Atmosphäre

Überraschendes Forschungsergebnis zum Treibhausgasausstoss

Überraschendes Forschungsergebnis zum Treibhausgasausstoss

In den arktischen Permafrostgebieten haben die sogenannten Thermokarst-Seen seit der letzten Eiszeit der Atmosphäre mehr Treibhausgase entzogen, als sie zuvor bei ihrer Entstehung ausgestoßen hatten. Dieses überraschende Forschungsergebnis präsentiert ein internationales Wissenschaftlerteam aktuell in einer Online-Veröffentlichung des Fachmagazins Nature. Die Forscher hatten bis zu 10.000 Jahre alte Bodenablagerungen aus nordsibirischen Seen untersucht und erstmals die(…)

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Bernstein liefert neue Ergebnisse über den Sauerstoffgehalt der Erdatmosphäre vor Millionen Jahren

Bernstein liefert neue Ergebnisse über den Sauerstoffgehalt der Erdatmosphäre vor Millionen Jahren

Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter Innsbrucker Leitung rekonstruierte anhand von Pflanzenharzen die Zusammensetzung der Erdatmosphäre der letzten 220 Millionen Jahre. Die Ergebnisse zeigen, dass der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre über weite Strecken der Erdgeschichte wesentlich niedriger war als bisher angenommen. Gängige Theorien rund um die Entwicklung des Klimas und des Lebens wie etwa der Größenwuchs(…)

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Der Atem des Ozeans – Vermehrt werden klimarelevante Spurengase an die Atmosphäre abgeben

Mehr als vier Monate wird das deutsche Forschungsschiff METEOR im tropischen Südostpazifik verbringen. Schwerpunkt der jetzt beginnenden Expeditionen sind Untersuchungen zu sauerstoffarmen Regionen und den Auftriebsgebieten vor Peru. Federführend sind Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, die ihre Studien im Rahmen des Sonderforschungsbereichs (SFB) 754 „Klima – Biogeochemische Wechselwirkungen im tropischen Ozean“ und des(…)

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Wasser vergisst nicht – Biomolekulare Spuren im Wasser

Was auch im Meer passiert: Ob die Sonne scheint, Algen blühen oder eine Schule Delfine durch ein Seegebiet schwimmt – alles und jeder hinterlässt biomolekulare Spuren. Einige von ihnen können Prof. Boris Koch, Chemiker am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft und Kollegen jetzt mithilfe einer Kombination neuer Techniken ausfindig machen und zurückverfolgen. Wie(…)

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Klimawandel: Seenversauerung entwaffnet Wasserflöhe

Klimawandel: Seenversauerung entwaffnet Wasserflöhe

Steigende CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre können Gewässer versauern lassen. Wasserflöhe stellt dies vor ernsthafte Probleme, wie eine neue Studie zeigt: Bei niedrigen Calciumkonzentrationen versagt ihre Verteidigung gegen Angreifer. Der anthropogen bedingte weltweite Klimawandel ist unter anderem durch steigende CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre gekennzeichnet. Diese können zu einem sinkenden pH-Wert führen, Gewässer also saurer machen. Dabei(…)

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CO2-Konzentration in Atmosphäre lässt Säuregrad der Ozeane ansteigen

Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre lässt den Säuregrad der Ozeane ansteigen. Wissenschaftler der ETH Zürich haben untersucht, wie sich der Säuregrad entlang der Westküste der USA bis zum Jahr 2050 entwickeln wird. Sie rechnen aufgrund der Ergebnisse ihrer Studie mit einer starken Veränderung des Ökosystems. Die Gewässer vor der Westküste der USA sind weltweit dafür(…)

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Staub aus Ackerboden beinflusst Wolken- und Niederschlagsbildung

Ca. 10 % der Erdoberfläche sind Ackerflächen, die bewirtschaftungsbedingt oder zur Regeneration des Bodens auch immer wieder brach liegen. Durch Bewirtschaftung und Winderosion gelangen Staubpartikel (Aerosole) in die Atmosphäre: Sie beeinflussen die Wolken- und Niederschlagsbildung und damit vermutlich auch das Klima. Diese Zusammenhänge untersucht eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe am Institut für Meteorologie und Klimaforschung, Bereich Atmosphärische Aerosolforschung(…)

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Satellit beobachtet rapide schmelzendes Schelfeis in der Antarktis

Satellit beobachtet rapide schmelzendes Schelfeis in der Antarktis

Wie die ESA mitteilt, beobachtet der ESA-Satellit Envisat (nach mittlerweile 10 Jahren in der Erdumlaufbahn) weiterhin das durch die Klimaerwärmung verursachte rapide Abschmelzen eines der Schelfeisgebiete der Antarktis.  Eine der ersten Beobachtungen nach dem Start am 1. März 2002 machte der Satellit vom Auseinanderbrechen eines grossen Teiles des Larsen-B-Eisschelfes: Innerhalb weniger Tage brachen 3.200 Quadratkilometer(…)

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Havarierter US-Satellit stürzt ab: In drei Wochen fallen UARSauf die Erde

Die Trümmer eines ausgedienten amerikanischen Forschungssatelliten mit einem Gesamtgewicht von etwa einer halben Tonne fallen Ende September oder Anfang Oktober auf die Erde. Das schwerste von vermutlich 26 Teilen Weltraumschrott werde dabei auf rund 150 Kilogramm geschätzt, teilte die US-Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa am Freitag in Houston (Texas) mit. Als Fallregion wird das Gebiet zwischen(…)

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Aschewolke des Vulkans Eyjafjallajökull enthielt auch freie Chlorradikale

Aschewolke des Vulkans Eyjafjallajökull enthielt auch freie Chlorradikale

Chlor in der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull entfernt Spurengase aus der Atmosphäre Gut ein Jahr nachdem der isländische Vulkan Eyjafjallajökull fast den ganzen europäischen Flugverkehr lahmlegte, sorgt seine Aschewolke für eine interessante Entdeckung: Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie haben festgestellt, dass die Aschewolke des Vulkans neben dem bekannten Vulkangas Schwefeldioxid auch freie Chlorradikale enthielt.(…)

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