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Allergie

Erdnuss-Allergie: Hauptbestandteile für Impfstoff bestimmt

Unter der Leitung von Professorin Robyn O´Hehir und Professorin Jennifer Roland hat ein Forschungsteam aus Immunologen der Monash University und des Alfred Health Zentrums in Australien die Hauptbestandteile eines sicheren und wirkungsvollen Impfstoffs gegen Erdnussallergie bestimmt.

Die Erdnussallergie gilt als die schwerste Form der Nahrungsmittelallergien, da sie auch lebensbedrohliche anaphylaktische Reaktionen hervorruft. Derzeit sind keine Präventivbehandlungen für Nahrungsmittelallergien bekannt und anaphylaktische Reaktionen erfordern eine sofortige Andrenalininjektion durch den EpiPen.

Bei Menschen, die allergisch auf Wespen- und Bienenstiche reagieren, werden Immuntherapien häufig angewandt. Bei dieser Art der Behandlung werden dem Patienten Proteinextrakte aus dem Gift in immer höheren Dosen verabreicht, um anaphylaktische Reaktionen im Falle eines Stiches zu verhindern. Da die Erdnussallergie aufgrund der Schwere der Reaktion als eine der gefährlichsten… Weiterlesen

Sachsen-Anhalt: Antibiotikum Chloramphenicol im Tierfutter festgestellt

Magdeburg (Deutschland), 22.01.2011 – Ein Futtermittelhersteller aus dem Bördekreis in Sachsen-Anhalt hat das Umweltministerium in Magdeburg darüber informiert, dass bei der Herstellung von Tierfutter eine Vitaminmischung verarbeitet worden sei, die das in Tierfutter verbotene Antibiotikum Chloramphenicol enthielt. Das Sozialministerium des Bundeslandes sieht jedoch „keine Gefahr für Verbraucher“, weil die Verunreinigung sehr gering sei. 180 Tonnen so verunreinigtes Tierfutter aus 49 landwirtschaftlichen Betrieben sollen nun zurückgeholt werden.

Die Vitaminmischung stammte von einem niedersächsischen Hersteller, der sie wiederum aus China bezogen hatte. Laut dem Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) ist Chloramphenicol seit 1994 in „Lebensmittel liefernden Tieren“ innerhalb der Europäischen Union aus Sicherheitsgründen verboten, obwohl eine wissenschaftliche Einschätzung des von dem Antibiotikum ausgehenden Gefährdungspotentials aufgrund der unzureichenden Datengrundlage zurzeit noch… Weiterlesen

Große Vielfalt von Pilzarten in der Luft

Die Menge und Artenvielfalt an Pilzsporen in der Luft ist wesentlich höher als bisher angenommen. Dies haben Wissenschaftler des Max-Planck-Institut für Chemie und des Geocycles-Programms der Universität in Mainz festgestellt. Mittels DNA-Analyse identifizierten sie mehrere 100 Pilzarten in der Luft. In jedem Kubikmeter Luft schweben zwischen 1000 und 10000 Pilzsporen. Diese erste systematische Studie über Pilz-Erbgut in der Luft zeigt, dass die Vielfalt der Pilze, die Allergien auslösen, Pflanzen schädigen und Krankheiten erregen können, größer ist als bisherige Untersuchungen zugrunde legten. (PNAS, 13. Juli 2009) Die neue Methode birgt große Möglichkeiten für die Charakterisierung von luftgetragenen biologischen Schwebteilchen. Diese sind nicht nur relevant in der Landwirtschaft, beispielsweise für die Überwachung von genmodifizierten Pflanzen, sondern auch für die Medizin und die… Weiterlesen

Ginkgo-Tee kann Allergien auslösen: Grenzwerte an Ginkgolsäure oft überschritten

(aid) 03.12.2008 – Der Ginko ist eine der ältesten Baumarten der Erde, deren Name in der Übersetzung malerisch klingt: Silberpflaume. Der Ginkobaum stammt aus Ostasien und wurde seit dem frühen 18. Jahrhundert auch in Europa als Zierbaum immer beliebter. Seit Jahrhunderten schon verließen sich unterschiedliche Kulturen auf seine Heilkraft. Gegenwärtig liegen Ginkgo-Produkte im Trend, da sie zum Beispiel gegen nachlassende geistige Fitness helfen sollen. Kürzlich hat das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL) herausgefunden, dass zahlreiche Teemischungen, die Gingko enthalten, die Gesundheit beeinträchtigen könnten. Die in den Blättern enthaltene Ginkgolsäure kann schwere allergische Reaktionen hervorrufen. Deswegen ist ihre Menge in ginkgohaltigen Arzneimitteln zu minimieren: Maximal 1,2 Mikrogramm an Ginkgolsäure dürfen täglich verzehrt werden. Medikamente sind entsprechend zu konzipieren. Diese Regelung des europäischen… Weiterlesen

Aktionsplan gegen Allergien: Bessere Kennzeichnung und Information für Lebensmittelallergiker

(aid) 05.11.2008 – Trotz der seit November 2005 geltenden Allergen-Kennzeichnungsverordnung reichen laut Umfrage des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e. V. (DAAB) die Informationen zu Allergenen in Lebensmitteln für 70 Prozent der Lebensmittelallergiker nicht aus. Allergien beeinträchtigen erheblich die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Familien, so auch das Fazit des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) nach der ersten Konferenz zum Aktionsplan gegen Allergien. Vorschläge für eine verbesserte Aufklärung und Information zum Schutz gegen Allergien erarbeiteten deshalb etwa 120 Experten aus Politik, Medizin, Wissenschaft, Verbänden und der Wirtschaft Mitte Oktober 2008 in Berlin auf der Konferenz des BMELV “Allergien: Bessere Informationen, höhere Lebensqualität”. Auf verpackter Ware müssen seit November 2005 die zwölf (ab Ende 2008 vierzehn) Hauptauslöser für Allergien gekennzeichnet… Weiterlesen

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