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Waldbrand

Waldbrand auf Ibiza: 1200 Personen in Sicherheit gebracht

Auf der spanischen Urlaubsinsel Ibiza sind rund 1200 Menschen, die sich zu einer Feier an einem Strand versammelt hatten, vor einem Waldbrand in Sicherheit gebracht worden. Das Feuer drohte die Menschen am Sonntagabend auf dem Strand der Bucht Benirrás im Nordosten der Insel einzuschließen, wie die Behörden mitteilten. Die meisten von ihnen wurden mit Booten in Sicherheit gebracht. Einige Menschen wurden den Rettungskräften zufolge leicht verletzt.

Quelle: RP-Online

Waldbrand-Smog in Moskau verschärft sich

Moskau (Russland), 10.08.2010 – Die Smog-Lage in Moskau, die durch die seit mehreren Wochen andauernden schweren Wald- und Torfbrände in Regionen Zentralrusslands hervorgerufen wurde, hat sich weiter verschärft.

Seit mehreren Tagen haben Winde aus östlicher Richtung die Luftverschmutzung in der russischen Hauptstadt so weit ansteigen lassen, dass die Sichtweite stellenweise nur noch 50 bis 100 Meter beträgt. Die gesundheitliche Belastung der Hauptstadtbewohner hat sich durch die andauernde Hitzewelle mit Temperaturen von knapp 40 Grad und durch den giftigen Smog stark erhöht. Laut Andrej Selzowski, Chef der Moskauer Gesundheitsbehörde, hat sich die tägliche Todesrate der Stadt fast verdoppelt. Bestattungsunternehmen sprechen sogar von einer Verdreifachung.

Unterdessen nähern sich die Brände zum wiederholten Mal dem Atom-Forschungszentrum in Sarow am Ural. Laut Zivilschutzminister Sergej… Weiterlesen

Hitzewelle in Russland – Brände in der Region Brjansk

Angesichts der Waldbrände in Russland befürchten die Behörden nun auch, dass in Gebieten, die bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor knapp einem Vierteljahrhundert verstrahlt wurden, radioaktive Stoffe freigesetzt werden könnten. Das Katastrophenschutzministerium verstärkte deshalb seine Bemühungen, die Brände in der Region Brjansk unter Kontrolle zu bekommen. Es befürchtet, dass durch den Rauch radioaktive Partikel aufsteigen und dadurch weitere Gebiete verstrahlt werden könnten. Die Region Brjansk, die im Westen Russlands an die Ukraine und Weißrussland grenzt, wurde im April 1986 durch die radioaktive Wolke aus dem Atommeiler Tschernobyl erheblich verseucht.

Quelle: RP-Online

Waldbrände fordern bisher 34 Todesopfer in Russland

In Russland ist die Zahl der Toten wegen der verheerenden Waldbrände auf 34 gestiegen. Binnen 24 Stunden seien 500 neue Feuer gemeldet worden, teilte das Katastrophenministerium am Montag mit. Die meisten konnten jedoch zügig wieder gelöscht werden. Rund 1500 Häuser wurden bislang durch die Flammen zerstört.

Quelle: RP-Online

Deutschland: Waldbrände sorgten für gesperrte Autobahnen

Salzwedel / Lüneburg (Deutschland), 23.07.2010 – Zwei große Waldbrände führten in dieser Woche zu Autobahnsperrungen.

Das Feuer bei Salzwedel (Bundesland: Sachsen-Anhalt) war aus bislang unbekannten Gründen von einem Getreidefeld ausgegangen und hatte schnell auf den angrenzenden Wald übergegriffen. Rund 200 Feuerwehrleute waren dort auf der Bundesautobahn 4 im Einsatz. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden 50 Hektar Wald ein Raub der Flammen.

Am Mittwoch gegen 11:30 Uhr kam es zwischen Bispingen und Soltau-Ost in der Lüneburger Heide zu einem weiteren Waldbrand. Auslöser dafür war vermutlich der Funkenflug eines geplatzten Reifens an einem polnischen LKW mit Reifen- und Achsschaden in Verbindung mit der Hitzewelle der letzten Wochen. Zunächst handelte es sich um einen Böschungsbrand und brennendes Gebüsch. Angefacht durch… Weiterlesen

Brennende Regenwälder setzen massiv Treibhausgase frei, die zur Erderwärmung beitragen

Torfgebiete, vor allem in den tropischen Regionen der Erde, sind gigantische Kohlenstoffspeicher. Menschliche Einflüsse führen jedoch unter anderem zur Entwässerung dieser Moore, was in Kombination mit klimatisch bedingten Trockenperioden zu ausgedehnten Bränden führen kann. Dadurch aber werden ungeheure Mengen Kohlendioxid (CO2) frei, das als Treibhausgas zur Klimaerwärmung beiträgt.

Mittels lasergestützter Messungen konnte das Team um den LMU-Forscher Professor Florian Siegert jetzt das verbrannte Torfvolumen weitaus genauer bestimmen als dies bisher möglich war. Die neuen Hochrechnungen zeigen, dass im Jahr 2006 durch Torffeuer in Indonesien bis zu 900 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt wurden. Das ist mehr als die gesamten CO2-Emissionen Deutschlands im selben Jahr – und entspricht etwa 16 Prozent aller Emissionen durch Entwaldung weltweit. “Unsere Arbeit unterstreicht einmal mehr, welch… Weiterlesen

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