Wegen eines unterseeischen Vulkanausbruchs haben die spanischen Behörden einen Hafen der Kanareninsel El Hierro geschlossen. Schiffe dürfen den Hafen von La Restinga zunächst nicht mehr anlaufen und Flugzeuge das Südende der Insel nicht mehr überfliegen.
Die 600 Einwohner des Hafenorts wurden schon am Dienstag vorsorglich in Sicherheit gebracht. Wie die Behörden mitteilten, haben Vulkanologen in der Luft im Meer vor La Restinga Spuren von Vulkanasche entdeckt.
Quelle: RP-Online
Am Sonntag wurde Sulawesi in Indonesien wieder von starken Eruptionen des Mount Lokon heimgesucht. Die Eruptionen des Vulkans erzeugten eine Aschewolke, die bis in eine Höhe von ca. 3.500 Metern reichten.
Es liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor. In wieweit der Flugverkehr beeinträchtigt ist, ist noch nicht bekannt.
Bei dem Mount Lokon handelt es sich um einen aktiven Schichtvulkan. In ca. 2,2 km Entfernung vom Mount Lokon befindet sich ein weiter Vulkan, der Mount Empung. Diese Vulkane werden auch Zwillingsvulkane genannt.
Die beiden Vulkane Lokon und Empung gehören zu den aktivsten Vulkanen der Insel Sulawesi.
Quelle: BBC, Wikipedia

Asche des Vulkans Nabro (rechte untere Bildecke) zieht nach Nordwesten über Äthiopien in den Sudan (links oben) Foto: NASA MODIS
Toulouse (Frankreich) / Addis Abeba (Äthiopien) / Melbourne (Australien), 15.06.2011 – Vulkanische Asche durch den Ausbruch des eritreischen Vulkans Nabro – manche Meldungen schrieben den Ausbruch irrtümlich dem benachbarten Stratovulkan Dubbi zu – hat zu Behinderungen im Flugverkehr in Ostafrika geführt. Wie das für Europa und Afrika zuständige Volcanic Ash Advisory Center (VAAC) von Météo-France in Toulouse mitteilte, wurde durch den Ausbruch des Vulkans Asche des Vulkans bis zu 15 Kilometer hoch in die Luft gestoßen. Zunächst war zwar nur der Luftverkehr in Äthiopien und Eritrea direkt betroffen, doch seien Behinderungen in anderen Staaten wahrscheinlich.
Der Vulkan war am Sonntagabend (12. Juni) um 23:00 MESZ ausgebrochen, und dies dauerte den ganzen Montag an. Die Aschewolke zog zwischen Nordwest und Südwest überwiegend nach Westen. Jean Nicolau von Météo-France schloss jedoch aus, dass es zu einer ähnlich kritischen Situation wie bei dem kürzlichen Ausbruch des isländischen Vulkans Grimsvötn kommen werde, dazu sei der Luftverkehr in der betroffen Region zu unbedeutend. „Falls die Wolke jedoch Ägypten, Israel oder die Arabische Halbinsel erreicht, wären die Auswirkungen auf den Luftverkehr deutlich“, erklärte Nicolau. Derzeit könne man dies jedoch noch nicht abschätzen. Weiterlesen
Die Aschewolke des chilenischen Vulkans Puyehue stört jetzt auch den Flugverkehr in Australien und Neuseeland. Die australischen Fluglinien Qantas und Jetstar sagten zahlreiche Flüge ab, die am Sonntag auf die südaustralische Insel Tasmanien und ins Nachbarland Neuseeland fliegen sollten.
Rund 1500 Passagiere waren betroffen. Die neuseeländische Fluglinie Air New Zealand änderte zunächst nur die Flugrouten und Flughöhen ihrer Flugzeuge, um der Vulkanasche in 6000 bis 9000 Metern Höhe auszuweichen.
Quelle: RP-Online
Der Vulkanausbruch des Puyehue in Chile hat dazu geführt, dass mehr als 3.500 Menschen aus Regionen Los Ríos und Los Lagos evakuiert wurden.
Es wurden ca. 30 Beben in weniger als 24 Stunden registriert. Es entwickelte sich eine Vulkanwolke, die eine Höhe von mehr als 10 Kilometer erreichte. Die eruptive Phase führte dazu, dass es in einem Umkreis von bis zu 20 Kilometern Bimsstein niederging.
Puyehue ist ein ca. 2236 Meter hoher Vulkan in den südchilenischen Anden. Der bislang letzte Ausbruch des Vulkans war im Jahre 1990. Bei dem Puyehue handelt es sich um einen Schichtvulkan.
Quelle: La Cuarta, Wikipedia
Die Lage im deutschen Luftraum wird sich laut dem DFS in den nächsten Stunden wieder vollständig normalisieren. Nachdem die beiden Berliner Flughäfen seit 14.00 Uhr wieder offen sind, wird nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes auch im äußersten Nordosten Deutschlands nach 18.00 Uhr keine kritische Aschekontamination mehr vorliegen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand sind auch an den kommenden Tagen keine Beeinträchtigungen im deutschen Luftraum zu erwarten.
Quelle: DFS