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Wälder

WWF pflanzt 10 Millionen Bäume

Für Menschen und Menschenaffen: Gorilla-Heimat im Kongo aufgeforstet

Frankfurt a. M. 04.12.2007 – Trotz politischer Unruhen ist es dem WWF gelungen, rings um den Virunga Nationalpark im Osten der Demokratischen Republik Kongo zehn Millionen Bäume zu pflanzen. Das Gebiet gilt als wichtiger Lebensraum der bedrohten Berggorillas und liegt in einer politisch instabilen Region, in der es häufig zu bewaffneten Konflikten kommt. Das 1987 begonnene Aufforstungsprojekt soll verhindern, dass die Menschen der umliegenden Dörfer im Nationalpark illegal Bäume schlagen. „Die WWF-Plantagen liegen wie Schutzgürtel um den Nationalpark“, erläutert WWF-Experte Stefan Ziegler. „Sie geben den Menschen Arbeit und das dringend benötigte Brennholz und sichern den Lebensraum der Menschenaffen.“ Das Projekt wird mit finanzieller Unterstützung der EU fortgesetzt. In den nächsten fünf Jahren… Weiterlesen

Hoffnung für Europas Meere?

WWF vermisst EU-Meerespolitik „aus einem Guss“

Hamburg/Brüssel 10.10.2007 – Die EU-Kommission hat am heutigen Mittwoch in Brüssel ihr „Bluepaper“ vorgestellt, mit dem die Leitlinien für die künftige Meerespolitik festgelegt werden sollen. Erstmals versucht die Kommission damit, von der Fischerei bis zur Schifffahrt alle wirtschaftlichen Nutzungen der Meere in einem Programm zusammenzufassen. Ziele sind die Stärkung maritimer Industrien und eine nachhaltige Meerespolitik.

„Die Idee ist richtig, die Ausführung jedoch mangelhaft“, bilanziert WWF-Meeresexperte Stephan Lutter das Bluepaper. „Leider verpasst die EU-Kommission die Chance, den Weg für eine nachhaltige Meerespolitik aus einem Guss zu schaffen. Die Zuständigkeiten für Fischerei, Häfen und Transport sowie Energiegewinnung und Rohstoffförderung bleiben zersplittert. In diesem Regelungschaos gerät die Meeresumwelt unter die Räder. Bislang beutet jede Interessengruppe die Meere… Weiterlesen

Italien: Gewaltiger Bergrutsch in den Dolomiten

Sexten / Bozen (Italien), 12.10.2007 – Am Einserkofel im Hochpustertal hat sich nach Berichten des italienischen Fernsehens eine gigantische Steinlawine gelöst. Aus 2.600 Metern Höhe stürzten 60.000 Kubikmeter Geröll ins Tal. Laut Augenzeugenberichten war das Tal kurzzeitig so mit Staub gefüllt, dass die Sichtweite erheblich reduziert wurde. Nach Auskunft der Zivilschutzbehörde in Bozen habe es glücklicherweise keine Toten oder Verletzte gegeben.

Bergrutsche seien in dem bei Wanderern beliebten Gebiet der „Sextener Sonnenuhr“ nichts Ungewöhnliches. Diese werden neben dem Einserkofel vom Neuner, Zehner, Elferkofel und Zwölferkofel verursacht. Der heutige Bergrutsch sei jedoch ungewöhnlich groß gewesen.

Quelle: Wikinews
Artikel unterliegt der CC-BY-2.5-Lizenz

Asiatische Wälder in der Klimafalle

Zum Tag der Tropenwälder am 14. September 2007

Frankfurt 13.09.2007 – Nirgendwo auf der Welt schreitet die Waldzerstörung so rasant voran wie in Asien. Allein in Indonesien fallen jährlich über zwei Millionen Hektar Wald den Kettensägen und Waldbränden zum Opfer. Immer häufiger muss der Regenwald Palmölplantagen weichen. „Falsch verstandener Klimaschutz heizt diesen Trend leider an“, sagt  Markus Radday, Tropenwaldexperte des WWF Deutschland. Längst wandert der begehrte Rohstoff nicht mehr nur als Zutat in Süßspeisen und Waschmittel, sondern immer häufiger auch in die Tanks von Kraftwerken in aller Welt. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach dem begehrten Öl. Der Druck auf die Wälder nimmt dadurch weiter zu.

Auf den ersten Blick ist der Einsatz von Palmöl als Energieträger klimafreundlich, weil bei… Weiterlesen

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