraucherrat haben die Kampagne “StopGDA” gestartet. Sie wollen verhindern, dass die GDA-Kennzeichnung Bestandteil der geplanten europäischen Lebensmittelinformationsverordnung wird. GDA steht für “Guideline Daily Amounts”, zu deutsch: Richtwert für die Tageszufuhr und findet sich auf immer mehr Lebensmittelverpackungen in Form von kleinen Tonnen oder Kreisen. Das Kennzeichnungsmodell wurde ursprünglich vom Europäischen Verband für Lebensmittel und Getränke, CIAA entwickelt und wird mittlerweile von großen Herstellern und manchen Handelsketten eingesetzt. Mit diesem System können Verbraucher erkennen, welchen prozentualen Anteil Fett, Zucker, Salz, gesättigte Fettsäuren und Energie ein Lebensmittel liefert, vorausgesetzt man isst oder trinkt nur eine Portion und hat den Tagesbedarf einer erwachsenen Frau. Die Website der… Weiterlesen

Die Welt ist fett: Softdrinks sind Hauptursache

(aid) 18.03.2009 – Vor 50 Jahren gab es etwa 100 Millionen übergewichtige Menschen auf der Welt und Milliarden litten an Unterernährung. Heute sind über 1,6 Milliarden Menschen übergewichtig und “nur” 700 Millionen unterernährt. Landflucht und Urbanisierung, mangelnde körperliche Betätigung, die Globalisierung des Nahrungsmittelmarktes und vor allem die immer weiter um sich greifenden Ernährungsgewohnheiten mit zu fetthaltigen und zu zuckerreichen Lebensmitteln tragen zur weltweiten Epidemie der Fettsucht bei. Das stellte Prof. Barry Popkin von der University of North Carolina at Chapel Hill, USA, auf dem 46. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung fest, der am 13. und 14. März 2009 in Gießen stattfand. “Die Welt ist fett geworden”, so Popkin. Insbesondere die Änderung des Trinkverhaltens und der hohe Konsum an Softdrinks… Weiterlesen

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