Wichtige Verbraucherinformation: Verbraucherschutzministerium veröffentlicht die Nummern der betroffenen Dioxineier
Wie Minister Remmel heute bei seinem Besuch im Untersuchungsamt Münster angekündigt hat, werden die Stempelnummern der mit Dioxin belasteten Eier von Höfen in Nordrhein-Westfalen im Internet veröffentlicht: „Es ist unsere Pflicht die Verbraucherinnen und Verbraucher darüber zu informieren, welche Eier belastet sind. Anhand der Stempelnummer auf den Eiern kann der Verbraucher nachvollziehen, ob er mit Dioxin belastete Eier gekauft hat oder nicht. Dann kann er entscheiden, ob er diese Eier noch verzehren oder entsorgen möchte.“
Die möglicherweise belasteten Eier wurden zuletzt am 23. Dezember 2010 verkauft.
Betrieb 1: XL- Eier mit der Stempelnummer 2-DE-0513912 (MHD bis spätestens 20.01.2011).
Betrieb 2: Eier mit der Stempelnummer 3-DE-0514411 (MHD bis spätestens 20.01.2011). Bei Eiern… Weiterlesen
Weitere Dioxin-Belastungen festgestellt – Grenzwerte knapp unterschritten – Ministerium prüft jetzt Handelswege
Bei einer Nachuntersuchung auf einem Betrieb in Soest sind weitere Dioxin-Belastungen in Eiern festgestellt worden. Das NRW-Verbraucherministerium teilte am Montag mit, dass in sechs Proben erhöhte Dioxin-Belastungen durch das zuständige Untersuchungsamt nachgewiesen wurden. Die Messwerte lagen zwischen 2,49 und 3,22 pg (Pikogramm) pro Gramm Fett. Da die Nachuntersuchungen in den betroffenen Ställen 1 und 3 unter Berücksichtigung der EU rechtlich vorgeschriebenen Toleranzmarge für Messungenauigkeiten (+/- 15 Prozent) unter dem Grenzwert von 3 pg pro Gramm Fett liegen, sind die Eier rechtlich wieder verkehrsfähig. Die Sperrung der beiden Ställe wurde aufgehoben. Der Stall 2 hingegen, bei dem bereits Dioxinbelastung oberhalb der Grenzwerte festgestellt wurde, bleibt weiterhin geschlossen.
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Zwei Eier-Produzenten in den USA haben bis Samstag weit mehr als eine halbe Milliarde Eier wegen Salmonellengefahr zurückgerufen. Es handele sich um einen der größten Rückrufe von Eiern in der Geschichte des Landes, sagte eine Vertreterin des Zentrums für Eiersicherheit der Industrie. Zunächst hatte der Hersteller Wright County Egg rund 380 Millionen Eier zurückgezogen, anschließend rief Hillandale Farms rund 170 Millionen Eier zurück. Den Angaben zufolge sind mindestens 14 US-Bundesstaaten betroffen. Laut der US-Lebensmittelbehörde FDA haben vermutlich erkrankte Nagetiere die Bakterien in mehreren Fabriken verbreitet.
Quelle: RP-Online
BfR-Symposium zum Thema Zoonosen und Lebensmittelsicherheit
Die derzeitige Situation im Bereich Zoonosen und Strategien zur Bekämpfung und Prävention diskutierten rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin. Die Bekämpfung von Zoonosen erfordert eine enge Kooperation zwischen Gesundheits- und Veterinärbehörden. „Um Zoonosen zu vermeiden und wirksam bekämpfen zu können, müssen die Bereiche Humangesundheit, Tiergesundheit und Umwelt eng zusammenarbeiten“ sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Dass dies funktionieren kann, zeigt das Beispiel einer gemeinsamen Initiative zum Thema Antibiotikaresistenzen.
Zoonosen sind Erkrankungen, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können oder umgekehrt. Als Hauptinfektionsquellen für den Menschen gelten kontaminierte Lebensmittel, insbesondere Geflügelfleisch, Eier, Eiprodukte und roheihaltige Speisen. Dabei sind Campylobacter-Bakterien in… Weiterlesen
(aid) 25.02.2009 – Einer Studie der Louisiana State University zufolge kann der Verzehr von zwei Eiern zum Frühstück den Gewichtsverlust bei einer Reduktionsdiät unterstützen. Die Probanden, 152 Übergewichtige und Adipöse mit einem Body Mass Index (BMI) zwischen 25 und 50, wurden in vier Gruppen eingeteilt: Zwei Gruppen aßen zum Frühstück jeweils zwei Eier, zwei Gruppen einen Bagel. Beide Frühstücksvarianten hatten einen gleich hohen Energiegehalt von 340 kcal. Zudem führte jeweils eine der Eier- und eine der Bagel-Gruppen eine um 1000 kcal. verminderte Reduktionsdiät durch, die beiden anderen Gruppen aßen wie gewohnt weiter. Acht Wochen später wurde bei der Gruppe, die sich kalorienreduziert und mit Frühstückseiern ernährte der größte Gewichtsverlust beobachtet: Der BMI in dieser Gruppe war um 61 Prozent, das… Weiterlesen
(aid) 25.02.2009 – Auf der Erde leben zurzeit etwa 6,5 Mrd. Menschen. Im Jahr 2050 werden es rund 9 Mrd. sein, die sich bei ihrer Ernährung in einem Punkt einig sind: sie wollen mehr Eiweiß aus Fleisch, Milch und Eiern essen. Heute stehen etwa 30 Gramm tierisches Eiweiß pro Einwohner und Tag zur Verfügung, wobei die Variationsbreite zwischen den Ländern, aber auch zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen immens ist. Bis 2050 steigt dieser Wert nach seriösen Schätzungen auf 40 Gramm an. Das Problem dabei: durch die Fleischerzeugung geht viel kostbare Energie verloren, die bei pflanzlicher Kost direkt für die Ernährung verfügbar wäre. Denn die Tiere benötigen einen Großteil der aufgenommenen pflanzlichen Energie selbst und scheiden große Mengen wertvoller Nährstoffe ungenutzt aus. Gleichzeitig… Weiterlesen