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Wärme

Streicheleinheiten für Roboter

Der Ingenieur Philipp Mittendorfer (TU München) mit dem Roboter Bioloid, der 31 sechseckige Sensormodule verteilt über den ganzen Körper besitzt. Die Sensormodule messen Temperatur, Berührung und Beschleunigung, ähnlich wie die menschliche Haut. Foto: Andreas Heddergott / TU München

Der Ingenieur Philipp Mittendorfer (TU München) mit dem Roboter Bioloid, der 31 sechseckige Sensormodule verteilt über den ganzen Körper besitzt. Die Sensormodule messen Temperatur, Berührung und Beschleunigung, ähnlich wie die menschliche Haut. Foto: Andreas Heddergott / TU München

Sanfte Streicheleinheiten und Wärme werden Roboter bald mit ihrer Oberfläche fühlen können. Wissenschaftler des Exzellenzclusters CoTeSys stellen an der TU München (TUM) nun kleine sechseckige Plättchen her, die miteinander verbunden eine sensible Haut für die „Maschinen mit Köpfchen“ bilden. Die wird ihnen nicht nur helfen, sich besser in ihrer Umgebung zurechtzufinden. Sie wird den Robotern auch erstmals erlauben, eine Vorstellung von sich selbst zu bekommen. Ein einzelner Roboterarm ist bereits teilweise mit den Sensoren bestückt und beweist, dass das Konzept funktioniert.

Unsere… Weiterlesen

Tiere im Winter: Dachs mit Bio-Heizung im Bau

In Deutschland wird zur Zeit gefroren. Das Schnee-Tief namens „Petra“ hat uns eiskalt erwischt. Hinterm warmen Ofen lässt sich der Wintereinbruch gut aussitzen. Doch was macht der Dachs in seinem Bau? „Er hat eine Bioheizung“, sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. Familie Grimmbart hat als Heizmaterial schon im Herbst Laub, Blätter, Gräser und Moose gesammelt, die jetzt langsam verrotten. Diese „Bio-Energie“ beheizt den Bau. „Durch den Verrottungsprozess entsteht Gärungswärme, die für den gut geheizten Bau sorgt“, erläutert Goris. „Ansonsten wird im Winter viel geschlafen – der Dachs hält Winterruhe.“

Die wohlige Wärme im Winter ist für Familie Dachs nicht ganz unwichtig, denn Anfang des Jahres kommt der Nachwuchs auf die Welt und die Winterkinder sollen es im Wohnkessel… Weiterlesen

Hitzewellen werden länger, häufiger und ausgeprägter

Die Gesundheitsrisiken in Südeuropa werden infolge der Klimaveränderung stärker zunehmen, als man bisher angenommen hatte. Hitzewellen werden häufiger, länger und ausgeprägter. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Nationalen Forschungsschwerpunkts Klima (NFS Klima), die von Forschern der ETH Zürich durchgeführt wurde.

Hitzewellen setzen der Gesundheit zu. Das wurde der Bevölkerung spätestens im Hitzesommer 2003 klar, unter dem vor allem ältere und gesundheitlich angeschlagene Menschen zu leiden hatten. Europaweit sorgte allein die Hitzewelle in den ersten zwei Augustwochen dieses Jahres für 40’000 zusätzliche Todesfälle im Vergleich zur Mortalität in einem normalen Jahr. Dass sich solche Extremsituationen künftig wiederholen könnten, zeigten ETH-Forscher in einer viel beachteten Studie 2004. Nun legen Dr. Erich Fischer und Prof. Christoph Schär vom Institut für Atmosphäre und… Weiterlesen

Geothermie – Energie aus dem Erdinneren

Zunehmend an Bedeutung gewinnt die Geothermie – Energie aus dem Erdinneren. Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und damit zur Zukunft unseres Planeten ist die Weiterentwicklung der regenerativen Energieerzeugung.

Wissenschaftler der TU Dresden arbeiten an einem neuen Bohr-Verfahren, das Geothermie einfacher und günstiger machen kann. Das Elektroimpulsverfahren (EIV) kann die Bohrkosten in einem Geothermie-Projekt um bis zu 30 Prozent senken und gleichzeitig die Bohrgeschwindigkeit erhöhen.

In der Erdkruste ist ein nahezu unerschöpflicher Vorrat an Wärme-Energie gespeichert, aus der Strom gewonnen werden kann. Um diese Wärme zu erschließen, sind tiefe Bohrungen nötig, die bislang sehr teuer sind. Erst ab einer Tiefe von mehr als 3.000 Metern ist das Gestein mit 130 Grad Celsius so warm, dass mit dieser Wärme ein Kraftwerk wirtschaftlich… Weiterlesen

Heute back’ ich, morgen brau’ ich: Was man aus Stroh alles machen kann

(aid) 25.02.2009 – Stroh zu Gold spinnen können die Forscher vom Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) in Dresden zwar noch nicht, aber wegweisend ist ihre neueste Entwicklung allemal. Hier wird aus Reststoffen aus der Landwirtschaft wie etwa Maisstroh Biogas erzeugt und zur Gewinnung von Strom und Wärme benutzt. Die Biogasgewinnung ist jüngst in die Kritik geraten, weil sie bisher meist durch die Vergärung etwa von Mais erfolgt – und damit Lebensmittel zugunsten der Energiegewinnung vernichtet. Mit dem neuen Verfahren ist das nicht mehr nötig. Durch eine enzymatische Vorbehandlung können auch zellulosehaltige Pflanzenbestandteile, wie reines Maisstroh, vergoren werden. So wird nicht nur 30 Prozent mehr Energie erzeugt als bisher, der Gärprozess läuft auch noch mehr als doppelt so… Weiterlesen

Bioenergie auf Wachstumskurs: Trend zur Dezentralisierung der Energieversorgung

(aid) 19.11.2008 – Die Bioenergie wird nach 2009 noch profitabler werden, prognostizierte Jochen Hauff von der Unternehmensberatung A.T. Kearney in seinem Vortrag anlässlich der BioEnergy Europe am 12. November in Hannover während der dies jährigen EuroTier 2008. Wachstumsraten von sieben bis neun Prozent jährlich werden bis 2030 erwartet, bei einem Investitionsvolumen von 25 Milliarden Euro in Bioenergie-Anlagen in Deutschland. Der Haupttreiber sei dabei die Wärmenutzung. In Deutschland werden 55 Prozent der Bioenergie für Wärme verbraucht, 30 Prozent für Kraftstoffe und nur 15 Prozent für Strom. Die Bioenergie verstärke somit den Trend zur dezentralen Energieerzeugung. Das novellierte Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) bietet nach Aussagen des Experten starke Anreize zur Investition in kleinere Anlagen sowie zur Gaseinspeisung. Dies wiederum führe zu neuen… Weiterlesen

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