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Erderwärmung

Gashydrat-Schmelze verstärkt die Ozeanversauerung in der Arktis

Bereits seit einigen Jahren warnen Wissenschaftler davor, dass Methanhydrate, die als Eis im Meeresboden lagern, infolge der Erderwärmung „auftauen“. Dadurch gelange das starke Treibhausgas Methan in die Atmosphäre und treibe den Klimawandel weiter an. Forscher vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel haben jetzt den Effekt der Meeresströmungen auf die Erwärmung des Meeresbodens in der Arktis quantifiziert und seine Auswirkungen berechnet. In ihrer Veröffentlichung in der Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“ geben sie – bedingt – Entwarnung: „Unsere Berechnungen mit verschiedenen Computermodellen zeigen deutlich, dass dem Klima in den nächsten hundert Jahren keine zusätzliche Gefahr durch erhöhte Methanaustritte droht“, fasst der Hauptautor der Studie, Privatdozent Dr. Arne Biastoch, zusammen. „Die Gashydrate lösen sich mit einer zeitlichen Verzögerung auf, so dass eher… Weiterlesen

Gefahr für Atlantik: Süßwasser im Arktischem Ozean gesichtet

Wissenschaftler haben eine riesige Menge Süßwasser beobachtet, die sich im Arktischen Ozean ansammelt und in den Atlantik fließen könnte. Im schlimmsten Fall könne das Wasser die Meeresströmung, die für das gemäßigte Klima in Westeuropa verantwortlich sind, verändern, sagte die niederländische Meereskundlerin Laura de Steur am Dienstag.

Die ungewöhnliche Ansammlung sei durch den Pegelanstieg in sibirischen und kanadischen Flüssen, die das Süßwasser in die Arktis fließen lassen, und von schmelzendem Packeis verursacht worden. Beide seien Folgen der Erderwärmung.

Quelle: RP-Online

Klimaerwärmung durch Kondensstreifen – Zirren

Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben Wissenschafter zum ersten Mal eine Methode entwickelt, um den Klimaeffekt des Luftverkehrs in Hinblick auf Kondensstreifen und der daraus folgenden Wolkenbildung zu bestimmen. Die Datenauswertung zeigt: Die Kondensstreifen-induzierte Bewölkung bildet die größte Komponente des gesamten Strahlungsantriebs des zivilen Luftverkehrs – damit trägt sie heute stärker zur Erderwärmung in einem Jahr bei als das gesamte bislang von der modernen Luftfahrt ausgestoßene Kohlendioxid im gleichen Zeitraum.

Kondensstreifen-Zirren treten häufig in Reiseflughöhe auf, zwischen 8 und 13 km Höhe.

Kondensstreifen bilden sich aus Wasserdampf in Verbindung mit den Rußpartikeln, die von Flugzeugen ausgestoßen werden. Nach kurzer Zeit entstehen Eiskristalle in der eisigen Atmosphäre. Aus diesen Kondensstreifen können sich später Zirruswolken entwickeln. Diese durch den… Weiterlesen

In Mexiko geht es um 2 Grad Erderwärmung – 1.5 Grad hätten Folgen für Jahrhunderte

Eine Erderwärmung um nur 1,5 Grad Celsius hätte bereits Folgen für Jahrhunderte. Die Ozeane speichern die höheren Temperaturen länger als bislang gedacht, weil der normale Wärmeaustausch gestört wird, fanden Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) heraus. Wärme in tieferen Wasserschichten wird hierbei durch eine Abkühlung der obersten Wasserschichten gleichsam gefangen gehalten, heißt es in der Studie, die demnächst in der Zeitschrift Earth System Dynamics veröffentlicht wird. Selbst wenn es gelingen sollte, den Planeten wieder abzukühlen, indem man Kohlendioxid aus der Atmosphäre extrahiert, würde diese Abkühlung daher rund zehnmal länger dauern als zuvor das Aufheizen durch Treibhausgase, so die Berechnungen. Folge wäre, dass der globale Meerespiegel trotz der Abkühlung der Erdoberfläche noch für weitere 200 Jahre anstiege.

Beim Klimagipfel im mexikanischen… Weiterlesen

Wechselwirkung von Ozean und Atmosphäre wird den globalen Temperaturanstieg verstärken

Die derzeitige Klimapolitik verfolgt das Ziel, die Erwärmung der Erde bis zum Ende des 21. Jahrhunderts auf max. 2 Grad zu beschränken, um die weltweiten  Auswirkungen des Klimawandels noch beherrschen zu können. Nach Einschätzung des Weltklimarates (IPCC – Intergovernmental Panel on Climate Change) muss dafür die Konzentration an Kohlendioxid (CO2) in der Luft auf einen Wert von max. 450 ppm (parts per million, Teilchen pro eine Million Luftteilchen) begrenzt werden. Heute liegt der Wert bereits bei 386 ppm und damit gut 100 ppm über dem Wert seit Beginn der Industrialisierung.

Neue wissenschaftliche Studien zeigen jetzt, dass es in der Erdgeschichte bereits im Pliozän vor fünf Millionen Jahren ein wesentlich wärmeres Klima als heute gegeben hat, obwohl gleichzeitig die CO2-Konzentrationen kaum… Weiterlesen

Brennende Regenwälder setzen massiv Treibhausgase frei, die zur Erderwärmung beitragen

Torfgebiete, vor allem in den tropischen Regionen der Erde, sind gigantische Kohlenstoffspeicher. Menschliche Einflüsse führen jedoch unter anderem zur Entwässerung dieser Moore, was in Kombination mit klimatisch bedingten Trockenperioden zu ausgedehnten Bränden führen kann. Dadurch aber werden ungeheure Mengen Kohlendioxid (CO2) frei, das als Treibhausgas zur Klimaerwärmung beiträgt.

Mittels lasergestützter Messungen konnte das Team um den LMU-Forscher Professor Florian Siegert jetzt das verbrannte Torfvolumen weitaus genauer bestimmen als dies bisher möglich war. Die neuen Hochrechnungen zeigen, dass im Jahr 2006 durch Torffeuer in Indonesien bis zu 900 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt wurden. Das ist mehr als die gesamten CO2-Emissionen Deutschlands im selben Jahr – und entspricht etwa 16 Prozent aller Emissionen durch Entwaldung weltweit. “Unsere Arbeit unterstreicht einmal mehr, welch… Weiterlesen

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