Der Eisbrecher „Josef Langen“ hat am ersten Tag des Eisaufbruches an der Mosel die geschlossene Eisdecke bis Winningen gebrochen. Oberhalb Winningen bis zur Staustufe Lehmen ist nur Treibeis vorhanden. Hier ist ein Brechen nicht erforderlich.
Der Eisbrecher „Wirbeley“ mit seinen Schuten schiebt kontinuierlich das gebrochene Eis über das mittlere Wehrfeld in Koblenz. Dadurch ist sichergestellt, dass es nicht zu einem Eisstau vor dem Wehr kommen kann. Die Erforderlichkeit dieser Arbeit merkt man sofort, wenn das Schieben des Eises mal kurz unterbleibt. Schon ist der Eisabfluss in den Rhein unterbrochen und es kommt zu einem für Abfluss und Anlagen gleichermaßen gefährlichen Eisstau direkt oberhalb des Wehres.
Skopje (Mazedonien), 08.02.2012 – Wie der mazedonische Minister für Bildung und Wissenschaft, Panče Kralev, mitteilt, bleiben bis auf Weiteres alle Kindergärten, Schulen und Gymnasien in 28 Gemeinden des Landes wegen des schlechten Wetters geschlossen. Betroffen sind insgesamt 109 Grundschulen und 15 Gymnasien. Auch die staatliche Universität von Tetovo schloss heute ihre Türen, wie sie auf ihrer Internetpräsenz mitteilte.
Ab heute Abend 20:00 Uhr wird auch die Südstrecke des Dortmund-Ems-Kanals vom Abzweig Mittellandkanal bis Datteln gesperrt sein, so teilt dies das Wasser- und Schifffahrtsamt West mit.
Im westdeutschen Kanalgebiet ist durchgehende Schifffahrt nur noch vom Rhein über den Rhein-Herne-Kanal und weiter auf dem Dortmund-Ems-Kanal bis zum Hafen Dortmund bzw. weiter auf dem Datteln-Hamm-Kanal bis zum Hafen Hamm und auf der Oststrecke des Wesel-Datteln-Kanals möglich.
In den Häfen an diesen Kanälen findet weiterhin Umschlag statt. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung arbeitet intensiv daran, die Schifffahrtsanlagen funktionstüchtig zu erhalten, so dass der Schiffsverkehr trotz erheblicher Schwierigkeiten auf den noch freien Wasserstraßenabschnitten möglichst lange aufrecht erhalten bleibt.
Quelle: WSA West
Das für die Schifffahrt auf der Donau zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt Regensburg sprach mit Rücksicht auf die Sicherheit der Anlagen und den Gefahren für die Schifffahrt am Dienstag ein vollständiges Verbot aus.
Das Eis hat eine Dicke von bis zu 15 cm und Eisschollen sind bis zu 200 Meter lang.
Der Eisbrecher „Seidlstein“ des Schifffahrtsamtes bricht heute noch eine Spur von Straubing donauaufwärts, um zwei Schiffen die sichere Zufahrt zum Hafen Regensburg zu ermöglichen. Ein Ende der Schifffahrtssperre ist derzeit nicht absehbar.
Quelle: WSA Regensburg
Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Stuttgart mitteilt, musste am 07.02.2012 nachmittags die Schifffahrt von Besigheim bis zum Hafen Plochingen eingestellt werden. Auf dem Neckar treibt bis zu 10 cm dickes Eis. Teilweise hat das Eis bereits eine geschlossene Eisdecke gebildet.
Besonders starke Eisschichten gibt es im Bereich Plochingen, Esslingen und Stuttgart. Hier musste die Schifffahrt bereits am Mittag eingestellt werden. Ein Schiff hatte zuvor noch versucht die Schleuse Deizisau zu Tal zu passieren. Es trieb aber so viel Eis vor sich her in die Schleusenkammer, dass es selbst nicht mehr reinpasste und zurückfahren musste.
Deutschland erlebte 2012 einen teils stürmischen, milden und nassen, aber dennoch verbreitet sonnenscheinreichen Jahresbeginn. Nach dem wärmsten Neujahrstag seit 1877, verursachten in der ersten Januarwoche Orkantief „Ulli“ am 3. und „Andrea“ am 5. Januar bundesweit erhebliche Schäden. Winterliche Phasen beschränkten sich auf die Monatsmitte und vor allem auf die letzten Januartage, als Deutschland unter den Einfluss von sehr kalter russischer Festlandsluft gelangte. Trotzdem ist damit der Januar nach dem Dezember 2011 der zweite zu milde Wintermonat in Folge. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.
Anfangs sehr mild, gegen Monatsende deutlich kälter
Bedingt durch überwiegend milde West- bzw. Nordwestlagen war der Januar 2012 im Vergleich zur international gültigen Referenzperiode 1961 bis… Weiterlesen