Deutschland erlebte 2012 einen teils stürmischen, milden und nassen, aber dennoch verbreitet sonnenscheinreichen Jahresbeginn. Nach dem wärmsten Neujahrstag seit 1877, verursachten in der ersten Januarwoche Orkantief „Ulli“ am 3. und „Andrea“ am 5. Januar bundesweit erhebliche Schäden. Winterliche Phasen beschränkten sich auf die Monatsmitte und vor allem auf die letzten Januartage, als Deutschland unter den Einfluss von sehr kalter russischer Festlandsluft gelangte. Trotzdem ist damit der Januar nach dem Dezember 2011 der zweite zu milde Wintermonat in Folge. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.
Anfangs sehr mild, gegen Monatsende deutlich kälter
Bedingt durch überwiegend milde West- bzw. Nordwestlagen war der Januar 2012 im Vergleich zur international gültigen Referenzperiode 1961 bis… Weiterlesen
Bedingt durch die Wattgebiete bilden sich in den Prielen Eisschollen, die bei Flut in das Fahrwasser der Weser driften, dies teilte das WSA Bremerhaven mit.
Die Wassertemperatur im Bereich Dwarsgat betrug am 07.02.2012 Morgens bereits -0,2°C und in Rechtenfleth -1,2°C.
Die Schifffahrt im Fahrwasser ist derzeit noch nicht behindert.
Bei Treibeis oder gefrierender Gischt sind die Leuchttonnen durch ihre bauchige Bauart und dem filigranen Aufbau mit der Seelaterne und den Solarpaneelen von starker Beschädigung oder vom Versinken bedroht.
Um das Fahrwasser aber auch bei Eisgang zu markieren, werden… Weiterlesen
Wie das WSA West heute mitteilt, reduziert sich die Befahrbarkeit des westdeutschen Kanalgebiets zunehmend auf den südlichen Bereich.
Auf der Ruhr, dem Rhein-Herne Kanal, auf Teilstrecken des Wesel-Datteln-Kanals, der Südstrecke des Dortmund-Ems-Kanals und der Weststrecke des Datteln-Hamm-Kanals bis Hamm können Schiffe – wenn auch mit Behinderungen – noch fahren.
Zwei Eisbrecher der Wasser- und Schifffahrtsdirektion West sind heute noch auf dem Dortmund-Ems-Kanal im Einsatz. Sie begleiten Schiffe, die vom Norden und vom Mittellandkanal kamen, im Konvoi, bis zur Schleuse Münster und weiter, damit sie ihren Zielhafen oder eine geeignete Liegestelle noch erreichen können. Sobald diese Schiffe die Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals und den Mittellandkanal passiert haben, wird die Schifffahrt noch im Laufe dieses Tages dort eingestellt.
Die Fahrrinne wird derzeit noch… Weiterlesen
Offenbach, 29. Dezember 2011 – In Deutschland erreicht das Jahr 2011 eine Jahresmitteltemperatur von 9,6 Grad Celsius (°C). Es dürfte damit knapp zu den fünf wärmsten Jahren seit 1881gehören. Das Vorjahr war mit 7,8°C deutlich kühler ausgefallen. Den Temperaturrekord hält immer noch das Jahr 2000 mit 9,9°C. Beim Sonnenschein steht 2011 sogar auf dem Treppchen: Nur die Jahre 2003 und 1959 waren hierzulande sonnenscheinreicher. Das meldet der Deutsche Wetter-dienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.
2011 begann in Deutschland mit starkem Tauwetter und die Schneemassen, die im Dezember 2010 gefallen waren, schmolzen rasch dahin. Dies führte an zahlreichen Flüssen zu Hochwasser. Im Frühjahr brachte eine außergewöhnliche Häufung von Hochdruckgebieten über Mitteleuropa einen eindrucksvollen Sonnenscheinrekord, den… Weiterlesen

Waldbrand in Kanada. Die jährlich abgebrannten Flächen als auch die durchschnittliche Größe der Feuer könnten künftig deutlich steigen, schreiben die Forscher des Helmholtz- Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der University of Michigan in der Dezember-Ausgabe des Fachblattes "The American Naturalist". Foto: Scott Latham/Fotolia
Großen Waldregionen Kanadas steht offenbar ein sprunghafter Wandel bevor. Anhand von Modellen konnten Wissenschaftler jetzt zeigen, dass es bei Waldbränden ebenso wie bei Epidemien Schwellenwerte gibt. Große Gebiete Kanadas bewegen sich offenbar auf diesen Schwellenwert zu und könnten diesen künftig durch den Klimawandel überschreiten.
Die Folge sei, dass sowohl die jährlich abgebrannten Flächen als auch die durchschnittliche Größe der Feuer steigen würde, schreiben die Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der University of Michigan in der… Weiterlesen
Jahresrückblick 2011 des Deutschen Wetterdienstes
Gefährliche Wetterereignisse und Wetterschäden in Deutschland
Offenbach, 13. Dezember 2011 – Auch im vergangenen Jahr traten in ganz Deutschland wieder Unwetter auf, die Menschenleben forderten und zu beträchtlichen Schäden führten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat den Wetterverlauf im Jahr 2011 Tag für Tag und rund um die Uhr überwacht, etwa 30 000 mal frühzeitig vor gefährlichen Wetterlagen gewarnt und diese dokumentiert. Wie in den Vorjahren hat der DWD viele Medienberichte über größere Schäden durch Unwetter in Deutschland gesammelt und ausgewertet. Die folgende Zusammenstellung über den Zeitraum Dezember 2010 bis November 2011 hat allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Dezember 2010
Der Dezember wurde durchweg von Schnee- und Eisglätte in ganz Deutschland dominiert. Dazu kamen an einzelnen Tagen starke Schneeverwehungen. Alles in allem gab es viele Verkehrsbehinderungen im Straßen-, Zug- und Flugverkehr. Alle größeren Flughäfen meldeten Verspätungen oder Ausfälle. Am 1. brach das Dach eines Geschäftes in Griesheim durch Schneelast ein. Wegen Schnee blieb am Weiterlesen