
Asche des Vulkans Nabro (rechte untere Bildecke) zieht nach Nordwesten über Äthiopien in den Sudan (links oben) Foto: NASA MODIS
Toulouse (Frankreich) / Addis Abeba (Äthiopien) / Melbourne (Australien), 15.06.2011 – Vulkanische Asche durch den Ausbruch des eritreischen Vulkans Nabro – manche Meldungen schrieben den Ausbruch irrtümlich dem benachbarten Stratovulkan Dubbi zu – hat zu Behinderungen im Flugverkehr in Ostafrika geführt. Wie das für Europa und Afrika zuständige Volcanic Ash Advisory Center (VAAC) von Météo-France in Toulouse mitteilte, wurde durch den Ausbruch des Vulkans Asche des Vulkans bis zu 15 Kilometer hoch in die Luft gestoßen. Zunächst war zwar nur der Luftverkehr in Äthiopien und Eritrea direkt betroffen, doch seien Behinderungen in anderen Staaten wahrscheinlich.
Der Vulkan war am Sonntagabend (12. Juni) um 23:00 MESZ ausgebrochen, und dies dauerte den ganzen Montag an. Die Aschewolke zog zwischen Nordwest und Südwest überwiegend nach Westen. Jean Nicolau von Météo-France schloss jedoch aus, dass es zu einer ähnlich kritischen Situation wie bei dem kürzlichen Ausbruch des isländischen Vulkans Grimsvötn kommen werde, dazu sei der Luftverkehr in der betroffen Region zu unbedeutend. „Falls die Wolke jedoch Ägypten, Israel oder die Arabische Halbinsel erreicht, wären die Auswirkungen auf den Luftverkehr deutlich“, erklärte Nicolau. Derzeit könne man dies jedoch noch nicht abschätzen. Weiterlesen
Chlor in der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull entfernt Spurengase aus der Atmosphäre
Gut ein Jahr nachdem der isländische Vulkan Eyjafjallajökull fast den ganzen europäischen Flugverkehr lahmlegte, sorgt seine Aschewolke für eine interessante Entdeckung: Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie haben festgestellt, dass die Aschewolke des Vulkans neben dem bekannten Vulkangas Schwefeldioxid auch freie Chlorradikale enthielt. Chlorradikale sind äußerst reaktiv und verändern schon in kleinsten Mengen die chemischen Prozesse in der Atmosphäre. Mit Hilfe von Luftproben aus der Vulkanwolke konnte nun erstmals die Konzentration der Chlorradikale in der Aschewolke errechnet werden. Die Ergebnisse wurden jetzt im Journal „Geophysical Research Letters“ veröffentlicht.
Obwohl seit Jahren bekannt ist, dass Vulkanausbrüche große Mengen an Chlorverbindungen freisetzen, blieb der Beweis für die Bildung von höchstreaktiven… Weiterlesen
Nach dem massiven Erdbeben von 11.03.2011 ist nun auch auf der japanischen Insel Kyushu, die im Südwesten von Japan liegt, laut der Japan Meteorological Agency ein Vulkan wieder aktiv und wirbelt Asche bis in eine Höhe von 4.000 Meter in die Luft.
Zudem wurden nun bereits über 200 Erdbeben mit Stärken von über 5,0 in der betroffenen Region an der Ostküste von Japan seit dem Beben mit der Stärke 8,9 am 11.03.2011 verzeichnet. Das zur Zeit letzte Beben hat eine Stärke von 5,0 um fand am 13.03.2011 um 10:04 UTC vor der Ostküste von Japan statt.
Quelle: USGS, Iris.edu, Xinhua
Der Vulkan Bulusan ist ausgebrochen: Auf den Philippinen sind tausende Menschen aus drei Dörfern in Sicherheit gebracht worden.
Erstmals seit drei Monaten hatte der Vulkan mach Angaben des örtlichen Zivilschutzes am Montag wieder eine bis zu 2,5 Kilometer hohe Aschewolke ausgestoßen. Über der weiter südlich gelegenen Stadt Irosin mit ihren 46.000 Einwohnern sei ein wahrer Ascheregen niedergegangen.
Quelle: RP-Online
Am Mittwoch hatte der Vulkan Shinmoedake Asche und Rauch in der Luft gewirbelt. Der Vulkanausbruch des Shinmoedake im Südwesten Japans hat zur Aussetzung der Flug-und Zugverbindungen nach Miyazaki in Japan geführt. Mindestens 30 Personen, die in der Nähe des Vulkanes wohnen, sind evakuiert worden.
Es liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Der 1.421 Metere hohe Vulkan Shinmoedake liegt im Breich des Kirishima zwischen Kagoshima und Miyazaki. Kirishima ist eine Gruppe von mehr als 20 Vulkanen in der Präfektur Kagoshima auf Kyushu in Japan.
Quelle: Telegraph, Wikipedia
Der Vulkan Ätna auf Sizilien ist mit einer kurzen Eruption wieder zum Leben erwacht. Der nächtliche Ausbruch dauerte etwa zwei Stunden, wie das Institut für Vulkanologie in Catania am Donnerstag mitteilte. Über den Osthang des Vulkans ergoss sich ein kleinerer Lavastrom, und eine Aschewolke stieg in den Himmel auf. Der nahegelegene Flughafen Fontanarossa wurde über Nacht geschlossen, und einige Inlandsflüge wurden abgesagt oder umgeleitet.
Quelle: RP-Online