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Antarktis: Eisberg B15-K kollidiert mit Ekström-Schelfeis

Einen langen Weg haben die Eisstücke, die vom Ross-Schelfeis abgebrochen sind, hinter sich. Diese Eisbruchstücke treiben an der Kante des Ekström-Schelfeises in der Antarktis vorbei.

Am 11.02.2010 kollidierte der Eisberg mit der Bezeichnung B15-K auf die Eiskante des Ekström-Schelfeises an der Atka-Bucht. Das Eisbruchstück hatte eine Länge von ca. 54 km, eine Breite von ca. 5 km und war ca. 200 m dick. Dies geschah in der Nähe der Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts rechnen nun mit wertvollen Erkenntnissen über die Physik des Eises.

Eine einzigartige interdisziplinäre Datengrundlage aus Fernerkundung, Geophysik, Meteorologie, Ozeanografie und Ozeanakustik liefert jetzt neue Erkenntnisse über die Mechanik des Eises und die Rissausbreitung im Schelfeis.

Hoch… Weiterlesen

Alfred-Wegener-Institut erprobt High-Tech Infrarot System zum Schutz der Wale

Bremerhaven, den 2. Juli 2009. An Bord des Forschungsschiffes Polarstern ist derzeit ein neues Messsystem zur Erfassung von Walen im Einsatz. Wale sind meist schwer zu sichten. Zum einen verbringen sie den größeren Teil der Zeit unter Wasser, zum anderen zeigen sie beim Auftauchen meist nur einen geringen Teil ihres Körpers, der sich farblich kaum vom umgebenden Wasser unterscheidet. Visuelle Sichtungen durch Walbeobachter basieren daher meist auf einer Beobachtung des Blas, der kondensierenden und relativ warmen Atemwolke. Sie erhebt sich, je nach Walart und Windbedingungen, zwischen einem und zehn Metern über die Wasseroberfläche und bleibt nur wenige Sekunden lang sichtbar. Diese Wärme des Blas wird durch eine auf diese Aufgabe hin optimierte Wärmebildkamera genutzt, die während der laufenden Expedition des… Weiterlesen

Schlaue Netze schützen Wal und Kabeljau

WWF verleiht internationalen Preis für intelligente Fischerei-Methoden

Hamburg 15.11.2007 – Der WWF hat heute in Seattle die Gewinner seines internationalen Wettbewerbs für „Schlaue Netze“ bekannt gegeben. Die Umweltorganisation fördert damit neue Methoden, die die Umweltzerstörung und die unerwünschten Beifänge in der Fischerei verringern. Der mit 30.000 US-Dollar dotierte erste Preis geht in diesem Jahr an den amerikanischen Fischer James O’Gardy und sein Team. Sie haben ein neuartiges Schleppnetz für den Fang von Schellfisch entwickelt. Mit dem Netz – von den Erfindern „The Eliminator“ getauft – wird der ungewollte Beifang von Kabeljau und Butt um 80 bis 95 Prozent verringert.

Die Maschenweiten des neuartigen Schleppnetzes sind im unteren Teil deutlich größer als im oberen Teil. Die Erfinder nutzen die Angewohnheit des… Weiterlesen

Island stoppt kommerziellen Walfang

Frankfurt a. M. 29.08.2007 – Weil die Konsumenten für Walfleisch fehlen, hat Island angekündigt, den kommerziellen Walfang einzustellen. Der WWF begrüßt die Entscheidung als überfällig: „Wir sind erleichtert, dass Island endlich die Zeichen der Zeit erkannt hat und den kommerziellen Walfang stoppt“, sagt WWF-Walexperte Volker Homes. „Das ist aber nur der erste Schritt. Unter dem Deckmantel der Wissenschaft werden weiterhin Wale gefangen, angeblich zu Forschungszwecken. Auch das muss ein Ende haben, nicht nur in Island, sondern weltweit.“ Neben Island machen auch Norwegen und Japan Jagd auf Wale und nutzen dabei Schwächen des internationalen Walfangmoratoriums, das seit 1986 die Tötung von Walen verbietet. Insgesamt sind laut WWF zwischen 1986 und 2006 fast 29.000 Wale durch Jagd getötet worden. Für den erlaubten… Weiterlesen

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