In einem Vorort der japanischen Hauptstadt Tokio ist fast acht Monate nach der Atomkatastrophe im Kernkraftwerk Fukushima ein radioaktiver Hotspot entdeckt worden. Wie die Behörden am Montag mitteilten, lag die auf einem unbebauten Grundstück in Kashiwa gemessene Strahlung einen Meter oberhalb der Erdoberfläche bei 2,0 Mikrosievert pro Stunde. Im Boden wurden sogar Werte von 57,5 Mikrosievert je Stunde gemessen.
Quelle: RP-Online
Im südfranzösischen Atomkraftwerk Marcoule hat sich am Montag eine Explosion ereignet. Es bestehe die Gefahr, dass radioaktives Material aus der Anlage in der Nähe von Avignon entweiche, teilten die örtlichen Behörden und die Feuerwehr mit.
Noch seien durch die Explosion eines Ofens aber keine gefährlichen Stoffe in die Umwelt gelangt. Das Atomkraftwerk in der Nähe von Avignon liegt rund 600 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.
Quelle: RP-Online
Das Kernkraftwerk Calvert Cliffs im Bundesstaat Maryland in Amerika wurde aufgrund des Hurrikan Irene offline genommen. Das Kernkraftwerk befindet sich am Chesapeake Bay. Es besteht aus zwei Druckwasserreaktoren und ist das einzige Kernkraftwerk in Maryland.
Zur Zeit bewegt sich der Hurrikan Irene auf New York City zu und wird in Kürze dort erwartet.
Am Sonntag gibt es an fünf Flughäfen im New Yorker Gebiet keine eingehenden und abgehenden Flüge. Dazu zählen die Flüghäfen John F. Kennedy, LaGuardia, Newark Liberty, Teterboro und Stewart.
Quelle: CNN, Wikipedia
Seit Beginn der durch das Erdbeben und den folgenden Tsunami vom 11. März ausgelösten Katastrophe seien 15.000 Terabecquerel Cäsium 137 freigesetzt worden, berichtete die Zeitung “Tokyo Shimbun”. Bei der Explosion der Atombombe von Hiroshima im August 1945 seien 89 Terabecquerel des radioaktiven Stoffes freigesetzt worden. Die Zeitung beruft sich auf Berechnungen der Regierung.
Quelle: RP-Online
Ein Erdbeben ist am 11.08.2011 um 18:22 UTC (12.08.2011 03:22 AM Ortszeit) vor der japanischen Insel Honshu in der Nähe von Fukushima aufgetreten. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 5,9 und lag bei einer Bebentiefe von ca. 38 km.
Das Epizentrum des Bebens lag ca. 18 km von Iwaki, Honshu (Japan), ca. 76 km von Koriyama, Honshu (Japan) und ca. 88 km von Mito, Honshu (Japan) entfernt. Bis zur japanischen Hauptstadt Tokio waren es ca. 188 km.
Es liegen zur Zeit keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Quelle: USGS, iris.edu
Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldet, will die Regierung in Japan erneut sogenannte Hot Spots benennen, in denen den Bewohnern empfohlen wird, ihre Häuser freiwillig zu verlassen. Diesmal handele es sich um vier Gebiete in der Stadt Minamisoma, in denen die Strahlung höher sei als in den Gegenden um sie herum. Eine solche Maßnahme hatte Tokio erstmals vor einem Monat durchgeführt. Zuvor wurden immer ganze Regionen von der Evakuierung betroffen, nun sind es lediglich 60 Hausbesitzer.
Quelle: RP-Online