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Willkommen auf Seismoblog, dem Online Magazin zum Thema Umwelt, Natur, Gesundheit und Ernährung. Seit Langem  interessieren wir uns für alles was mit Natur, Umwelt und Gesundheit zu tun hat und schreiben darüber. Wir beobachten wie sich die Welt im Laufe der Zeit verändert. Vielen ist wahrscheinlich nicht bewusst wie der Einzelne daran mitwirkt. Selbst Gewohnheiten, die wir als unerheblich ansehen,  können in der Summe eine globale Wirkung haben.

Durchbruch bei Hohenwutzen – Oder-Eisbrecher kämpfen sich erfolgreich durchs Eis

Am 11.01.2011 gegen 13:30 Uhr war es endlich geschafft: drei deutsche und ein polnischer Eisbrecher erreichen bei Hohenwutzen die obere Eisstandsgrenze. Mit dem Einsatz konnten die restlichen dreizehn Kilometer Eis zum Abfließen gebracht werden. Pegelstände in Hohensaaten fallen deutlich.

Die deutsch-polnische Eisbrecherflotte war auch am 11.01. wieder früh morgens in ihren Einsatz gestartet. Ihr Ziel: Aufbruch der noch verbliebenen geschlossenen Eisdecke zwischen Bielinek und Hohenwutzen. Die vier in der Spitze eingesetzten Eisbrecher kamen dabei in den Vormittagsstunden stetig stromauf voran. Nachdem um 9 Uhr bereits Oder-km 675 erreicht war und bis gegen 12 Uhr weitere fünf Kilometer Eis gebrochenen waren, hatten die Eisbrecher
um 13:30 Uhr ihr Tagesziel erreicht. Die obere Eisstandsgrenze bei Oder-km 664 hatte sich in Bewegung gesetzt, die geschlossene Eisdecke war somit erfolgreich beseitigt worden.

Auch an den Ganglinien der Pegelstände in Hohensaaten und Stützkow lässt sich der Erfolg ablesen:
Mit dem Erreichen der oberen Eisstandsgrenze fallen die Pegel „Hohensaaten-Finow“ und „Hohensaaten Ost“ deutlich ab (ca. 60 cm innerhalb von 2 Stunden). Der damit einhergehende erhöhte Abfluss macht sich einige Flusskilometer weiter unterhalb mit dem Ansteigen des Pegels Stützkow bemerkbar.

Der Einsatz der Eisbrecher ist damit nicht beendet. In den kommenden Tagen werden die Ufer noch weitgehend vom Eis befreit werden. Für ein stetiges Abfließen des Eises im Stettiner Raum über den Dammschen See und das Stettiner Haff ist weiterhin zu sorgen. Auch das Eis der Westoder muss noch gebrochen werden. Erst danach werden sich die Eisbrecher wieder zurückziehen und auf ihren nächsten Einsatz warten.

Quelle: WSA Eberswalde

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