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Archiv für die Kategorie „Umweltschutz“

Ölschleier nach Explosion von Bohrinsel im Golf von Mexiko

Schon wieder ist im Golf von Mexiko eine Bohrplattform explodiert. In der Nähe der brennenden Plattform wurde nach Angaben der Küstenwache ein etwa 1,5 Kilometer langer und 30 Meter breiter Ölschleier auf dem Wasser entdeckt. Der Explosionsort liegt 320 Kilometer westlich der Stelle, an der am 20. April die Bohrinsel “Deepwater Horizon” von BP explodiert war und die schlimmste Ölpest in der Geschichte der USA verursacht hat. Die US-Küstenwache teilte mit, dass ein Hubschrauberpilot um 10 Uhr (Ortszeit) berichtet habe, dass neben einer brennenden Plattform 13 Menschen im Wasser trieben.

Quelle: RP-Online

Messflüge: Forschungsflugzeug zur Eisdickenmessung am Nordpolarmeer unterwegs

Die Meereisausdehnung in der Arktis wird im September ihr jährliches Minimum erreichen. Prognosen lassen vermuten, dass es nicht so gering ausfallen wird wie im Jahr 2007, dem Jahr der geringsten Ausdehnung seit Satelliten diese aufzeichnen. Meereisphysiker vom Alfred-Wegener-Institut sorgen sich trotzdem um das langjährige Gleichgewicht im Nordpolarmeer. Sie haben Indizien dafür, dass die Masse des Meereises schwindet, weil seine Dicke abnimmt. Um dies zu belegen, messen sie derzeit die Eisdicke nördlich und östlich von Grönland mit dem Forschungsflugzeug Polar 5. Ziel der gut einwöchigen Kampagne ist es, den Export von Meereis aus der Diesen Beitrag weiterlesen »

Süsses gegen Ölpest: Geliermittel verfestigt Öl zu einem Gel

Gelatoren auf der Basis natürlicher Zuckerverbindungen binden Öl auf Wasseroberflächen

Unsere Umwelt hat schon oft unter den katastrophalen Folgen einer Ölpest gelitten, jüngstes Beispiel ist der Austritt von Öl im Golf von Mexiko. Entsprechend dringend ist die Suche nach Möglichkeiten, Öl aus verseuchten Gewässern zu entfernen. Amerikanische Wissenschaftler um George John haben nun ein neuartiges Geliermittel entwickelt, das Öl zu einem Gel verfestigt, aus dem es später leicht wieder zurückgewonnen werden kann. Wie die Wissenschaftler vom City College of New York und der University of Maryland in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, basiert ihr Gelator auf natürlichen Zuckerverbindungen.

Alle bisher entwickelten Substanzen, die ausgelaufenes Öl selektiv aus Wasser herausholen und einschließen Diesen Beitrag weiterlesen »

Grosser Brocken von Eisgletscher in Grönland abgebrochen

Von einem Eisgletscher auf Grönland ist ein riesiger Teil abgebrochen. Ein Eisbrocken viermal so groß wie Manhattan habe sich am Donnerstag im Nordwesten Grönlands abgelöst, erklärte der aus Deutschland stammende Meereswissenschaftler Andreas Münchow von der University of Delaware. Seit 1962 sei nicht mehr ein so großer Eisbrocken in der Arktis abgebrochen. Auf Satellitenaufnahmen war laut Münchow zu sehen, dass der Petermann-Gletscher durch den Vorfall rund ein Viertel seiner 70 Kilometer langen Eisablagerungen verloren habe.

Quelle: RP-Online

Einblicke in die innere Struktur in Salzstöcken

Zäh und flüssig ist Salz. „Es ist ein merkwürdiger Gesteinskörper“, sagt Univ.-Prof. Dr. Janos Urai vom Lehr- und Forschungsgebiet Geologie – Endogene Dynamik. Der Wissenschaftler zieht den Vergleich mit Bienenhonig heran: Betrachte man diesen für einen kurzen Augenblick, so scheine er sich nicht zu bewegen. Schaue man aber einige Augenblicke später noch einmal, so könne man erkennen, dass die zähflüssige Masse beispielsweise am Glas heruntertropft. Beim Salz verhält es sich ähnlich: Innerhalb von Salzstöcken gibt es – allerdings auf Jahrtausende betrachtet – eine ständige fließende Bewegung. Dies ist einer der Gründe, warum Salzstöcke für Diesen Beitrag weiterlesen »

Untereis-Mission: Tauchgang unter das Arktiseis

Das vier Meter lange, torpedoförmige Unterwasserfahrzeug wurde von Bord des Forschungseisbrechers „Polarstern“ im dichten Treibeis eingesetzt. Die Wiederaufnahme des Tauchbootes zwischen den Eisschollen erfolgte mit dem Helikopter.

“Wir sind eine der ersten Arbeitsgruppen weltweit, die eine derartige Untereismission erfolgreich durchgeführt hat. Darauf haben wir lange hingearbeitet,“ sagt Dr. Thomas Soltwedel, der wissenschaftliche Leiter der Expedition. „Die gewonnenen Proben und Messwerte werden uns Aufschluss geben über die pflanzliche Produktion im Übergangsbereich zwischen dem permanent eisbedeckten Arktischen Ozean und seinen eisfreien

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