
Waldbrand in Kanada. Die jährlich abgebrannten Flächen als auch die durchschnittliche Größe der Feuer könnten künftig deutlich steigen, schreiben die Forscher des Helmholtz- Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der University of Michigan in der Dezember-Ausgabe des Fachblattes "The American Naturalist". Foto: Scott Latham/Fotolia
Großen Waldregionen Kanadas steht offenbar ein sprunghafter Wandel bevor. Anhand von Modellen konnten Wissenschaftler jetzt zeigen, dass es bei Waldbränden ebenso wie bei Epidemien Schwellenwerte gibt. Große Gebiete Kanadas bewegen sich offenbar auf diesen Schwellenwert zu und könnten diesen künftig durch den Klimawandel überschreiten.
Die Folge sei, dass sowohl die jährlich abgebrannten Flächen als auch die durchschnittliche Größe der Feuer steigen würde, schreiben die Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der University of Michigan in der… Weiterlesen
Auf der kroatischen Insel Brac sind zahlreiche Urlauber vor Waldbränden in Sicherheit gebracht worden. Wie die Rettungskräfte am Freitag mitteilten, wurden etwa 200 im Dorf Lucica weilende Touristen sowie 30 Bewohner des nahe gelegenen Bobovisca auf eigenen Wunsch in andere Orte der Insel gebracht. 170 Feuerwehrleute mit dutzenden Fahrzeugen, Löschflugzeugen und Hubschraubern kämpften gegen den Brand, der am Donnerstag in einer Bucht im Südwesten der Insel ausgebrochen war. Bislang wurden mehr als 2500 Hektar Grünfläche mit Kiefern und anderen Pflanzen vernichtet.
Quelle: RP-Online
Ein Buschbrand bedroht weiter das ÙS-Atomforschungszentrums Los Alamos in New Mexico. Der Schutz der Anlage sowie tausender Fässer mit radioaktivem Müll wurde deshalb verstärkt.
An einer Stelle kamen die Brände schon bis auf 15 Meter an das Gelände heran. Die Messung der Strahlenwerte in der Luft wurde verstärkt.
Quelle: RP-Online
Die Waldbrände in Sibirien breiten sich rasend schnell aus. Wie das Zivilschutzministerium am Sonntag mitteilte, stehen bereits rund 100.000 Hektar Wald in Flammen. Betroffen seien Gebiete im Fernen Osten und der ölreichen sibirischen Provinz Chanti-Mansiisk. Die Lage könne sich noch verschlimmern, wenn die Trockenheit anhalte. Der europäische Teil Russlands, das landwirtschaftliche Kernland, sei bislang weitgehend verschont geblieben.
Quelle: RP-Online
Offenbach am Main (Deutschland), 09.05.2011 – Aufgrund der warmen Temperaturen und der anhaltenden Trockenheit ist die Waldbrandgefahr in weiten Teilen Deutschlands hoch. Insbesondere in weiten Teilen Norddeutschlands wird die Gefahr von Waldbränden vom Deutschen Wetterdienst als „sehr hoch“ eingestuft. Das gilt für die gesamte Küstenregion an der Nordsee von der Grenze zu den Niederlanden bis Dänemark im Norden. Große Teile im Landesinneren Mecklenburg-Vorpommerns sind ebenfalls stark gefährdet. In diesem im Osten gelegenen Bundesland wird auch in den nächsten Tagen weiterhin von einer hohen Waldbrandgefahr ausgegangen.
Von einer hohen Brandgefahr wird auch aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis berichtet. In Niedersachsen ist es verboten, im Wald zu rauchen oder Lagerfeuer zu entzünden.
Auch in vielen Schweizer Kantonen sowie im Fürstentum Liechtenstein wird… Weiterlesen