Nachdem sich die Wettersituation auf Madeira relativ beruhigt hat, wird das ganze Ausmaß der Katastrophe sichtbar. Zur Zeit wird von mindestens 42 Opfern ausgegangen. Die Rettungsteams auf Madeira sind noch auf der Suche nach Überlebenden.
Die Hauptstadt Funchal und die Region Ribeira Brava auf Madeira hat es wohl am heftigsten getroffen. Häuser wurden unterspült, teilweise zerstört. Strassen wurden von den Wassermassen eingerissen oder weggerissen. Strom- und Telefonleitungen beschädigt und Dächer wurden abgerissen. Viele Autos wurden beschädigt. Ein Tunnel in der Region Ribeira Brava wurde von herabgestürzten Felsbrocken versperrt und unpassierbar.
Ein Einkaufszentrum in Funchal wurde völlig zerstört und in der Tiefgarage, die unter Wasser steht, werden noch Menschen vermutet, so befürchten die Feuerwehrleute. Spürhunde hatten bereits angeschlagen.
Die Verwüstung in… Weiterlesen
Starke Regenfälle und heftige Stürme haben auf Madeira Erdrutsche und Überschwemmungen ausgelöst. Bisher sind 36 Todesfälle zu beklagen und über siebzig Personen sind verletzt worden. Viele Menschen sind obdachlos geworden. Ministerpräsident José Sócrates kündigte bereits die Entsendung von Hilfe in die betroffenen Gebiete an.
Nach einem Tag mit starkem Regen und starkem Wind soll sich jetzt die Situation auf Madeira in den letzten Stunden verbessert haben, so berichtet Publico.
Der Innenminister des Landes kündigte an, in den heutigen Morgenstunden ein Flugzeug mit Teams zu entsenden, die nach vermissten Personen mit der Unterstützung von Hunden suchen sollen. Auch Taucher sollen in die Gebiete entsandt werden.
Mit den besseren Voraussetzungen soll sich jetzt auch wieder die An-und Abflugsituation auf dem Flughafen der… Weiterlesen
Die Staaten an der Ostküste der USA hat ein Ein Wintersturm hat in eine eisige Schneelandschaft verwandelt. In Washington und Philadelphia wurde von den Behörden sogar der Schneenotstand ausgerufen. Die Meteorologen erwarteten noch weiteren Schneefall, zusammen mit kräftigem Wind. Die Einwohner wurden aufgefordert, angesichts der zu erwartenden Schnee- und Sichtverhältnisse auf das Autofahren zu verzichten.
Quelle: RP-Online
Klimawandel und Pflanzenschutz: Verändertes Bioklima erfordert angepasste Produktionsmethoden
(aid) – Der beschleunigte Wandel des Klimas beeinflusst nach Einschätzung von Experten auch die landwirtschaftliche Produktion. Die großräumigen atmosphärischen Bedingungen wirken sich auch auf das Bioklima, also auf die Interaktion zwischen Klima und Nutzpflanzen aus. Die bioklimatischen Bedingungen beeinflussen beispielsweise die Anfälligkeit von Pflanzen für Pilzkrankheiten: Temperatur, Feuchtigkeit, Wind und Sonneneinstrahlung sind Faktoren, die sich positiv oder negativ auf das Auftreten von pilzlichen Erregern auswirken. Pflanzenentwicklung, Nährstoffaufnahme und -verwertung sowie die Stressanfälligkeit werden unter anderem von der Höhe der Temperatur bestimmt. Aber auch die Entwicklungszyklen von Pilzerregern vollziehen sich unter ganz spezifischen Temperaturbedingungen. Kommt es hier zu Verschiebungen, werden an bestimmten Standorten neue Pilzarten begünstigt oder vorhandene gehemmt. Neben der Temperatur wirken… Weiterlesen
Jahresrückblick 2008 des Deutschen Wetterdienstes
Gefährliche Wetterereignisse und Wetterschäden in DeutschlandOffenbach, 9. Dezember 2008 – Noch ist das Jahr 2008 nicht ganz zu Ende. Doch erneut zeigte sich in den vergangenen zwölf Monaten wie extrem, manchmal auch lebensgefährlich, in jedem Falle aber abwechslungsreich das Wetter in Deutschland sein kann. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat den Wetterverlauf im Jahr 2008 in Deutschland permanent überwacht, vor gefährlichen Wetterlagen frühzeitig gewarnt und diese dokumentiert. Wie in den Jahren zuvor wurden Medienberichte über die wichtigsten Wetterschäden in Deutschland gesammelt. Diese sind hier ohne Anspruch auf Vollständigkeit für jeden Monat zusammengefasst.
Im Jahresverlauf präsentierte sich das Wetter zunächst recht angenehm: Januar und Februar waren deutlich wärmer und sonniger als üblich. Der März verlief dagegen zunächst… Weiterlesen