Nachdem in der Nacht der Wasserspiegel um 40 cm gestiegen ist, hat sich das auf dem Main havarierte Schiff gegen 06:30 Uhr gedreht und kam längsseits am Mainufer zum Liegen. Insgesamt drei Eisbrecher der Wasser- und Schifffahrtsämter Aschaffenburg und Schweinfurt, die auch als Arbeitsschiffe, Schlepp- und Bergungsschiffe dienen sowie ein niederländisches Schubschiff, welches sich in der Nähe befand und vom Havaristen ebenfalls gerufen wurde, standen zur Verfügung, um Hilfe zu leisten. Gegen 09:30 Uhr haben der Eisbrecher von Pechmann des Wasser- und Schifffahrtsamtes Aschaffenburg und das niederländisches Schubboot Joson den Havaristen erfolgreich vom Ufer befreit.

Hochwasser bei Meißen im Jahr 2006: durch den schnellen Anstieg der Pegel bleibt nur eine geringe Vorwarnzeit für die Bevölkerung. (Foto: GFZ Deutsches GeoForschungsZentrum)
Die Hochwassergefahr in Deutschland an kleinen und mittleren Flüssen wird auch in den nächsten Jahrzehnten nicht abnehmen, in einigen Fällen sogar zunehmen. Deutlich steigen werden die Starkniederschläge. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Center for Disaster and Risk Management Technology (CEDIM), die in Karlsruhe vorgestellt wurde. CEDIM ist eine gemeinsame Einrichtung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Helmholtz-Zentrums Potsdam Deutsches GeoForschungs Zentrum (GFZ).
„Anders als bei Rhein, Elbe oder Donau können starke Niederschläge bei mittleren und kleineren Flüssen zu einem sehr schnellen Anstieg und ‚reißenden‘ Fließgeschwindigkeiten führen, so dass es nur eine kurze… Weiterlesen
In den frühen Morgenstunden des 19.01.2012 hat sich ein Gütermotorschiff festgefahren und liegt laut dem WSA Aschaffenburg im Main oberhalb der Autobahnbrücke A3 (Aschaffenburg-Würzburg) quer.
Das 85 Meter lange Schiff aus Regensburg war stromabwärts unterwegs. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar. Der Main hat derzeit aufgrund der Niederschläge viel Wasser und hohe Fließgeschwindigkeiten. Für die Schifffahrtstreibenden bedeutet dies besondere Vorsicht beim Navigieren.
Das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt Aschaffenburg hat die Schifffahrt im Mainabschnitt zwischen den Schleusen Eichel und Lengfurt gesperrt. Um den Havaristen freizubekommen, sind Schiffe zum Freischleppen erforderlich. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Aschaffenburg ist derzeit mit einem eigenen Schiff unterwegs. Zusätzlich werden Güterschiffe, die sich in der Nähe des Unfallortes befinden, angefragt.
Quelle: WSA Aschaffenburg
Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Köln heute mitteilte, wird nach den aktuellen Vorhersagen die Hochwassermarke II am Niederrhein durch die derzeitige Hochwasserwelle nicht überschritten werden. Somit wird die Schifffahrt in diesem Bereich nicht eingestellt.
Es bestehen jedoch Einschränkungen für die Binnenschiffe am Niederrhein in den Bereichen Bonn, Köln und Düsseldorf, da an den maßgeblichen Pegeln die Hochwassermarke I überschritten wurde. Solange die Wasserstände oberhalb der Hochwassermarke I liegen,
Voraussichtlich in der… Weiterlesen
Offenbach, 29. Dezember 2011 – In Deutschland erreicht das Jahr 2011 eine Jahresmitteltemperatur von 9,6 Grad Celsius (°C). Es dürfte damit knapp zu den fünf wärmsten Jahren seit 1881gehören. Das Vorjahr war mit 7,8°C deutlich kühler ausgefallen. Den Temperaturrekord hält immer noch das Jahr 2000 mit 9,9°C. Beim Sonnenschein steht 2011 sogar auf dem Treppchen: Nur die Jahre 2003 und 1959 waren hierzulande sonnenscheinreicher. Das meldet der Deutsche Wetter-dienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.
2011 begann in Deutschland mit starkem Tauwetter und die Schneemassen, die im Dezember 2010 gefallen waren, schmolzen rasch dahin. Dies führte an zahlreichen Flüssen zu Hochwasser. Im Frühjahr brachte eine außergewöhnliche Häufung von Hochdruckgebieten über Mitteleuropa einen eindrucksvollen Sonnenscheinrekord, den… Weiterlesen
Die Zahl der Toten nach den schweren Überschwemmungen im Süden der Philippinen ist auf fast 1500 gestiegen. Allein in der Stadt Cagayan de Oro zählte das Zivilschutzministerium bis Dienstag 891 Tote, in der nahe gelegenen Stadt Ilgan 451. In den umliegenden Provinzen gab es weitere Opfer.
Bis zu 100 Kilometer vor der Küste seien noch Tote aus dem Meer geborgen worden, sagte der Chef des Zivilschutzes Benito Ramos.
Quelle: RP-Online