Der Forschungseisbrecher Polarstern lief am 06.10.2011 gegen 7 Uhr in seinen Heimathafen Bremerhaven ein. Zuvor hatte es auf seiner 16-wöchigen Forschungsfahrt mehr als 11 800 Seemeilen zurückgelegt und auf drei Etappen rund 130 Wissenschaftler aus sechs Ländern beherbergt. Der letzte Fahrtabschnitt führte durch den zentralen Arktischen Ozean, wobei die Polarstern auch den Nordpol erreichte.
In der zentralen Arktis hat der Anteil des alten, dicken Meereises deutlich abgenommen. Stattdessen wird die Eisdecke nun zu großen Teilen aus dünnen, einjährigen Schollen gebildet.
So lautet eines der Ergebnisse, mit denen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft von der 26. Arktis-Expedition des Forschungseisbrechers Polarstern zurückgekehrt sind.
Eine der wichtigsten Forschungsfragen lautete: Ist das Meereis in diesem Sommer stärker abgeschmolzen und… Weiterlesen
Als Alfred Wegener 1915 sein Buch „Die Entstehung der Kontinente und Ozeane“ veröffentlichte, zog er den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen weg. Denn er behauptete, dass die Erdoberfläche nicht starr und fest, sondern in Platten unterteilt und… Weiterlesen
Das vier Meter lange, torpedoförmige Unterwasserfahrzeug wurde von Bord des Forschungseisbrechers „Polarstern“ im dichten Treibeis eingesetzt. Die Wiederaufnahme des Tauchbootes zwischen den Eisschollen erfolgte mit dem Helikopter.
“Wir sind eine der ersten Arbeitsgruppen weltweit, die eine derartige Untereismission erfolgreich durchgeführt hat. Darauf haben wir lange hingearbeitet,“ sagt Dr. Thomas Soltwedel, der wissenschaftliche Leiter der Expedition. „Die gewonnenen Proben und Messwerte werden uns Aufschluss geben über die pflanzliche Produktion im Übergangsbereich zwischen dem permanent eisbedeckten Arktischen Ozean und seinen eisfreien
Vor 40 – 50 Millionen von Jahren hat es wohl weit mehr Inseln als heute in der Karibik gegeben. Deutliche Belege dafür fanden Forscher nun während einer 6-wöchigen Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff Meteor. An Bord waren auch 4 Mitglieder der Universität Greifswald vom Institut für Geographie und Geologie. Sie werden nun die gesammelten Proben und Daten auswerten.
Ziel der Expeditionsfahrt war die zentrale Karibik. Dort waren die Greifswalder an Untersuchungen zur Entwicklungsgeschichte dieses Meeres beteiligt. Während der Fahrt des Forschungsschiffes wurden mit einem Fächerecholot ständig Messungen zur Kartierung der Topographie des Meeresbodens durchgeführt. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass die vorhandenen Seekarten oft sehr ungenau sind. Sie wurden aus Satellitendaten errechnet. Manche untermeerischen Berge, die auf den Seekarten eingetragen… Weiterlesen
Ein deutsch-australisches Expeditionsteam ist mit spektakulären Entdeckungen von den Riffen des Queensland Plateaus und des Großen Barriere-Riffs vor Australien zurückgekehrt. In den letzten drei Wochen haben die Geobiologen dort nach wirbellosen “lebenden Fossilien” wie bestimmten Schwämmen, Stachelhäutern, Kaltwasserkorallen und dem Perlboot Nautilus gesucht. “Die Ökosysteme der Tiefsee am Queensland Plateau haben sich in den letzten Millionen Jahren fast nicht verändert”, sagt der LMU-Forscher Professor Gert Wörheide, der die Expedition zusammen mit Dr. Carsten Lüter vom Museum für Naturkunde Berlin und Professor Joachim Reitner von der Universität Göttingen leitete. “Wir hatten vermutet, dass hier Organismen, die schon als ausgestorben galten, seit dem Ende des Mesozoikums vor 65 Millionen Jahren einen Lebensraum gefunden haben. Und tatsächlich sind uns bei dieser Expedition einige… Weiterlesen
Geowissenschaftler der Universität Göttingen, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Humboldt-Universität zu Berlin brechen Ende November zu einer Forschungsexpedition in die Vergangenheit auf. Vor der Küste Australiens wollen sie an den Riffen in der Tiefsee des Queensland Plateau “lebende Fossilien” wie Schwämme, Armfüßler, Stachelhäuter sowie Kopffüßler der Gattung Nautilus untersuchen. Die Wissenschaftler hoffen zudem, auch Wirbeltiere wie den Quastenflosser zu finden. “Die Ökologie des Coral Sea-Areals ist über Jahrmillionen weitgehend stabil geblieben, so dass Organismen, die schon als ausgestorben galten, dort nahezu unverändert fortbestehen können”, so der Göttinger Geobiologe Prof. Dr. Joachim Reitner, der die Expedition gemeinsam mit Prof. Dr. Gert Wörheide (München) und Dr. Carsten Lüter (Berlin) leitet. Das 15-köpfige Team wird das Ökosystem in rund 1.000 Meter Wassertiefe dokumentieren… Weiterlesen