Offenbach, 29. Dezember 2011 – In Deutschland erreicht das Jahr 2011 eine Jahresmitteltemperatur von 9,6 Grad Celsius (°C). Es dürfte damit knapp zu den fünf wärmsten Jahren seit 1881gehören. Das Vorjahr war mit 7,8°C deutlich kühler ausgefallen. Den Temperaturrekord hält immer noch das Jahr 2000 mit 9,9°C. Beim Sonnenschein steht 2011 sogar auf dem Treppchen: Nur die Jahre 2003 und 1959 waren hierzulande sonnenscheinreicher. Das meldet der Deutsche Wetter-dienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.
2011 begann in Deutschland mit starkem Tauwetter und die Schneemassen, die im Dezember 2010 gefallen waren, schmolzen rasch dahin. Dies führte an zahlreichen Flüssen zu Hochwasser. Im Frühjahr brachte eine außergewöhnliche Häufung von Hochdruckgebieten über Mitteleuropa einen eindrucksvollen Sonnenscheinrekord, den… Weiterlesen
Der Sturm Dagmar sorgte dafür, dass etwa 270.000 schwedischen und norwegischen Haushalten der Strom fehlt. In Nordaustralien tobte Zyklon Grant mit Windgeschwindigkeiten von 130 km/h und einer starken Niederschlägen. Ein mit Chemikalien beladener Zug wurde von den Wassermassen des angeschwollenen Edith Rivers von den Schienen geschwemmt.
In Schweden entschied die Transportbehörde aufgrund des Sturms Dagmar, den gesamten Schienenverkehr am 1. Weihnachtstag ab acht Uhr abends stillzulegen. Zehn bereits abgefahrene Züge konnten ihren Zielbahnhof nicht erreichen und 400 Passagiere mussten in den Zügen übernachten. Umgefallene Bäume blockierten nachdem Dagmar durchgezogen war Gleise und Straßen. Der Zugverkehr im Süden des Landes wurde am Montag Morgen wieder aufgenommen, am frühen Nachmittag fuhren auch in Nordschweden die ersten Züge wieder. Am Montag Morgen waren… Weiterlesen
Ein schwerer Sturm hat in Schweden Ausfälle im Zugverkehr verursacht und in Norwegen zwei Kreuzfahrtschiffe an der Weiterfahrt gehindert. Wie die schwedischen Behörden am Sonntag mitteilten, wurde der Bahnverkehr im Norden des Landes nach einer Sturmwarnung der Kategorie 2 bis Montagmorgen eingestellt. Wegen des Unwetters steckten zudem zwei Kreuzfahrtschiffe der Hurtigruten-Linie im Hafen von Trondheim fest, wie die norwegische Nachrichtenagentur NTB berichtete. Betroffen seien etwa 400 Passagiere.
Quelle: RP-Online
Ein Schneesturm hat im Mittleren Westen und im Südwesten der USA für Chaos gesorgt. Mindestens sechs Menschen kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben, Straßen in fünf Bundesstaaten waren teilweise unpassierbar, wie der US-Wetterdienst am Dienstag mitteilte.
Seit Sonntag dauerte der Schneefall an, der sich erst am Dienstagmittag abschwächte. In vielen Regionen stürmte jedoch weiter ein eisiger Wind, der mit großen Schneemengen Blizzard-Charakter hat.
Quelle: RP-Online
Offenbach am Main (Deutschland), 18.12.2011 – Orkan Joachim, der im Vorfeld von den Meteorologen in den Prognosen mit den Orkanen Kyrill (2007) und Lothar (1999) verglichen worden war, hatte eine schwächeren Verlauf als ursprünglich angenommen, sodass die befürchteten großen Schäden ausgeblieben sind. Doch die mit dem Sturm verbundene Kaltfront und die mitgeführten feuchten Luftmassen sorgten in höheren Lagen der Schweiz, in Süddeutschland und Mitteldeutschland sowie in der Slowakei und in Tschechien für Verkehrsbehinderungen durch starke Schneefälle. Zahlreiche Autobahnen mussten zeitweise gesperrt werden. Unterhalb der Schneefallgrenze fiel teilweise ergiebiger Regen, der an Main und Mosel zu Hochwasserwarnungen führte. Inzwischen ist das Sturmtief nach Polen abgezogen.
Der Kern des Sturmes ist vom Ärmelkanal kommend über Paris hinweggezogen und folgte dann einer Bahn,… Weiterlesen
Nach dem Untergang einer Bohrinsel vor der russischen Ostküste rechnen die Behörden mit Dutzenden Toten. Nach Angaben der russischen Schifffahrtsbehörde war die Plattform in der Nacht zum Sonntag mit 67 Menschen an Bord im Ochotskischen Meer gesunken, nur 14 von ihnen konnten in den ersten Stunden aus dem eisigen Gewässer geborgen werden. Nach Einbruch der Nacht mussten die Bergungsmannschaften zudem ihre Arbeit unterbrechen.
Laut einem Sprecher des örtlichen Katastrophenschutzministeriums wurde die Kolskoje-Ölplattform in der Nacht (02.45 Uhr MEZ) von einem Schlepper und einem Eisbrecher von der Halbinsel Kamtschatka zur Insel Sachalin gebracht, als sie bei eisigen Temperaturen und Sturm in Seenot geriet und sank, erklärte ein Sprecher des örtlichen Katastrophenschutzministeriums.
Quelle: RP-Online